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Naturschutz Ebern

Allgemeine Meldungen zur Photovoltaik

FT 19.05.2005 250 Quadratmeter f├╝r die Sonnenenergie
Markt Maroldsweisach setzt auf Photovoltaik
MAROLDSWEISACH:
Die Gemeinde nahm am Mittwoch zwei Photovoltaikanlagen in Betrieb, eine auf dem Rathausdach, eine auf der Grundschule. Es gibt gen├╝gend Gr├╝nde, wenn jemand sich auf dem Dach eine Photovoltaikanlage bauen l├Ąsst. F├╝r die Gemeinde waren zwei Gr├╝nde ausschlaggebend. Einmal wollte man f├╝r den Umweltschutz etwas Gutes tun und zweitens reizte der wirtschaftliche Aspekt, wie B├╝rgermeister Wilhelm Schneider am Mittwoch betonte, als die Anlagen offiziell ├╝bergeben wurden.
Auf der Grundschule wurden 150 Quadratmeter Module montiert, die eine Leistung von 17 kW bringen. Das Rathausdach wurde mit 100 Quadratmetern best├╝ckt, die 12 kW Stromleistung bringen. Wie B├╝rgermeister Schneider erkl├Ąrte, sei man schon zufrieden; wenn durch die Photovoltaikanlagen die Strompreiserh├Âhungen ausgeglichen werden k├Ânnen.
In der Grundschule wird gerade ein Display montiert, auf dem die Sch├╝ler ungehindert den technischen Ablauf und die Leistung sowie die CO┬▓-Einsparung verfolgen k├Ânnen. Die Investitionskosten von rund  40000 Euro f├╝r beide Anlagen werden aus dem laufenden Haushalt der Marktgemeinde abgedeckt. gsch

Klaus Rehrmann vom Solarzentrum Oberlauringen (rechts) erkl├Ąrte die ├ťberwachungsger├Ąte innerhalb des Rathauses. B├╝rgermeister Wilhelm Schneider (links) und Baufachmann Michael Rahn von der Ge┬şmeindeverwaltung h├Ârten interessiert zu.            FT-Foto: Schmidt

FT 06.04.2005 “Hei├čer Draht” gen Himmel”
Am Freitag ist die evangelische .Kirchengemeinde Ebern in die Riege der Energieerzeuger eingestiegen. Es wurde die neu errichtete Photovoltaikanlage auf dem Dach des Gemeindehauses in der L├╝tzeleberner Stra├če ans Netz des Stromversorgers E.ON angeschlossen. Bei einer Nennleistung von 11 kWp erzeugt die Anlage rund 9500 kWh Strom im Jahr, was der Umwelt j├Ąhrlich etwa 3850 Kilo des Umweltgiftes Kohlendioxid erspart. Der Einsatz f├╝r die Umwelt und eine ├Âkologische Geldanlage waren die Hauptgr├╝nde f├╝r den Kirchenvorstand, sich f├╝r die Errichtung der Photovoltaikanlage zu entscheiden, die immerhin 57 000 Euro gekostet hat. Das sonnige Wetter der letzten Tage hat der Kirchengemeinde bereits am ersten Wochenende einen Stromertrag von rund 200 kWh beschert. Unser Foto zeigt Mitarbeiter bei der Installation der letzten Solarzellen.

Gemeindebrief Ebern – Jesserndorf vom November 2004
Auf ein Wort
ÔÇ×Energie direkt vom Boss”
Sehr konsequent in Richtung Zukunft gehen momentan die Entscheidungen des Kirchenvorstands Ebern. Nach dem letztj├Ąhrigen Beschluss, die Jugendarbeit der Gemeinde besonders zu f├Ârdern und die Stelle des CVJM-Sekret├Ąrs Cornelius Kelber bis 2006 zu verl├Ąngern, wurde in diesem Fr├╝hjahr die Renovierung der Heizung beschlossen und mit dem Einbau eines Gas-Brennwertkessels gleich umgesetzt. Das neueste Vorhaben ist die Errichtung einer Fotovoltaik-Anlage auf dem Dach des Gemeindehauses, das sich mit seiner g├╝nstigen S├╝dneigung der Sonne entgegenstreckt. Bei der Fotovoltaik handelt es sich um die Erzeugung von elektrischen Strom durch Sonnenlicht, das durch Kollektoren aufgefangen und mittels Wechselrichter auf die netz├╝blichen 230 Volt umgewandelt wird. Der dabei gewonnene Strom wird ins Netz eingespeist und von den Energieversorgungsunternehmen zu einem g├╝nstigen gesetzlich festgelegten Satz verg├╝tet. Man kann damit momentan sogar Gewinn machen.
Aber das ist nicht das allein Entscheidende. Viel wichtiger ist der Aspekt des Umweltschutzes. Gerade als Christen, die wir von Gott den Auftrag erhalten haben, die Erde zu bebauen und zu bewahren, wollen wir uns aktiv f├╝r den Klimaschutz einsetzen. Wir wollen unseren Beitrag leisten f├╝r eine lebenswerte Welt, in der sich unsere Kinder und Kindeskinder heimisch f├╝hlen k├Ânnen. Es ist ein kleiner und bescheidener Beitrag. Aber wir hoffen, dass es auch als ├Âffentliches Zeichen verstanden wird: Christen setzen sich f├╝r die Umwelt ein.
Unsere Anlage, die vermutlich im Fr├╝hjahr 2005 installiert wird, wird eine Leistung von ca. 11 kWp haben. Bei ca. 80 qm Kollektorfl├Ąche werden damit in 20 Jahren rund 158 Tonnen des giftigen CO┬▓ Gases vermieden. Die Anlage wird uns etwa 58.000 EURO kosten. Ein Gro├čteil davon werden wir von der Bank aufnehmen m├╝ssen. Durch die Einspeiseverg├╝tung werden wir in 10 Jahren das Darlehen zur├╝ckgezahlt haben.
Wir suchen gleichwohl Sonnenfreunde, die bereit sind f├╝r den Umweltschutz einzutreten und uns finanziell mit einer Spende f├╝r das Sonnendach unterst├╝tzen. Mit der Energie direkt vom Boss l├Ąsst sich der Glaube an den Sch├Âpfer und unsere Verantwortung f├╝r seine Sch├Âpfung sinnvoll in die Tat umsetzen.
Es gr├╝├čt Sie herzlich
Ihr
Bernd Grosser
Pfarrer

 

FT 28.07.2004 Theres Mekka f├╝r Sonnenstrom?
Gr├Â├čte Solarstromanlage Deutschlands geplant
- Gemeinderat tagte
OBERTHERES
.........
Achim Friedrich Graf von Beust will auf einem Acker in der Gemarkung Obertheres eine Fl├Ąchenphotovoltaikanlage anbringen. Aus diesem Grund informierte Dietmar Kuschel von der Betreiberfirma ├╝ber das geplante Projekt. Das betroffene Grundst├╝ck erstreckt sich rund um den Standeler See, liegt ├Âstlich des Weges zum Rechtlerwald und hat eine Fl├Ąche von 26 Hektar. Arbeiten w├╝rde die Anlage mit einer elektrischen Leistung von mindestens sieben Megawatt, und dies w├Ąre die gr├Â├čte Solarstrom-Freilandanlage, die bisher in Deutschland gebaut wurde. F├╝r Theres speziell sah Kuschel eine St├Ąrkung der Gemeinde und der Region.
Wichtig f├╝r B├╝rgermeister Hans-Peter Reis war, dass der Gemeinde durch den Bau der Anlage keinerlei Kosten entstehen, dass die Gewerbesteuer an die Gemeinde abgef├╝hrt wird, und die Frage, ob man, ├Ąhnlich wie in Grafenrheinfeld, F├╝hrungen durchf├╝hren kann, was letztlich den heimischen Gastst├Ątten n├╝tzlich sein k├Ânnte.
Details gew├╝nscht
Die Fragen der Ratsmitglieder nach verbilligtem Strom f├╝r die Thereser B├╝rger musste Kuschel allerdings verneinen. Finanziert w├╝rde die Anlage haupts├Ąchlich durch Achim Friedrich Graf von Beust und aus einem Fond, an dem sich jeder beteiligen kann. Auch w├╝rde die Anlage nicht auf einmal, sondern in Abschnitten gebaut und voraussichtlich bis Ende 2005 fertiggestellt sein. B├╝rgermeister Reis forderte die Betreiberfirma abschlie├čend dazu auf, bis zur n├Ąchsten Sitzung Details vorzulegen.......

FT 02.06.2004 Se├člach - Stadtrat zu Freifl├Ąchen-PV-Anlage
.... Besichtigt und in einer Sitzung einstimmig bef├╝rwortet wurde auch die Errichtung einer Photovoltaik-Anlage zwischen 100 kWp und 200 kWp auf dem Flurst├╝ck 348, westlich von Se├člach. Das urspr├╝nglich vom Bauherrn Ulrich und Maria Klopf vorgesehene Grundst├╝ck in der N├Ąhe des “Rasenw├Ąsserleins”, in unmittelbarer N├Ąhe zum Neubaugebiet “Lindachsteig”, wurde als weniger geeignet angesehen, weil es das dort befindliche naturbelassene Biotop zumindest optisch beeintr├Ąchtigen w├╝rde.
In dem Zusammenhang klang an, dass f├╝r die Errichtung der Anlage ein neuer Bebauungsplan erstellt werden muss und auch die Bauleitplanung betroffen sein wird. Die R├Ąte empfahlen f├╝r die Zukunft, derartige Umplanungen den jeweiligen Bauherrn zu belasten; es bestehe sonst die Gefahr, dass Planungen erfolgen, daf├╝r Kosten entstehen und der Bauwerber sich im letzten Moment von dem urspr├╝nglichen Vorhaben zur├╝ckzieht.

......

FT 12.05.2004 Ha├čfurt - Freifl├Ąchen-PV-Anlage in Sailershausen
F├╝r die gro├čfl├Ąchige Photovoltaikanlage bei Sailershausen hat der Stadtrat den Aufstellungsbeschluss gefasst und den Plan anerkannt. .......

NP 30.04.2004
Stadtrat Ebern - keine Einw├Ąnde gegen Freifl├Ąchen-PV-Anlage bei H├Âchst├Ądten
EBERN
- ........
Den Weg geebnet hat der Stadtrat in seiner gestrigen Sitzung zum Bau einer Photovoltaikanlage in H├Âchst├Ądten. Angrenzend an die Bebauung an der Stra├če nach Frickendorf soll auf einem halben Hektar dieser Stromerzeuger entstehen.
B├╝rgermeister Herrmann sprach von einer Nutzungsart, die ÔÇ×mehr und mehr zum Zuge kommt, so lange es noch garantierte Strompreise gibt“.
Thomas Wagner st├Ârte sich an der von Kreisheimatpfleger Lipp ge├Ąu├čerten Kritik in Bezug auf das Stadtbild. Wagner: ÔÇ×Alles, was wir zum Leben brauchen, Energie, Lebensmittel, Arbeitspl├Ątze, soll hinter dem Stadtbild zur├╝ckstehen.“ Das sah der Stadtrat aber nicht so. Ohne Gegenstimme wurden die erforderlichen Schritte genehmigt, die die Anlage m├Âglich machen: eine entsprechende ├änderung des Fl├Ąchennutzungsplanes sowie die Aufstellung eines Bebauungsplanes, wobei Helmut und Jochen Horn als Antragssteller die Kosten tragen. .............

 

NP 29.04.2004
In Hellingen und Hofstetten sollen zwei Freifl├Ąchenanlagen entstehen 
Nach Windparks nun Solarfelder in Ha├čbergen?
Immer mehr Landwirte wollen auf ihren Fl├Ąchen Solaranlagen errichten.
VON GERMAN SCHNEIDER
Im Oktober letzten Jahres besch├Ąftigte sich der Bauausschuss von K├Ânigsberg erstmals mit einer Freifl├Ąchen-Solaranlage in einer Nachbargemeinde. Die Gemeinde Kirchlauter legte die ├änderung eines Bebauungsplanes vor, weil eine 2,5 Hektar gro├če Solaranlage auf freiem Feld im Gemeindebereich entstehen sollte. Eine interessante Sache, kommentierte B├╝rgermeister Erich Stubenrauch damals das Vorhaben.
K├ľNIGSBERG - In der Stadtratssitzung am Dienstag standen nun gleich zwei Freifl├Ąchen-Solaranlagen, gr├Â├čer als ein Fu├čballfeld, im K├Ânigsberger Stadtgebiet auf der Tagesordnung. Im Gemeindebereich Hofstetten, an einem von Stra├čen nicht einsehbaren S├╝dwesthang, wollen Investoren eine riesige Solaranlage auf freiem Feld erbauen. Rund zwei Hektar soll die Gr├Â├če der Spiegelfl├Ąchen betragen.
In einer zweiten Ausbaustufe planen die Investoren dann eine weitere Gro├čfl├Ąchenanlage. Eine ├Ąhnliche Anlage in der gleichen Gr├Â├čenordnung soll direkt neben der Stra├če zwischen K├Ânigsberg und Hellingen entstehen. Dort, wo der Umgehungsradweg auf die Kreisstra├če st├Â├čt, soll Wiesenland f├╝r die Erstellung der Solaranlage genutzt werden. Rund 500 000 Kilowatt bei Durchschnittsjahressonne soll jede der beiden Anlagen an Strom produzieren. Das deckt den Bedarf von 150 Durchschnittshaushalten.
Was machen nun diese Freifl├Ąchenanlagen so interessant? Einige Finanzexperten sprechen schon von soliden Solarfonds, die mehr einbringen als Windfonds und exzellente Geldanlagen seien.
Drei Dinge sprechen f├╝r Solarenergie. Zum einen sind gute Windstandorte in Deutschland nahezu alle belegt. Zum zweiten gibt es viele unbewirtschaftete Brachfl├Ąchen, die sich f├╝r die Anlagen eignen. Ackerland k├Ânnte da in Energieland umgewandelt werden. Ernten, ohne zu s├Ąen, ein Wunschtraum mancher Menschen k├Ânnte sich erf├╝llen. Und zum dritten sind die Rahmenbedingungen in Deutschland ausgezeichnet. Mit dem Gesetz f├╝r den Vorrang Erneuerbarer Energien hat der Bund beste Voraussetzungen f├╝r Gro├čsolaranlagen geschaffen.
Entsprechend den Zielen der Europ├Ąischen Union und der Bundesrepublik Deutschland soll der Anteil Erneuerbarer Energien am gesamten Energieverbrauch bis zum Jahre 2010 verdoppelt werden. Damit das Ziel greifbar wird, regelt das Gesetz die Abnahme und Verg├╝tung von Strom, der ausschlie├člich aus Wasserkraft, Windkraft, Erdw├Ąrme, Deponiegas, Biomasse und eben der solaren Strahlungsenergie kommt. Die Netzbetreiber, das sind die Energieversorgungsunternehmen, sind verpflichtet, den angebotenen Strom aus alternativen Energien abzunehmen.
Geregelt sind auch die Abnahmepreise f├╝r das Kilowatt. F├╝r Strom aus Wind, Wasserkraft, Biomasse, Erdw├Ąrme werden 6,19 bis 10,23 Cent gezahlt. Das Vier- bis F├╝nffache wird derzeit f├╝r Strom aus solarer Strahlungsenergie geboten. 45,7 Cent pro Kilowatt – ein stolzer Preis.
Allerdings, einen Haken gibt es: Die Preise basieren auf dem Jahr 2004. F├╝r die folgenden Jahre wurden Degressionss├Ątze festgelegt. F├╝nf Prozent vom Hundert werden zum Beispiel f├╝r die Abnahme von Solarstrom k├╝nftig abgerechnet. Im Jahre 2005 erh├Ąlt der Erzeuger nur noch 43,4 Cent, 2006 sind es 41,2 Cent, 2013 nach zehn Jahren sind es 28,6 Cent und nach zwanzig Jahren 17,1 Cent. Degressionss├Ątze gibt es auch f├╝r andere Energien, bei Wind wird die Abnahmegarantie j├Ąhrlich um 1,5 Prozent, bei Biomasse um ein Prozent verringert. Mit Ausnahme der Wasserkraft gelten die Mindestverg├╝tungen f├╝r die Dauer von 20 Jahren. Es gibt also f├╝r das private Stromgesch├Ąft 20 Jahre keine Abnahmesorgen und keine Preisverhandlungen.
Dem gegen├╝ber stehen die Investitionen f├╝r die Anlagen. Rund 2,5 Millionen Euro ist f├╝r eine Gro├čanlage anzusetzen. Der Bau einer Anlage wird mit der bekannten Leitplankentechnik durchgef├╝hrt. Die maximale H├Âhe der Photovoltaikanlagen wird in der Regel 1,80 Meter nicht ├╝berschreiten. Durch die Schr├Ągstellung der Spiegel wird der Verschmutzungsgrad reduziert. Es scheint vor allem f├╝r Landwirte eine interessante Version f├╝r die Vermarktung ihres Brachlandes zu sein.
Wie B├╝rgermeister Erich Stubenrauch seinem Ratsgremium mitteilte, hat auch die Naturschutzbeh├Ârde keine gravierenden Einspr├╝che. Freifl├Ąchenanlagen sind in ihrer Gr├Â├če auch nicht limitiert. Sie m├╝ssen jedoch im Geltungsbereich eines Bebauungsplanes liegen.. Letztlich wurden alle Formalit├Ąten vom Stadtrat mehrheitlich beschlossen. Diskussionen gab es im Stadtrat haupts├Ąchlich ├╝ber die Hellinger Anlage, die direkt an der Stra├če liegt. Stadtrat Kurt Sieber hatte vor allem wegen der Technoansicht direkt vor den Ha├čbergen Bedenken. Doch die N├Ąhe zur Fr├Ąnkischen mit ihren Industriebauten und den Lagerfl├Ąchen lie├č dieses Argument nicht gelten.

FT Hassberge 29.04.2004
Strom aus der Sonne kann flie├čen 
Der Stadtrat K├Ânigsberg billigte zwei Photovoltaikanlagen
K├ľNIGSBERG.
Gro├čfl├Ąchige Photovoltaikanlagen, bei denen die Kollektorfl├Ąchen zwischen 5000 und 20 000 Quadratmeter beanspruchen, sind im Landkreis Ha├čberge offensichtlich gro├č in Mode gekommen.
von Jochen Bopp
Entsprechende Genehmigungsantr├Ąge oder zumindest Anfragen liegen dem Landratsamt bereits f├╝r Anlagen bei Kirchlauter (schon rechtskr├Ąftig), H├Âchst├Ądten n├Ârdlich von Ebern und in der Gemarkung des Ha├čfurter Stadtteils Sailershausen vor. Jetzt kommen zwei neue bei Hofstetten und zwischen Hellingen und K├Ânigsberg hinzu.
Der K├Ânigsberger Stadtrat besch├Ąftigte sich am Dienstagabend mit den Antr├Ągen, weil hierzu die Aufstellung von Bebauungspl├Ąnen mit dem Aufstellung- und Auslegungsbeschluss sowie die ├änderung des Fl├Ąchennutzungs- und Landschaftsplanes notwendig werden. Wie beispielsweise auch die Windkraft wird die Stromgewinnung aus solarer Strahlungsenergie (Photovoltaik) staatlich gef├Ârdert. Das wird im Gesetz f├╝r den Vorrang erneuerbarer Energien mit festgeschriebenen Mindestverg├╝tungen garantiert, und auch die Netzbetreiber sind verpflichtet, den Strom aus diesen Anlagen vorrangig abzunehmen.
Ziel des Gesetzes ist, im Interesse des Klima- und Umweltschutzes die Treibhausgase aus fossilen Verbrennungen zu reduzieren. Deswegen soll nach dem Willen der EU und der Bundesrepublik (in Erf├╝llung des Kyoto-Protokolls) der Einsatz erneuerbarer Energien in der Stromversorgung deutlich erh├Âht werden. Angestrebt ist bis zum Jahr 2010 eine Verdoppelung des Anteils erneuerbarer Energien (bisher etwa zwei Prozent) am gesamten Energieverbrauch. Auf diesen Hintergrund verwies bei der Stadtratssitzung der K├Ânigsberger B├╝rgermeister Erich Stubenrauch.
Ohne Widerspruch akzeptiert
Der Antrag auf unverz├╝gliche Einleitung eines Bebauungsplanverfahrens f├╝r eine Photovoltaikanlage bei Hofstetten wurde ohne Widerspruch vom Stadtrat akzeptiert. Der Standort befindet sich s├╝d├Âstlich von Hofstetten in einer Talsenke auf einem f├╝nf Hektar gro├čen Grundst├╝ck. Wie festgestellt wurde, ist die Anlage, die in einer ersten Ausbaustufe 11 000 Quadratmeter (sp├Ątere Erweiterung auf 20 000 Quadratmeter) gro├č sein soll, weder von der Staatsstra├če noch vom Ort her einsehbar. Zudem wird neben einer Umz├Ąunung (zum Schutz vor Vandalismus) vermutlich auch eine Eingr├╝nung gefordert. Der Standort liegt nicht in der Schutzzone des Naturparks, so dass vom Naturschutzseite bereits die Zustimmung signalisiert wurde.
Wie auch die Anlage zwischen Hellingen und K├Ânigsberg soll die Erstausrichtung der Hofstettener Anlage rund 525 000 Kilowattstunden im Jahr liefern. Das entspricht einem Bedarf von rund 150 Haushalten.
ÔÇ×Erhebliche Bauchschmerzen“
Die Anlage in der Gemarkung Hellingen, direkt an der Kreisstra├če und etwa 100 Meter nach der ÔÇ×Fr├Ąnkischen“, verursachte bei Stadtrat Kurt Sieber ÔÇ×erhebliche Bauchschmerzen“. Am Ortseingang von K├Ânigsberg und nahe dem Radwanderweg – ÔÇ×das passt mit Sicherheit nicht in die Natur“, meinte er. Dem schloss sich bei der Abstimmung auch Fred Austel an; beide stimmten dagegen.
Alexander Krauser sah dies anders, weil durch die ÔÇ×Fr├Ąnkische“ sowieso schon ein Industrie-Stadtbild vorhanden sei. Da passe so etwas schon daneben. In der N├Ąhe beider Grundst├╝cke, Hofstetten wie Hellingen, sind Stromleitungen beziehungsweise eine Trafostation vorhanden, so dass die Einspeisungspunkte ideal sind.....

FT Hassberge 27.04.2004 Landwirte wollen Sonnenlicht ÔÇ×ernten“ 
Alternative Energien auch im Landkreis auf dem Vormarsch – Windkraft im ÔÇ×Schatten“
Kreis Ha├čberge. Erst hatten die Windr├Ąder die Nabe vorn, jetzt hat die Sonnenenergie Aufwind bekommen: Alternative Energien sind auch im Landkreis auf dem Vormarsch.
Die beiden Windr├Ąder auf dem Bretzenstein bei Recheldorf (Gemeinde Untermerzbach) haben beinahe schon die Funktion der fr├╝heren Visierb├Ąume oder -berge ├╝bernommen: Beim Blick vom Staffelberg etwa weisen sie den Weg in den Landkreis Ha├čberge. F├╝r Dr. Gerhard Weinmann, den obersten Natursch├╝tzer am Landratsamt in Ha├čfurt, bleibt der Landkreis in Puncto Windkraft ein ÔÇ×schwieriges Pflaster“, weil die Nutzung dieser alternativen Energie mit den Belangen des Naturschutzes kollidiert – die vielen gesch├╝zten Fl├Ąchen stehen dem Bau weiterer Windr├Ąder entgegen. Derzeit l├Ąuft noch das Verfahren f├╝r eine private Windkraftanlage im Bereich Bundorf.
Bessere Karten hat die Sonnenenergie, zumal die Bundesregierung mit der verbesserten Einspeiseverg├╝tung und die Kreditanstalt f├╝r Wiederaufbau (KfW) mit g├╝nstigen Krediten die Gewinnung von Strom aus der Sonne vorantreiben. Nicht nur auf den D├Ąchern wird die Sonne ÔÇ×angezapft“, auch gro├čtechnische Anlagen werden durch die ├Âffentliche Unterst├╝tzung realisierbar.
Kurz vor dem Abschluss steht laut Dr. Weinmann das Verfahren f├╝r einen zwei Hektar gro├čen Solarpark bei Kirchlauter, und im Bereich K├Ânigsberg wurde ein vergleichbares Vorhaben auf den Weg gebracht. Weitere werden ÔÇ×wohl folgen“, meint Dr. Weinmann.
Bei diesen Projekten werden Wiesen oder ├äcker mit Solarzellen best├╝ckt, die auf St├Ąndern montiert sind. Die Photovoltaikanlagen produzieren den Strom, der zu einem festen Tarif ins Netz eingespeist wird. gf

FT 23.04.2004 K├Ânigsberg Stadtrat
Strom-Anlagen geplant
Stadtrat K├Ânigsberg behandelt zwei Vorhaben
.......... Aufstellung von Bebauungspl├Ąnen f├╝r Photovoltaikanlagen in Hofstetten und K├Ânigsberg sowie den Fl├Ąchennutzungs- und Landschaftsplan der Stadt (├änderung).
 

NP 22.04.2004
Stadtrat Ebern tagt
Photovoltaikanlage in H├Âchst├Ądten geplant
......... Aufstellung eines Bebauungsplanes im Bereich der Fl.Nr. 403 in der Gemarkung H├Âchst├Ądten zur Errichtung einer Photovoltaikanlage. .....

NP 23.04.2004 Rentweinsdorf Marktgemeinderat
......... In diesem Jahr wird eine Sonderinvestition f├╝r die Grundschule get├Ątigt: Eine Photovoltaikanlage wird angeschafft. “Diese wird in der kommenden Woche aufgestellt”, verk├╝ndete B├╝rgermeister Sendelbeck den Sch├╝lern. Im Pausenraum k├Ânnen die M├Ądchen und Buben dann anhand eines Computers verfolgen, wie viel Energie durch die Sonne produziert wird. “Eine gute Investition im Sinne der Umwelt”, freute sich das Gemeindeoberhaupt. Abz├╝glich der Zusch├╝sse hat die Gemeinde die Kosten in H├Âhe von 4300 ÔéČ zu tragen. ....

 

FT 07.06.2003 Rentweinsdorf Marktgemeinderat
... Weiter verfolgt werden soll der Vorschlag der Firma e.on das Schuldach mittels Photovoltaik zu nutzen. 7600 ÔéČ soll die Technik kosten und es winkt ein Zuschuss von 3.000 ÔéČ. Vor einer Entscheidung w├╝nschte sich der Marktgemeinderat eine Wirtschaftlichkeitsberechnung. ....
 

Nachfolgender Artikel wurde mit Genehmigung der Redaktion aus dem “W├╝rzburger katholischen Sonntagsblatt” vom 08.12.2002  entnommen.
Der Originalartikel ist auch auf der Homepage des Sonntagsblattes unter (www.sobla.de) abrufbar.

Gesegnet mit K├Âstlichem aus den Erzeugnissen der Sonne (Dtn 33,13)

Bistum W├╝rzburg ist Spitze in der Nutzung von Sonnenenergie

Unterfranken erreicht bei der Erzeugung von Solarstrom in Bayern gerade einmal einen Anteil von sechs Prozent“, hat vor einiger Zeit Heide Wright MdB (Elsenfeld) bedauert. Einen Beitrag, diesen ÔÇ×R├╝ckstand“ abzubauen, leisten immer mehr Pfarrgemeinden in unserem Bistum. Gef├Ârdert durch die Deutsche Bundesstiftung Umwelt wurden bisher zw├Âlf Photovoltaikanlagen (kurz: PV-Anlagen) neu installiert, deren Nennleistung sich zusammen auf ├╝ber 40 kW summiert. Einige dieser Solaranlagen sollen hier exemplarisch vorgestellt werden.
Erwartungen ├╝bertroffen
Da w├Ąre zum Beispiel die 2,45 kW-Anlage auf dem Kindergarten am Marienheim in Rottendorf (Dekanat W├╝rzburg rechts des Mains), die am 17. Juli 2002 ihren Betrieb aufgenommen hat. Initiator war der Vorsitzende des St.-Johannes-Tr├Ągervereins, Otto Feilhauer.
In St. Gertrud in Aschaffenburg dagegen hat man im Juli 2002 bereits die erste ÔÇ×Jahresbilanz“ gezogen: Die 3-kW-Anlage auf dem Flachdach des Pfarrsaals neben der Pfarrkirche hat im ersten Jahr 2713 kWh umweltfreundlichen Strom geliefert, berichteten Toni Hartmann und die kirchliche Umweltberaterin Silke Arnold. ├ťber 900 kWh je kW Nennleistung stellen einen bemerkenswert hohen Ertrag dar.
Ratz-fatz – so Projektleiter Dr. Christian Potrawa – hat man in der Pfarrei St. Jakobus in W├╝rzburg-Versbach eine 3-kW-Anlage f├╝r das Pfarrheim beschlossen, beantragt, realisiert und am 28. Oktober 2001 gesegnet. In Kooperation mit den Stadtwerken und mit ├Ârtlichen Fachleuten wurden mehrere Informationsveranstaltungen organisiert. Im Sommer 2002 war bereits die 2000. kWh Solarstrom ins Netz geflossen. Im Pfarrheim in Versbach hat auch am 26. September 2002 das erste ├Âkumenische Treffen der ÔÇ×Solar“-Kirchengemeinden in Unterfranken stattgefunden.
In Greu├čenheim (Dekanat W├╝rzburg links des Mains) bedecken seit Dezember 2001 die Module einer 5-kW-Anlage weite Teile des Daches auf dem Pfarrhaus. ├ťber 2800 kWh hat sie bis Anfang Juli 2002 schon erzeugt. Nach Angaben von Raimund Fischer, dem Agenda-21-Beauftragten der Gemeinde, macht es sich gut, dass auch von der Kirche sichtbare Zeichen praktizierter Zukunftsverantwortung gesetzt werden – gerade in einem Dorf, das dank Hackschnitzel-Heizwerk, Pflanzen├Âl-Blockheizkraftwerk, Niedrigenergiehaus und ├ähnlichem wiederholt ausgezeichnet worden ist.
Anlagen, die sich rechnen
In K├╝rnach (Dekanat W├╝rzburg rechts des Mains) hatten drei Mitglieder der Kirchenverwaltung auf ihren Privath├Ąusern bereits einschl├Ągige Erfahrung mit Solaranlagen gesammelt. Folgerichtig haben sie sich daf├╝r entschieden, auch auf dem Pfarrheim eine 4-kW-Anlage zu errichten. Sie wurde gerade noch rechtzeitig im Dezember 2001 erstellt, so dass je kWh Strom in den n├Ąchsten 20 Jahren 50,6 Cent verg├╝tet werden und das eingesetzte Eigenkapital bereits nach rund zehn Jahren wieder der Kirchenkasse zugeflossen ist.
Rund 1800 Kilogramm CO2 pro Jahr k├Ânnen durch die Photovoltaik-Anlage auf dem Dach der Schutzengelkirche in Gr├Ąfendorf (Dekanat Karlstadt) eingespart werden, die im Herbst 2002 in Betrieb gagangen ist. ÔÇ×Wir haben uns in der Kirchenverwaltung Gedanken gemacht, wie auch wir ein Zeichen zur Bewahrung der Sch├Âpfung setzen k├Ânnen“, sagte Kirchenpfleger Johannes Wagenpfahl bei einer Feierstunde zur Inbetriebnahme. Ausschlaggebend sei der Hinweis von Pastoralreferent Klaus Simon auf ein F├Ârderprogramm der Deutschen Stiftung Umwelt gewesen. Durch die Zusch├╝sse und die Sicherstellung der Stromeinspeise-Verg├╝tung werde sich die Anlage bereits in kurzer Zeit amortisiert haben.
Rechnet man die gro├če 25-kW-Solaranlage auf einer Scheune der Benediktinerabtei M├╝nsterschwarzach sowie die weiteren, zuvor errichteten Solaranlagen hinzu, sind in unserem Bistum mittlerweile 18 PV-Anlagen mit einer Nennleistung von rund 75 kW in Betrieb. Dass das Bistum W├╝rzburg damit ÔÇ×spitze“ ist, best├Ątigt eine Statistik der Deutschen Bundesstiftung Umwelt. Unter allen deutschen Bist├╝mern belegt es mit 17 Bewilligungen den dritten Platz – knapp hinter den weit gr├Â├čeren Di├Âzesen Rottenburg-Stuttgart (20) und Freiburg (18).
Auch f├╝r warmes Wasser
Seit Anfang Juni 2002 gewinnen die Missionsdominikanerinnen in Neustadt am Main (Dekanat Lohr) f├╝r ihren Konvent St. Josef warmes Wasser, ohne dass daf├╝r ├ľl, Gas oder Holz verbrannt und folglich Kohlendioxid freigesetzt werden m├╝sste, n├Ąmlich durch Sonnenkollektoren. Provinzoberin Dagmar Fasel freut sich, dass ihre Gemeinschaft mit der 20 Quadratmeter gro├če Anlage einen un├╝bersehbaren Beitrag zur Bewahrung der Sch├Âpfung Gottes leistet. In der N├Ąhe, in Bischbrunn kann man ebenfalls eine derartige Anlage auf dem ehemaligen Kindergarten besichtigen.
Nicht nur zur Warmwasserbereitung, sondern vor allem f├╝r die wassergef├╝hrte neue ÔÇ×Heizung“ in der Pfarrkirche St. Bartholom├Ąus bestimmt sind die Kollektoren auf dem Dach des Pfarrsaales in Knetzgau (Dekanat Ha├čfurt), die eine Fl├Ąche von 100 Quadratmetern bedecken. Wegen ihrer Gr├Â├če wurde diese Anlage allerdings nicht von der DBU, sondern vom Freistaat Bayern gef├Ârdert.
Edmund Gumpert
Umweltbeauftragter

der Di├Âzese W├╝rzburg

Strom und W├Ąrme
Bei Photovoltaikanlagen erzeugen Solarmodule aus der Energie des Sonnenlichtes elektrischen Strom – zun├Ąchst Gleichstrom. Dieser wird dann ├╝ber einen Wechselrichter in Wechselstrom umgewandelt und ins ├Âffentliche Stromnetz eingespeist. Daf├╝r gibt es eine Verg├╝tung von mindestens 48 Cent pro kWh.
Anders arbeiten Sonnenkollektoren: Sie enthalten eine spezielle Fl├╝ssigkeit, die durch die Sonnenenergie erw├Ąrmt wird. Diese W├Ąrme wird dann zum Heizen oder zur Warmwasserbereitung verwendet.

 

Kleiner ÔÇ×Schatten“
Leider ist das DBU-F├Ârderprogramm ÔÇ×Kirchengemeinden f├╝r die Sonnenenergie“, das entscheidend zur Realisierung der meisten der vorgestellten Projekte beigetragen hat, inzwischen ausgelaufen. Sonnenkollektoranlagen auf kirchlichen Einrichtungen werden aber weiterhin vom Freistaat Bayern bezuschusst.
N├Ąhere Informationen gibt es beim Umweltbeauftragten der Di├Âzese W├╝rzburg, Edmund Gumpert, Telefon 09 31/3 86-6 35 04 oder 0 93 36/3 35).

Auszug aus dem FT vom 20.02.2002
Alternative Energie unterst├╝tzt
Gemeinderat der Gemeinde Theres f├Ârdert Photovoltaikanlage auf Kindergarten
Theres
34.000 Euro investiert der Kindergartenverein in eine PV-Anlage, um Sonnenenergie nutzen zu k├Ânnen. 20 % m├Âchte er daf├╝r von der Gemeinde haben, den Rest wird er per Kredit und Eigenleistung finanzieren. Der Gemeinderat Theres stimmte zu.
Die Verantwortlichen des Kindergartenvereins hoben m├Âgliche positive Erziehungseffekte im Hinblick auf alternative Energiequellen durch die Anlage hervor.

Bund Naturschutz in Bayern e.V.
Pressemitteilung
30.01.2002
Solarstrom: Bayern vorn, Niederbayern f├╝hrend, Landshut absolute Spitze

Der deutsche Solar-Boom spielt sich vor allem in Bayern ab. Die bayerischen B├╝rger haben mit 43 Prozent den L├Âwenanteil der bisher vergebenen Mittel aus dem so genannten 100.000-D├Ącherprogramm der Bundesregierung abgesch├Âpft. Damit f├Ârdert der Bund im Gegensatz zur Bayerischen Staatsregierung die Markteinf├╝hrung der Solarstromtechnik. Der Bund Naturschutz (BN) bewertet dies auch als Erfolg seiner eigenen jahrelangen Informationst├Ątigkeit, die vor allem in Niederbayern Fr├╝chte trug.
Prof. Dr. Hubert Weiger, der Landesbeauftragte des BN, freut dieser Erfolg umso mehr, als es bisher von der Bayerischen Staatsregierung keinerlei Unterst├╝tzung f├╝r den Solarstrom gab. Im Gegenteil: Bayerns Wirtschaftsminister Dr. Wiesheu hat die von der Bundesregierung eingef├╝hrte F├Ârderung zur Markteinf├╝hrung von Solarkraftwerken stets kritisiert, ohne eine vern├╝nftige Alternative anzubieten.
Solare Zukunft in Landshut
Einsam an der deutschen Spitze steht der Landkreis Landshut, wohin (incl. der Stadt Landshut) fast 57 Mio. DM (29 Mio. ÔéČ ) zinsverbilligter Darlehen flossen. Damit wurden weit ├╝ber 1000 Solaranlagen errichtet. Die Landshuter Summe liegt so hoch wie die der schw├Ąchsten acht Bundesl├Ąnder zusammen. H├Ątten alle Bayern so intensiv das F├Ârderdarlehen beantragt, w├Ąren ├╝ber 4 Mrd. DM in den Freistaat geflossen, eine Wirtschaftshilfe auf Abruf f├╝r die ├Ârtlichen Handwerksbetriebe und mittelst├Ąndischen Unternehmen zur Schaffung neuer, qualifizierter Arbeitspl├Ątze.
Auch auf den n├Ąchsten Pl├Ątzen sind fast nur niederbayerische Landkreise wie Dingolfing-Landau, Rottal-Inn, Kelheim und Passau, zu finden. Lediglich ein Landkreis eines anderen Regierungsbezirks hat es in die Spitzengruppe geschafft: Neustadt/Aisch-Bad Windsheim aus Mittelfranken auf dem dritten Platz.
Der BN appelliert an die Bayerische Staatsregierung, endlich mit eigenen Initiativen diesen Zukunftsmarkt zu erschlie├čen. Solarstromanlagen sind High-Tech-Kraftwerke, die uns auch noch Strom liefern werden, wenn die alten Energietr├Ąger Uran, ├ľl, Gas und Kohle l├Ąngst versiegt sind. Bayern k├Ânnte hier zum Weltmarktf├╝hrer werden. Das Marktpotential liegt bei weit ├╝ber 10 Mrd. ÔéČ.
Der BN appelliert an die bayerischen B├╝rger, in allen Bezirken dem Solarstrom zu einem Boom wie in Niederbayern zu verhelfen. Neben Kleinanlagen setzen sich immer mehr von privater Hand finanzierte Gemeinschaftsanlagen auf gro├čen D├Ąchern von Schulen, Sporthallen etc. durch.
Informationen ├╝ber erfolgreiche Beispiele sowie die F├Ârderbedingungen f├╝r Solartechnik liefert der Telefonservice des BN-Energiereferates in Bamberg:
Montag, Dienstag, Mittwoch, jeweils von 15.00-19.00 Uhr, unter der Tel. Nr. 0951 / 5090614
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