Startseite Naturschutz Allgemeines Umweltschutz

Umweltschutz

Informationen zur Abfallentsorgung im Bereich Ebern

BUND
Naturschutz Ebern

BN-Linde_klein

Gro├če Resonanz beim Vortrag ÔÇ×Besser Leben ohne Plastik“ in Ebern

Vortrag plastikfrei a

Ebern – ├ťber 100 Teilnehmer/innen durfte der Vorsitzende des Bund Naturschutz (BN) Ebern, Harald Amon, beim Vortrag ÔÇ×Besser leben ohne Plastik“ begr├╝├čen. Zu der Veranstaltung eingeladen hatten neben dem BN, die Eberner Alternative Liste (EAL), die Volkshochschule Ebern und das UmweltBildungsZentrum Oberschleichach. Referentin war Nadine Schubert, die Co-Autorin des gleichnamigen Bestsellers. Nadine Schubert beleuchtete eindrucksvoll, dass nicht nur der f├╝r die Kunststoffproduktion erforderliche Energie- und Rohstoffverbrauch problematisch sei, sondern insbesondere das in der Biosph├Ąre stark zunehmende Mikroplastik. Dieses reichere sich in der Umwelt und damit auch in der Nahrungskette f├╝r Tiere und Menschen an. Viele Verbraucher seien mittlerweile bereit, bei ihrem Einkauf auf Plastikt├╝ten zu verzichten und auf unverpackte Produkte oder alternative Verpackungen wie Glas zur├╝ckzugreifen. Bewusst sei vielen jedoch noch nicht, dass Mikroplastik beispielsweise in Waschmitteln und Kosmetika enthalten sei oder beim Waschen von Kunstfaser-Textilien entstehe. Mit vielen anschaulichen Beispielen verdeutlichte Nadine Schubert wie mit vertretbarem zeitlichem und finanziellem Aufwand Plastik sukzessive reduziert werden k├Ânne. EAL-Sprecher Oliver Kr├Âner bedauerte, dass von 14 eingeladenen Eberner Lebensmittel -Einzelh├Ąndlern nur Vertreter des REWE-Markts und des Welt-Ladens zu der Veranstaltung gekommen waren. F├╝r Kr├Âner hat der Handel, neben den Verbrauchern selbst, eine Schl├╝sselrolle f├╝r eine plastik├Ąrmere Welt. Dass beispielsweise Bananen, Salatgurken oder Bio-Obst und -Gem├╝se in Folie verpackt seien, sei v├Âllig widersinnig. In gr├Â├čeren St├Ądten w├╝rden sich bereits zunehmend L├Ąden etablieren, in denen alle Produkte unverpackt gekauft werden k├Ânnen. Kr├Âner appellierte an die Teilnehmer/innen, ihre Marktmacht auszuspielen und beim Handel in der Region verst├Ąrkt unverpackte Produkte zu kaufen und ein gr├Â├čeres Angebot solcher Produkte einzufordern.

 

Plakat zu Vortrag

 

Besser Leben ohne Plastik

Der Honig, den wir uns allmorgendlich auf‘ s Br├Âtchen schmieren, ist mit Mikroplastik belastet. Das Kaffee-Wasser enth├Ąlt kleinste Plastikpartikel. Plastik ist ├╝berall in unseren Haushalten zu finden und scheint unverzichtbar zu sein. Die Folgen f├╝r die Gesundheit sind noch nicht absehbar. Doch eines ist klar: Plastik macht krank. Uns und die Umwelt. Aber geht es wirklich nicht ohne? Nadine Schubert, die Autorin von ÔÇ×Besser leben ohne Plastik“, hat sich genau diese Frage vor zwei Jahren auch gestellt – und lebt heute ann├Ąhernd plastikfrei. In ihrem Vortrag zeigt sie, wie und wo man im t├Ąglichen Leben Plastik einsparen und ersetzen kann, vom bewussten Einkauf bis hin zum Selbermachen von Produkten, die man ┬╗plastikfrei┬ź nirgends bekommt. Die Besucher der Vortr├Ąge sind immer wieder erstaunt, wie einfach und g├╝nstig es ist, auf Plastik zu verzichten. Das Thema Plastikvermeidung ist in der Gesellschaft angekommen.

Eine Kooperation von der Eberner Alternative Liste (EAL), Bund Naturschutz (BN) Ebern, vhs Ebern und UBiZ

Referentin:  Nadine Schubert

Termin:  Freitag, 24.03.17, 19:30 - 21:30 Uhr, Eintritt frei

Veranstaltungsort: Gasthof ÔÇ×Frankenstuben“, Klein-N├╝rnberg 20, 96106 Ebern

 

FT 13.02.2004  B├╝rger in Sachen M├╝ll ÔÇ×gut gezogen“ 

Kreisabfallwirtschaftsbetrieb legte die Abfallbilanz 2003 vor:
Gesamtmenge sinkt 

KREIS HASSBERGE. Das M├╝llaufkommen im Kreis ist gesunken, wie der Kreisabfallwirtschaftsbetrieb mitteilt. Das beweisen die gemeindebezogene M├╝llmengen 2003. Im Durchschnitt kamen auf jeden Landkreisb├╝rger genau 79,1 Kilogramm Haus- und Sperrm├╝ll.
Dieser Wert, gegen├╝ber 2001 ├╝ber elf Prozent weniger, verdeutlicht die Disziplin, mit der im Kreis der M├╝ll getrennt wird. Der Abfallwirtschaftsbetrieb wertet dies als Verdienst aller B├╝rger. Sie halten durch Abfallvermeidung und Erfassung von Wertstoffen das M├╝llaufkommen gering.
Insbesondere durch die hohe Akzeptanz des Wertstoffhofsystems sowie durch die konsequente Nutzung der Biotonne leisten sie einen wertvollen Beitrag zum Umweltschutz sowie zur Stabilit├Ąt der M├╝llgeb├╝hr.
Allerdings entwickelt sich das M├╝llaufkommen in den Gemeinden recht unterschiedlich: W├Ąhrend in 16 Gemeinden sinkende M├╝llmengen zu verzeichnen sind, gibt es bei acht Gemeinden Ausrei├čer. Dabei wird die Spanne zwischen dem niedrigsten und dem h├Âchsten Aufkommen immer gr├Â├čer: ├ťber die H├Ąlfte mehr Haus- und Sperrm├╝ll hat die Gemeinde mit dem h├Âchsten M├╝llaufkommen angeliefert als die mit dem geringsten Aufkommen. So tragen die gemeindebezogene Verwiegung und Abrechnung zur Geb├╝hrengerechtigkeit im Kreis bei.
Zeitgleich (durch die Verwertung von Schrott und Altholz aus den Sperrm├╝llsammlungen) nimmt das Wertstoffaufkommen ├╝ber die Gemeindegrenzen hinweg stetig zu. Lag das Gesamtaufkommen, also Abf├Ąlle und Wertstoffe zusammen, 1997 noch bei 231,15 Kilogramm, liegt der Wert f├╝r 2003 bei 264,50 Kilogramm.

Enorme Fortschritte hat die Abfallvermeidung gemacht. Dank ÔÇ×M├Âbel – Z.A.K.“ fallen Jahr f├╝r Jahr mehrere tausend M├Âbelst├╝cke aus dem Sperrm├╝ll heraus, und dank der ÔÇ×W├╝hlkiste“ k├Ânnen die B├╝rger Hausrat in Ebern, Eltmann und Ha├čfurt gewinnbringend abgegeben. Fragen beantwortet Wolfgang Aull von der Abfallberatung des Kreises unter Telefonnummer 09521/27142.

NP 13.02.2004

M├ťLLHEIZKRAFTWERK W├ťRZBURG 

14 Millionen Euro Schulden angeh├Ąuft R├╝cktritt von Manager gefordert

Hat die Politik bei der Kontrolle des M├╝llheizkraftwerks W├╝rzburg versagt? Dieser Frage wollen B├╝ndnis 90/Die Gr├╝nen und der Bund Naturschutz nachgehen. - FOTO: KENNER

In einer Stellungnahme zur aktuellen Entwicklung im Bereich der Abfallentsorgung hat am Mittwoch Christoph Trautner, Fraktionssprecher von B├╝ndnis 90/Die Gr├╝nen im Kreistag W├╝rzburg, den Manager des M├╝llheizkraftwerks, Ferdinand Kleppmann, zum R├╝cktritt von seinem Posten aufgefordert.

W├ťRZBURG - Kleppmann habe der ├ľffentlichkeit etwas ÔÇ×vorgegaukelt“. Das Versprechen, keinen Fremdm├╝ll zu verbrennen, sei gebrochen worden. Die gescheiterte M├╝llpolitik habe zu einer ÔÇ×gesetzwidrigen“ Anh├Ąufung von 14 Millionen Euro an Schulden gef├╝hrt, verbunden mit einem schockartigen Anstieg der M├╝llgeb├╝hren.

Am Mittwoch luden Benita Stolz, Zweckverbandsr├Ątin Abfallwirtschaft, und Christoph Trautner (beide B├╝ndnis 90/Die Gr├╝nen) sowie Karin Miethaner-Vent, Vorsitzende des Bund Naturschutz, Kreisgruppe W├╝rzburg, zu einer Pressekonferenz. Benita Stolz machte auf ein ÔÇ×Betriebskosten-Defizit des W├╝rzburger M├╝llheizkraftwerks in H├Âhe von 14 Millionen Euro“ aufmerksam. Seit Mitte der 90er Jahre habe, unentdeckt von der ├ľffentlichkeit, eine Anh├Ąufung von Schulden zu diesem Stand gef├╝hrt. Jahrelang seien die B├╝rger mit relativ g├╝nstigen M├╝llgeb├╝hren get├Ąuscht worden und nun stelle sich der Kosten-Schock ein.

Verbraucher werden zur Kasse gebeten

Entgegen der gesetzlichen Vorgabe, zeitnah eine Kostendeckung herbeizuf├╝hren und Geb├╝hren anzupassen, habe man darauf gesetzt, immer mehr Kapazit├Ąten vorzuhalten und in teure Technik investiert. Die Quittung erhalte nun der Verbraucher, der kr├Ąftig zur Kasse gebeten werde. Stolz wies auch darauf hin, dass die Gebietsk├Ârperschaften, das sind die Stadt W├╝rzburg und die Landkreise W├╝rzburg und Kitzingen, f├╝r diese Schulden-Millionen zur Rechenschaft gezogen werden, falls es nicht gelinge, bis 2006 durch Mehreinnahmen der Anlage aus der Schuldenfalle zu kommen.

Den Hauptschuldigen f├╝r die ÔÇ×verfehlte M├╝llpolitik“ sehen die Gr├╝nen in Ferdinand Kleppmann. ÔÇ×Er hat unser tiefstes Misstrauen“, formulierte Christoph Trautner. Als verantwortlicher Manager m├╝sse er zur├╝cktreten. Trautner warf Kleppmann vor, bei der Kapazit├Ątserweiterung des Kraftwerks der ├ľffentlichkeit ÔÇ×etwas vorgegaukelt“ zu haben. Die dritte Ofenlinie sei ├╝berdimensioniert. So habe er das Versprechen an die Bev├Âlkerung der Umgebung, keinen Fremdm├╝ll zu verbrennen, nicht lange halten k├Ânnen.

Immer mehr M├╝ll aus Bad Kissingen, Ostalbkreis, Wei├čenburg-Gunzenhausen, Ansbach, Neustadt/Aisch sei dazugekommen. Man stehe sogar, so Trautner, mit Frankfurt und Berlin in Verhandlungen. Neben der Verkehrsbelastung leide die Region unter der Abluft und dem Dreck, der ├╝brig bleibe. Zudem seien die M├╝llvertr├Ąge aus Sicht der hiesigen Zahler ÔÇ×schlecht ausgehandelt“. In Fremdlandkreisen f├╝hre das zu Entlastungen von bis zu 90 Euro pro M├╝lltonne im Jahr gegen├╝ber den Verbrauchern in der Region W├╝rzburg.

Und noch dazu seien die Vertr├Ąge ohne Not gleich auf 15 Jahre festgelegt worden. In dieser Zeit sei mit dem Ansteigen der Kosten f├╝r die Entsorgung der Reststoffe nach dem Verbrennen zu rechnen – wiederum zu Lasten der Region. In Zukunft sollen laut Kraftwerksplanung 180 000 Tonnen M├╝ll verbrannt werden, 71 000 Tonnen davon seien Fremdm├╝ll. Trautner: ÔÇ×Es ist pervers, vom B├╝rger zu verlangen, dass er M├╝ll vermeiden soll, w├Ąhrend gleichzeitig das Kraftwerk auch noch M├╝ll von au├čerhalb heranschafft“. Man sei jetzt an einem Punkt angelangt, wo ein ÔÇ×neuer Anfang in der Abfallbeseitigung dringend n├Âtig“ sei, diese Neuausrichtung sei aber nur ÔÇ×ohne Herrn Kleppmann“ m├Âglich.

Systematisch in die Sackgasse

Schon fr├╝h habe der Bund Naturschutz vor einer ├ťberkapazit├Ąt der Anlage gewarnt, so Karin Miethaner-Vent. Es sei zu erwarten gewesen, dass die Gesetzesentwicklung in Richtung M├╝llvermeidung gehe. Da habe Kleppmann ihrer Meinung nach stets dagegengesteuert, teils auch in ÔÇ×abenteuerlichen Lobby-Interessenverb├Ąnden“, die ÔÇ×wohl am Ende auch noch von ├Âffentlichen Mitteln finanziert wurden?“ So sei es ÔÇ×systematisch in die Sackgasse gegangen“.

Ein Ausweg sei dann vielleicht irgendwann eine vierte Ofenlinie und noch mehr M├╝ll, so das Horror-Szenario der BN-Kreisvorsitzenden. Man m├╝sse die Spirale, die sich aufgeschaukelt haben, unterbrechen. Dazu m├╝sse die Politik ihrer Kontrollfunktion optimal nachkommen, was bisher offensichtlich nicht gelungen sei.

In einem Ausblick gab Benita Stolz der Hoffnung Ausdruck, dass in W├╝rzburg nur noch verbrannt werde, was unbedingt verbrannt werden m├╝sse. Ansonsten solle man neuen Verfahren eine Chance geben und im Fall von Verbrennungsanlagen zu kleineren Einheiten zur├╝ckkehren. Mit Antr├Ągen an die Zweckverbandsversammlung will Stolz das Handeln in Sachen M├╝ll f├╝r die ├ľffentlichkeit transparenter machen. Eine tiefere Kontrolle der Finanzen, Investitionen und Abschreibungen durch die Kommunalpolitik soll zu Kostenklarheit f├╝hren. Nur so k├Ânne die Gefahr des Durchschlagens der Schulden auf die Haushalte der Gebietsk├Ârperschaften verhindert werden.

Klimaschutz

In abfallarmen Situationen soll statt ├ľl (1,4 Millionen Liter im Jahr 2000) auf so genannte ÔÇ×Sekund├Ąrbrennstoffe“, wie sie in mechanisch-biologischen Aufbereitungsanlagen erzeugt werden, zur├╝ckgegriffen werden. Ziel m├╝sse es sein, Klimaschutz und Wirtschaftlichkeit zu erreichen. pkw

Verbot der Verbrennung von holzigen Gartenabf├Ąllen
Auszug aus einem Schreiben vom 22. Mai 1993 an das Bayerisches Staatsministerium f├╝r Landesentwicklung und Umweltfragen 
ÔÇ×Das integrierte Entsorgungskonzept unseres Landkreises Ha├čberge sieht vor, da├č Gartenabf├Ąlle einer Kompostierung und damit einer Verwertung zugef├╝hrt werden. Baumschnitt und Gartenabf├Ąlle sind ├╝ber den gemeindlichen Kompostplatz oder die zentrale Kompostieranlage in Wonfurt zu entsorgen.
Das Bayerische Abfallwirtschaftsgesetz schreibt im Art.1(1) Nr.3 f├╝r "kompostierbare Stoffe" die weitestgehende R├╝ckf├╝hrung in den Stoffkreislauf vor (stoffliche Abfallverwertung). Die Gemeinden haben vorbildhaft dazu beizutragen, da├č die Ziele des Art.1 (1) erreicht werden.
In verschiedenen Gemeinden unseres Landkreises bestehen jedoch weiterhin Verordnungen, welche das Verbrennen pflanzlicher Abf├Ąlle auch innerhalb geschlossener Ortsteile, zulassen.
Laut Mitteilung des Landratsamtes ist das Verbrennen von holzigen Gartenabf├Ąllen in der "Verordnung ├╝ber die Beseitigung von pflanzlichen Abf├Ąllen au├čerhalb zugelassener Beseitigungsanlagen" (PflAbfV) vom 13.03.1984 geregelt. Rechtliche Grundlage f├╝r diese Verordnung ist ┬ž 4 Abs.4 des Abfallgesetzes (AbfG) von 1986.
Unserer Meinung nach, sollte auf das Verbrennen von holzigen Gartenabf├Ąllen, vor allem auch im Hinblick auf die Klimaproblematik und die Vernichtung von wertvollen Bodenverbesserungsmitteln, verzichtet werden.
Wir bitten daher um Mitteilung, ob beabsichtigt ist, die o.a. Verordnung, auch auf Grund der Vorgaben des neuen Bayerischen Abfallwirtschaftsgesetzes, aufzuheben. ÔÇ×

Antwort des Ministeriums an das LRA Ha├čberge mit Abdruck an den AK Abfall: 
ÔÇ×Das Landratsamt Ha├čberge wird gebeten, die Situation im Landkreis zu ├╝berpr├╝fen. Holzige Gartenabf├Ąlle d├╝rfen nur dann verbrannt werden, wenn die Entfernung zu einer Sammelstelle nicht zumutbar ist“ 
 
 

NP 10.10.2003
MAROLDSWEISACH - Die Gemeinde weist daraufhin, dass die Verbrennungsverordnung bez├╝glich Gartenabf├Ąlle au├čer Kraft gesetzt wurde. Alle B├╝rger haben die M├Âglichkeit, ihre holzigen Gartenabf├Ąlle auf der Gr├╝nschnittdeponie in Allertshausen zu entsorgen.
gsch

Umweltschutz auf dem Friedhof
Diese vom BN Ebern mit initiierte Aktion hat in ganz Deutschland Nachahmung gefunden. Angefangen hat sie durch eine Anregung vom 1.Vorsitzenden Harald Amon im September 1991. Zusammen mit den Umweltbeauftragten der katholischen Pfarrgemeinden im Dekanat Ebern/Ha├čfurt wurde eine Info-Brosch├╝re erstellt, welche als Erstauflage 4.000 Exemplare hatte. Nachdem mehrere ├╝berregionale Zeitschriften dar├╝ber berichteten, gingen 236 Anfragen zu diesem Thema aus dem ganzen Bundesgebiet und aus dem benachbarten Ausland beim BN in Ebern ein. Angefragt haben u.a. B├╝rgermeister, Landr├Ąte, Pfarreien, Parteien, die Landtagsfraktion der FDP in Baden-W├╝rttemberg, Umweltverb├Ąnde, Umwelt├Ąmter, Verbraucherorganisationen, Umweltinstitute usw.
Begleitend zu der Info-Brosch├╝re wurde eine Ausstellung erarbeitet, welche vor allem auf Pfarrfesten gezeigt wurde.
Dem Thema Umweltschutz auf unserem Friedhof hat sich dann auch das Landratsamt Ha├čberge angenommen. Die Ausstellung wurde erg├Ąnzt und am 15.10.92 durch Landrat Rudolf Handwerker im UBIZ er├Âffnet. Die Gemeinde Oberaurach leistete ihren zus├Ątzlichen Beitrag durch Vereinbarungen mit den ortsans├Ąssigen G├Ąrtnereien.
Die Anregungen aus unserer Brosch├╝re sind auch Teil der bayernweit vertriebenen Brosch├╝re ÔÇ×Friedhof - Ort des Lebens“ der Umweltbeauftragten der bayerischen Di├Âzesen vom Oktober 1994. Der Umweltbeauftragte der Di├Âzese W├╝rzburg Edmund Gumpert greift dieses Thema ebenfalls immer wieder auf.

Der Landkreis Ha├čberge ist ausgehend durch die Initiative des BN Ebern beispielgebend f├╝r die Gestaltung der Gottes├Ącker geworden. Hier├╝ber wurden auch mehrfach Berichte im Rundfunk und im Bayerischen Fernsehen gebracht.
Die Thematik wurde auch zusammen mit G├Ąrtnereien und Bestat-tungsinstituten besprochen, damit diese die Aktion unterst├╝tzen. Nachdem von Teilen der G├Ąrtnereien anfangs Probleme bei der Durchf├╝hrung gesehen wurden, hat der Obermeister der G├Ąrtner Berthold Ge├čner im November 1995 ÔÇ×Vollzug gemeldet“. Kr├Ąnze, Gestecke und Steckhilfen aus den ├Ârtlichen G├Ąrtnereien sind so aufgebaut, da├č sie nach Gebrauch komplett kompostierbar sind.
Es w├Ąre zu w├╝nschen, da├č alle Gemeinden des Landkreises die Initiative durch die Aufstellung von geeigneten Beh├Ąltnissen unterst├╝tzen, so da├č die B├╝rger bei der Aktion auch wirkungsvoll mitmachen k├Ânnen. Die meisten Gemeinden im Landkreis haben inzwischen ihre Friedhofssatzungen unseren Vorschl├Ągen angepa├čt. 
Nachdem in der ersten Zeit dieses Thema etwas piet├Ątlos erschien, ist es in der Zwischenzeit zu einem selbstverst├Ąndlichen Thema innerhalb der kirchlichen und gemeindlichen Umweltaktivit├Ąten geworden. 
Der BN Ebern hat jedenfalls mit dieser Aktion erfolgreich zur Abfallvermeidung beigetragen.
 

Abfall

 Volksbegehren und Volksentscheid "Das bessere M├╝llkonzept"
Mit Info-St├Ąnden, Aufkl├Ąrungsveranstaltungen und Plakaten versuchten wir der B├╝rgeraktion "Das bessere M├╝llkonzept" zum Erfolg zu verhelfen.
Die Abfallentsorgung ist in Bayern durch den Volksentscheid im Jahre 1991 richtungweisend auch f├╝r andere Bundesl├Ąnder erfolgt. Das Bewu├čtsein der Bev├Âlkerung ist die von Umweltverb├Ąnden durchgef├╝hrte Aufkl├Ąrungsarbeit wesentlich verbessert worden.
In unserem Landkreis Ha├čberge ist vom Dualen System kein Gelber Sack eingef├╝hrt worden. Dies bedeutet, da├č die B├╝rger ihre Wertstoffe selbst in die verschiedenen Fraktionen aufteilen und zu den Wertstoffh├Âfen bringen m├╝ssen. Dies hat einen bewu├čteren Umgang mit dem Abfall zur Folge. Au├čerdem ist eine sortenreinere Erfassung als mit dem Gelben Sack das Ergebnis.
Seit mehreren Jahren ist eine Biom├╝llabfuhr im Landkreis eingef├╝hrt.
Der Hausm├╝ll des Landkreises Ha├čberge wird im Gemeinschaftskraftwerk Schweinfurt (GKS) verbrannt.
Seit 1997 wird der Hausm├╝ll je Gemeinde verwogen. Die Gemeinden haben nun ein Interesse, da├č m├Âglichst wenig Hausm├╝ll anf├Ąllt, um f├╝r die B├╝rger g├╝nstigere Abfuhrgeb├╝hren zu erreichen. Dies war eines der Ziele des o.a. Volksbegehrens.
 

FT 09.10.2003 
Beispiel Zeil macht Schule 
von Jochen Bopp
Kreis Hassberge. Die Probleme, die in Ha├čfurt ein Austauschlehrer mit Kunststoffverpackungen hatte, haben bei Landrat Rudolf Handwerker nach eigenem Bekunden f├╝r einiges Schmunzeln gesorgt. Der autolose Lehrer, der inzwischen wieder in Spanien ist, hatte sich sogar an das Umweltministerium gewandt, weil er keine M├Âglichkeit sah, seine Kunststoffverpackungen – im Gegensatz zu Flaschen – in einen Container zu schmei├čen.
Die Wertstoffh├Âfe seien kilometerweit entfernt, was er zu Fu├č nicht schaffe. Der Kreisrat der Gr├╝nen, Rainer Marquardt, sah sich veranlasst, im Umweltausschuss des Kreistages eine Anfrage zu stellen, warum denn nicht auch Kunststoff-Container in den Siedlungen aufgestellt w├╝rden. Schlie├člich w├╝rden Fahrten der B├╝rger zu den Wertstoffh├Âfen vom Dualen System Deutschland (DSD) finanziell nicht entsch├Ądigt.
Zu viele Fremdstoffe landen im Container
Die Antwort der Abfallwirtschaft: Der Landkreis bekommt die Aufw├Ąndungen der – sehr gut funktionierenden – Wertstofftrennung vom DSD ersetzt und gibt dies ├╝ber die niedrigeren Geb├╝hren an den B├╝rger weiter. Der Versuch mit einem Tetrapak-Container in Knetzgau sei gescheitert, weil selbst durch ganz schmale ├ľffnungen zu viele Fremdstoffe eingeworfen worden seien.
Dass es eine schlichte L├Âsung f├╝r das kleine Problem gibt, schilderte Zeils B├╝rgermeister Christoph Winkler: In Zeil f├Ąhrt jeden Monat ein M├╝llfahrzeug auf Anmeldung zu nicht mobilen Leuten und entsorgt deren Kunststoffverpackungen. Es gebe derzeit etwa 25 Betroffene. Das Beispiel sollte bei der n├Ąchsten B├╝rgermeisterversammlung besprochen werden, meinte der Landrat.

NP 09.10.2003
B├╝rger nehmen Wertstoffh├Âfe sehr gut an
Der Werkleiter des Abfallwirtschaftsbetriebes Winfried Neubauer, zog eine positive Bilanz ├╝ber die vergangenen zehn Jahre
Die Entsorgung von Verkaufsverpackungen (Kunststoffe) im Landkreis Ha├čberge war auf Antrag des Gr├╝nen-Kreisrats Rainer Marquardt ein Thema bei der Sitzung des Umwe1t- und Werkausschusses des Kreistages am Mittwochnachmittag im Landratsamt.
HASSFURT - F├╝r B├╝rger, die kein Auto besitzen, entstehe ein nicht hinnehmbarer Zwang, die Hilfe von Mitb├╝rgern bei der Entsorgung von Verpackungsm├╝ll mit Gr├╝nem Punkt an den Wertstoffh├Âfen in Anspruch zu nehmen, bemerkte Kreisrat Rainer Marquardt in seinem Antrag vom 4. Juli. F├╝r ihn gebe es zwei m├Âgliche L├Âsungen der Entsorgung: ├ťber ortsnah aufgestellte Container f├╝r Plastikabf├Ąlle oder durch zyklisch stattfindende Sammlungen (gelber Sack).
Zu diesem Antrag nahm Landrat Rudolf Handwerker und der Werkleiter des Abfallwirtschaftsbetriebes Winfried Neubauer Stellung. Das ÔÇ×Duale System" zur Erfassung von Verpackungswertstoffen sei im Jahr 1992 bundesweit etabliert worden. Die Erfassung erfolge im Holsystem (gelber Sack) oder im Bringsystem (Wertstoffhof). Der Landkreis Ha├čberge, so Neubauer, habe sich f├╝r das Holsystem entschieden und das DSD-Erfassungssystem sei im Jahre 1992 in das damals im Aufbau befindliche Wertstoffhofsystem integriert worden.
Die Verpackungswertstoff w├╝rden auf den Wertstoffh├Âfen entgegen genommen, dort entsprechend den Vorgaben der Verwertungsindustrie getrennt, erfasst und somit ohne weiteren Sortieraufwand und ohne Sortierreste der Verwertungsindustrie zur Verf├╝gung gestellt. Wie die Erfahrung zeige, ergebe das Wertstoffhofsystem  aufgrund der st├Ąndigen Qualit├Ątskontrolle durch geschultes Personal erstklassige Materialqualit├Ąt eine ,,ideale Plattform f├╝r hochwertiges Recycling".
Der St├Ârstoffanteil (bis 20 Gewichtsprozent), der bei dem Einsatz von ,,gelben S├Ącken" die Qualit├Ąt der Ware erheblich beeintr├Ąchtige und die Entsorgungskosten in die H├Âhe treibe liege bei dem Konzept Wertstoffhof bei null Prozent, erkl├Ąrte Neubauer. Dank der Vorsortierung auf den Wertstoffh├Âfen entfielen die Betriebskosten der Sortieranlage f├╝r die Sortierung sowie die Entsorgungskosten f├╝r die St├Ârstoffe. Die resultierenden Erl├Âse h├Ątten einen deutlichen positiven Einfluss auf die M├╝llgeb├╝hren. Problematisch, das gestand der Werkleiter ein, sei allerdings das Wertstoffhofsystem f├╝r die B├╝rger, die nicht mobil seien, um die Wertstoffh├Âfe im Kreisgebiet anzufahren.
Nach der nunmehr zehnj├Ąhrigen Erfahrung mit dem Wertstoffhofsystem im Landkreis stellte Werkleiter Winfried Neubauer fest, dass dieses System von den B├╝rgern au├čerordentlich gut angenommen werde. Das liege sicher auch daran, dass in den Wertstoffh├Âfen regelm├Ą├čig zu gef├Ąlligen ├ľffnungszeiten ├╝ber 25 unterschiedliche Wertstoff- und Abfallarten weitestgehend kostenlos – abgegeben werden k├Ânnten.
Die Wertstoffh├Âfe h├Ątten einen ma├čgeblichen Anteil daran, dass das Restm├╝llaufkommen im Ha├čbergkreis konstant eines der niedrigsten in ganz Bayern sei. ,,Nat├╝rlich h├Ątte dieses Ergebnis nachhaltig Einfluss auf das M├╝llgeb├╝hrenniveau", betonte der Werkleiter.
Das ├╝ber die Wertstoffh├Âfe erfasste Mengenaufkommen an Verpackungen w├╝rde die Vorgaben der Verpackungsverordnung regelm├Ą├čig ├╝berschreiten. Die erfassten Mengen seien mit dem Holsystem vergleichbar. ,,Dies zeigt, dass die Landkreisbev├Âlkerung das Abfallwirtschaftskonzept des Landkreises mittr├Ągt"' freute sich Neubauer, und meinte weiter dass das Wertstoffaufkommen ferner beweise, dass in l├Ąndlichen Gebieten die Bereitschaft zur Nachbarschaftshilfe noch vorhanden sei.
Regelm├Ą├čig durchgef├╝hrte Restm├╝llanalysen w├╝rden belegen, dass der Anteil an Verpackungen in der Restm├╝lltonne zu etwa zw├Âlf Prozent auf ,,Gelbe-Sack-Ware“ zur├╝ckzuf├╝hren sei. Ein Wert, der auch dem Ergebnis aus Kommunen mit Hol┬şSystemen entspreche. Winfried Neubauer folgerte daraus, dass der Anteil derer, die gerne ihre Verpackungswertstoffe entsorgen w├╝rden, aber nicht zu Wertstoffh├Âfen  fahren k├Ânnten, nicht sehr hoch sein k├Ânne. ,,Immer wird es Ausnahmen geben und immer wird es, guten Willen vorausgesetzt, f├╝r diese Ausnahmen auch L├Âsungen geben."
,,Wir verf├╝gen ├╝ber ein stimmiges System, an dem festgehalten werden muss", erkl├Ąrten Landrat Handwerker und Werkleiter Neubauer ├╝bereinstimmend. Ein erg├Ąnzendes Erfassungssystem f├╝r Kunststoffverpackungen ├╝ber die frei zug├Ąnglichen Wertstoffinseln sei nicht notwendig und w├╝rde auch nicht funktionieren. Entsprechend negative Erfahrungen habe der Abfallwirtschaftsbetrieb vor einigen Jahren bereits bei dem Versuch gemacht, Tetra┬şpacks ├╝ber Wertstoffinseln zu erfassen. Damals sei die notwendige Sortenreinheit nicht erzielt worden.
Der Aufbau eines erg├Ąnzenden Holsystems - beispielsweise gelber Sack oder Wertstoffmobil - w├╝rde zwangsl├Ąufig das Bringsystem in seiner Substanz und damit die Gesamtfinanzierung des Wertstoffhofsystems  im Landkreis Ha├čberge gef├Ąhrden, zeigte sich Werkleiter Winfried Neubauer sicher. Zudem m├╝ssten die daf├╝r notwendigen Mittel dem Gesamthaushalt ,,Abfallwirtschaft" entnommen werden.            ky

FT 03.10.2003
Wider wildes Wegwerfen
Stadt Ebern leidet zunehmend unter widerrechtlichen M├╝llablagerungen
von Eckehard Kiesewetter
EBERN. Alles im Eimer? - Sch├Ân w├Ąr's; und doch auch wieder nicht! Ein Gro├čteil des M├╝lls, der in Ebern weggewor┬şfen wird, landet nicht auf dem Wertstoffhof oder in den daf├╝r vorgesehenen Beh├Ąltnissen.
Rund 75 Abfallk├Ârbe sind an verschiedenen  Stellen im Stadtgebiet angebracht und werden durch Arbeiter des Bauhofes mindestens einmal die Woche entleert. Werner Grell der Chef des Bauhofes berichte┬şte im Gespr├Ąch mit dem FT, dass ein Bauhofarbeiter daf├╝r in der Woche rund neun Ar┬şbeitsstunden ben├Âtigt.
Rechne man den Einsatz des Klein-Lastwagens hinzu, so summieren sich allein f├╝rs Entleeren der Papierk├Ârbe Lohn- und Fahrzeugkosten auf 16000 Euro im Jahr.
Dazu kommen nochmals 5000 Euro Entsorgungskosten f├╝r diesen Restm├╝ll, der in Containern am Wertstoffhof gesammelt wird.
So gibt die Stadt also gut und gern 20000 Euro pro Jahr aus, um Stra├čen und Wegr├Ąnder sauber zu halten.
Umso erboster reagiert Grell, wenn er feststellt, dass Hausm├╝ll s├Ąckeweise in die ├Âffentlichen Abfallbeh├Ąlter gestopft, oder aber kurzerhand in der Flur deponiert werden. Dabei zeichnen sich nach seiner Beobachtung bestimmte ,,Laufstrecken" ab, die offenbar immer von den gleichen Umwelts├╝ndern genutzt werden.
Ein besonders krasses Beispiel veranlasste den Bauhofleiter dieser Tage dazu, Anzeige zu erstatten.
Ein bislang Unbekannter, hatte einen Container am R├╝ckgrabenweg in Ebern, der auch f├╝r Friedhofsabf├Ąlle gedacht ist, randvoll mit Hausabf├Ąllen und Sperrm├╝llgut, Kunststoffabf├Ąlle, Elektroteile, ein Waschbecken, Hausrat und Lebensmittel. Die Polizei hat den Abfall untersucht und Hinweise gefunden, die helfen sollen, den oder die Verursacher ausfindig zu ma┬şchen. ,,Ein Wahnsinn ist das", emp├Ârte sich Werner Grell:
Das verursacht Kosten en masse von der Allgemeinheit getragen werden m├╝ssen." Grell appelliert an die Bev├Âlkerung, die Verursacher derartiger widerrechtlicher Abfallablagerungen zu melden, denn nur so k├Ânne man verhindern, dass die Abfallbeseitigungskosten f├╝r die Stadt ├╝berhand nehmen.
Ein kleines Gegengewicht zu diesen Missst├Ąnden schafft die ,,Aktion saubere Stadt“  die am morgigen Samstag von 8 30 bis 12 Uhr ├╝ber die B├╝hne geht Treffpunkt aller flei├čigen Helfer ist der Bauhof.
,,Nur f├╝r Friedhofsabf├Ąlle!" Den Container am Eberner Friedhof hat dieser Tage ein Unbekannter randvoll mit Hausrat gef├╝llt. Unr├╝hmlicher Gipfel eines allgemeinen Trends, immer mehr Abfall auf widerrechtliche Art zu entsorgen.       
FT-Foto: Eckehard Kiesewetter

NP 02.10.2003
M├╝ll am Friedhof abgelagert
EBERN - Vermutlich ├╝ber das vergangene Wochenende wurden in einem am Eberner Friedhof abgestellten gro├čen M├╝llcontainer in gro├čem Umfang h├Ąusliche Abf├Ąlle und Sperrm├╝llgut abgelagert.
Der Container wurde restlos mit Kunststoffabf├Ąllen, Hausratartikeln, Lebensmittelresten und anderem Unrat gef├╝llt. Der bzw. die Ablagerer sind bisher unbekannt. Bei einer durchsicht des Abfalls konnten ansatzpunkte f├╝r polizeiliche Ermittlungen auf die Ablagerer festgestellt werden. Weitere Ermittlungen dahingehend werden gef├╝hrt. Wer kann Hinweise ├╝ber die Herkunft der Abf├Ąlle machen. Polizeiinspektion Ebern Tel 09531 9240
pi

FT 28.05.2003
Erstmals ein R├╝ckgang beim M├╝ll
Umweltausschuss des Kreistags wurde die Abfallbilanz vorgelegt
K├ľNIGSBERG. Die B├╝rger des Landkreises sind nach wie vor vorbildlich bei der Vermeidung und Sortierung von Abf├Ąllen. Dies sagte der Leiter des Abfallwirtschaftsbetriebes im Landkreis, Wilfried Neubauer, als er dem Umweltausschuss des Kreistags gestern in K├Ânigsberg die M├╝ll- und Wertstoffbilanz f├╝r das Jahr 2002 vorlegte.
Rund 334 Kilogramm ,,Abfall" produzierte jeder B├╝rger im Landkreis letztes Jahr, wobei M├╝ll im engeren Sinn lediglich 85 Kilogramm waren. Alles an┬şdere wanderte ├╝ber das System der Wertstoffsammlungen – in den Wirtschaftskreislauf zur├╝ck, wobei der Biom├╝ll und das Altpapier am st├Ąrksten mit jeweils rund 80--Kilogramm pro B├╝rger und Jahr ins Gewicht fielen, wie Neubauer sagte.
Erstmals seit Jahren beobachtete der Abfallwirtschaftsbetrieb beim Haus- und Sperrm├╝ll einen leichten R├╝ckgang der vor allem auf das Konto des Sperrm├╝lls ging. Sei es, dass die B├╝rger auf Grund von Sparsamkeit ,,weniger nausstellten"(Christoph Winkler), sei es, dass professionelle Sperrm├╝llverwerter ihre Aktivit├Ąten aus weiteten: - F├╝r Neubauer ist Stabilisierung auf einem ,,sehr guten Niveau" ein Zeichen daf├╝r, dass der Landkreis mit seinem Entsorgungssystem richtig liegt. F├╝r Neubauer steht weder die turnusm├Ą├čige Sperrm├╝llabfuhr zur Diskussion noch die M├╝llverwiegung direkt am Haus, die aufw├Ąndig w├Ąre und keinen nachhaltigen Spareffekt erwarten lasse - es sei denn fragw├╝rdige Ergebnisse.
So schaute Kreisrat Christoph Winkler auf die j├╝ngsten Entsorgungszahlen aus dem Landkreis Aschaffenburg, die Neubauer als Vergleich in seine Unterlagen aufgenommen hatte. Bis vor zwei Jahren lag dieser Landkreis auf dem M├╝ll-Spitzenplatz in Bayern; seine B├╝rger produzierten den meisten – M├╝ll. Seit Einf├╝hrung der M├╝llverwiegung sind die Aschaffenburger Spitzenreiter in Bayern - - bei der M├╝llvermeidung. ,,Da- kann doch was nicht stimmen", meinte Winkler. Im Landkreis Ha├čberge wird  sich jedenfalls nichts Grundlegendes ├Ąndern, sagte Neubauer, auch wenn man durch den ,,Erfolg" von Aschaffenburg auf - den dritten Platz in Bayern dr├Ąngt wurde. ,,Wir k├Ânnen uns sehen lassen, auch was die Geb├╝hren angeht", res├╝mierte der Werkleiter gestern vor dem Umweltausschuss.
Durchaus Handlungsbedarf sieht er allerdings innerhalb des Landkreises' da bei einem Durchschnitt von 85 Kilo┬şgramm M├╝ll pro B├╝rger und Jahr zwischen den Gemeinden doch erhebliche Unterschiede ausgemacht werden k├Ânnen. So liegen Breitbrunn und Bundorf mit jeweils 70 und Aidhausen mit 72 Kilogramm Haus- und Sperrm├╝ll weit - vor Ge┬şmeinden wie Rauhenebrach oder Knetzgau die 99 und 96 Kilogramm M├╝ll pro Kopf pro┬şduzieren. ,,Wir werden hier Beratungsgespr├Ąche  anbieten", sagte der Werkleiter.
Aktion Saubere Landschaft
Der ,,M├╝llerziehung" dienen auch die F├╝hrungen durch die Entsorgungsbetriebe im Land┬şkreis, die ,,gut angenommen werden", wie Neubauer weiter schilderte. Rund 800 Personen besuchten letztes Jahr das Kreisabfallzentrum oder die Kompostanlage. Mit Aktionen wie ,,Saubere Landschaft" und dem Fahrradtrupp will der Abfallwirtschaftsbetrieb   dar├╝ber hinaus das Umweltbewusstsein st├Ąrken - der beste M├╝ll ist immer noch der, der gar nicht erst -entsteht. F├╝r die Aktion ,,Saubere Landschaft" gibt es heuer ├╝berdies den Umweltpreis des Landkreises.     gf

 

FT 08.02.2003

Polizei fahndet nach Umwelts├╝nder
Asbesthaltige Eternitplatten auf Anh├Âhe bei Kraisdorf abgelagert

KRAISDORF. In der Zeit zwischen Montag, 16 Uhr, und Dienstag, 16 Uhr, wurde auf einem Flurweg in der Kraisdorfer Flur eine gr├Â├čere Lkw-Ladung alter Eternitplatten verbotswidrig abgelagert. Der ÔÇ×Tatort“ befindet sich, von Kraisdorf kommend, unweit der Einm├╝ndung in die B 279.

Die ehemaligen Dachwellplatten wurden an einem Wegekreuz an der Anh├Âhe einfach abgekippt und liegen gelassen. Bei den Platten handelt es sich um gr├Â├čtenteils aufeinander gestapelte, Zement graue Platten der Gr├Â├čen 2,50 x 0,90 Meter und 2,00 x 0,90 Meter. Die Platten sind noch teilweise mit rot- bzw. orangefarbenen und
blauen Plastikb├Ąndern versehen. Bei einem Drittel der Ladung handelt es sich um Bruch-material. Die Platten waren vor ihrem Abtransport mit Sicherheit bereits mehrere Jahre vom Dach abgedeckt und gestapelt gelagert gewesen.

Da laut Polizei mit Sicherheit davon auszugehen ist, dass es sich hier um asbesthaltiges Material handelt, welches bei Bearbeitung bzw. sonstiger Behandlung h├Âchst krebserregend ist, h├Ątten die Platten ordentlich ├╝ber eine Kreisabfalldeponie oder eine sonstige Einrichtung der Abfallwirtschaft entsorgt werden m├╝ssen. Dies w├Ąre bei der Menge mit erheblichen Kosten verbunden gewesen. – Der widerrechtliche Ablagerer hat sich somit einen gro├čen Batzen Entsorgungskosten erspart, die nun den allgemeinen Abfallentsorgungskosten auferlegt werden, falls der Ablagerer nicht ermittelt wird.

Die Polizei bittet daher dringend um Hinweise auf den Verursacher. Wer hat in der genannten Zeit verd├Ąchtige Wahrnehmungen bez├╝glich eines Lkws, oder auch Traktors mit Anh├Ąngers gemacht, der mit derartigen Platten beladen war? Wem sind derartige, graue Wellplatten aufgefallen, die irgendwo gestapelt ├╝ber l├Ąngere Zeit gelagert waren und in den letzten Tagen verschwunden sind? Wer hat eventuell derartige Dachplatten gegen Entgelt von einer Firma in den letzten Tagen entsorgen lassen?
Hinweise, die auf Wunsch auch vertraulich behandelt werden, werden an die Polizeiinspektion Ebern, Telefon 09531/9240, erbete

Deponie Wonfurt soll aufger├╝stet werden
Umwelt- und Werkausschuss des Kreistages besichtigte gestern Abfallzentrum bei Wonfurt

FT 25.07.2002  WONFURT. Der Landkreis Ha├čberge strebt an, das Kreis- Abfallzentrum bei Wonfurt zu einer Deponie zweiter Klasse aufzur├╝sten. Damit k├Ânnten h├Âher belastete Materialien dort abgelagert werden. Das Vorhaben k├╝ndigte Landrat Rudolf Handwerker am gestrigen Mittwoch bei der Sitzung des Umwelt- und Werkausschusses des Kreistages an. von Klaus Schmitt
Der Umweltausschuss besichtigte das Abfallzentrum des Landkreises bei Wonfurt. Damit wurde den neuen Kreisr├Ąten Gelegenheit gegeben, die ehemalige M├╝lldeponie, die in den vergangenen Jahren um zahlreiche Einrichtungen (Umladestation, Wertstoffhof, Problemm├╝ll-Sammelstelle) auf dem Gel├Ąnde zwischen Ha├čfurt und Wonfurt erweitert worden ist, kennen zu lernen. Landrat Rudolf Handwerker und der Leiter des Abfallwirtschaftsbetriebes des Landkreises, Wilfried Neubauer, erl├Ąuterten die Anlage.
Handwerker k├╝ndigte ein neues Vorhaben an. Das Kreis- Abfallzentrum soll zu einer Deponie zweiter Klasse aufger├╝stet werden. Damit k├Ânnen nach seinen Angaben h├Âher belastete Materialien in Wonfurt abgelagert werden. Konkret: Stoffe ├╝ber dem Z-2-Wert k├Ânnten dann auf die Deponie gebracht werden.
Folge des Umweltskandals
Das Vorhaben resultiert laut Handwerker aus dem Umweltskandal Ro├čstadt/Trunstadt. Der Kreis hatte, wie ausf├╝hrlich berichtet, belastetes Erdreich und Papierschl├Ąmme auf dem Umweltskandal-Gel├Ąnde abtragen und nach Wonfurt transportieren lassen. Dort liegen die kontaminierten Substanzen (tausende Tonnen), sauber verpackt unter Folie, auf dem gro├čen M├╝llberg.
Der Umweltskandal hat laut Handwerker gezeigt, dass "wir eine Reserve im Kreis brauchen, um bei solchen Problemen gewappnet zu sein". Neue Problemfelder k├Ânnen sich nach seiner Darstellung auftun, und konkret nannte er die ehemalige M├╝lldeponie Ebern.
Um eine Deponie zweiter Klasse genehmigt zu erhalten, muss das Gel├Ąnde technisch aufger├╝stet werden. Das bedeutet, dass die Sicherheitsstandards ausgebaut werden m├╝ssen. Bisher ist es dem Landkreis nicht m├Âglich, ├╝ber dem Z-2- Wert belastetes Material in Wonfurt anzunehmen.
365000 Kubikmeter
Den Angaben des Abfallwirtschaftsbetriebes zufolge soll das Vorhaben bis 2005 verwirklicht werden. Die Kosten werden auf 1,4 bis zwei Millionen Euro gesch├Ątzt. Gen├╝gend Fl├Ąche ist vorhanden.
Die M├╝lldeponie Wonfurt betrieb der Landkreis von 1981 bis 1994. Seit 1994 wird der Restm├╝ll im GKS (Gemeinschaftskraftwerk Schweinfurt) verbrannt. In den 13 Jahren wurden auf der M├╝lldeponie 365000 Kubikmeter Abf├Ąlle abgelagert; das entspricht einer Menge von 280000 Tonnen.
Weitere 42000 Kubikmeter sind nach 1994 abgelagert worden. Das sind nicht brennbare Materialien, die nicht in die M├╝llverbrennung Schweinfurt gebracht werden k├Ânnen.
F├╝r Material, das ├╝ber dem Z-2-Wert belastet ist, st├╝nde eine Deponiefl├Ąche zur Verf├╝gung, auf der 170000 Kubikmeter (etwa 250000 Tonnen) abgelagert werden k├Ânnen. Der Landkreis geht davon aus, dass langfristige Entsorgungssicherheit auf diesem Gebiet damit gegeben ist.
Das Gel├Ąnde (der so genannte Bauabschnitt II), ist schon einmal genutzt worden, und zwar als Kompostplatz. Dort waren die Bio-Abf├Ąlle aus dem Landkreis abgekippt und zu Kompost verarbeitet worden. Wegen der Geruchsbel├Ąstigung f├╝r die Wonfurter Bev├Âlkerung war die Kompostierung auf dem Gel├Ąnde des Kreis-Abfallzentrums aufgegeben und auf eine Fl├Ąche im Hainerter Wald bei Ha├čfurt verlagert worden.

NP 20.09.2001 PET-Flaschen werden getrennt sortiert – Annahme auf den Wertstoffh├Âfen

Ebern/Hofheim (1ra) Der Trend zur Kunststoff-Getr├Ąnkeflasche ist unverkennbar: Die aus PET hergestellte Flasche ist extrem leicht unzerbrechlich und transparent ihr Eigenschaftsbild ist so ├╝berzeugend, dass sie zunehmend vom Endverbraucher der Glasflasche vorgezogen wird.

Damit die PET-Flasche auch nach  Gebrauch  vorbildhafte Wege geht, ,wird sie ab sofort auf jedem Wertstoffhof im Landkreis Ha├čberge als eigene Fraktion angenommen. ,,Unser Ziel ist es", so Wilfried Neubauer, Werkleiter des Abfallwirtschaftsbetriebes des Landkreises, ,PET-Getr├Ąnkeflaschen einer  m├Âglichst hochwertigen Verwertung zuf├╝hren zu k├Ânnen".

Dies setzt sortenreine Erfassung voraus: PET ist ein Kunststoff, der sich aufgrund seiner vielf├Ąltigen Einsatzm├Âglichkeiten auch als Recyclingprodukt erstklassig bew├Ąhrt. ,,Das gr├Â├čere Problem liegt darin, sicherzustellen", wird die Verwertungsorganisation PETCORE zitiert, ,,dass die Sammelsysteme sortierte PET-Flaschen in guter Qualit├Ąt liefern."

Betreuer vermeiden Fehleinw├╝rfe

Dies wird durch unser Wertstoffhofsystem   hervorragend gew├Ąhrleistet. Bereits im Vorfeld der Entsorgung erfolgt die Sortierung, und dank der Wertstoffhof-Betreuer werden Fehleinw├╝rfe weitgehend vermieden. Die Qualit├Ąt der so erfassten Ware ist erfahrungsgem├Ą├č so gut, dass auf die aufw├Ąndige Nachsortierung verzichtet werden kann.

Besser Griff zur Mehrwegflasche

Obgleich die Verwertung der PET-Getr├Ąnkeflaschen gesichert ist, empfiehlt die Abfallwirtschaft in erster Linie den Griff zur Mehrwegflasche. ,,Unabh├Ąngig davon", so Abfallberater Wolfgang Aull, ,,ob es sich bei der Flasche um Glas oder um Kunststoff handelt, erreichen wir das Ziel der Abfallvermeidung nur ├╝ber die Mehrwegflasche."

Es ist eine Entscheidung des Verbrauchers

Letztendlich ist es die Entscheidung des Verbrauchers, auf welche Art der Getr├Ąnkeverpackung er zur├╝ckgreift. Ob Glas, Kartonverbund, Dosen  oder  Kunststoff, jede Verpackungsart hat ein eigenes Eigenschaftsbild mit eigenen Vor- und Nachteilen.

Von entscheidender Bedeutung im Rahmen der Verwertung ist die Disziplin im Umgang mit der Verpackung. Verhindert werden muss das sorglose ,,Ex und Hopp" in freier Natur Wer sich der R├╝cknahmesysteme des Handels beziehungsweise der Erfassungssysteme auf den Wertstoffh├Âfen und Wertstoffinseln bedient, kann sicher sein dass er seinen Beitrag f├╝r ein ordnungsgem├Ą├čes Verwerten leistet und einer Verschandelung der Natur gegensteuert.

F├╝r R├╝ckfragen steht Wolfgang Aull von der Abfallberatung jederzeit zur Verf├╝gung:

Telefon 09521/27-142, E-Mail:

abfallberatung@awhas.de.

Fr├Ąnkischer Tag 17. Mai 2001

Die M├╝lltonne als Sparb├╝chse

Aufkommen in Pfarrweisach l├Ąsst sich noch verringern
PFARRWEISACH-KRAISDORF.
von Ralf Kestel

In die M├╝lltonnen in der Gemeinde blickte am Dienstagabend Wilfried Neubauer, der Leiter des Abfallwirtschaftsbetriebes des Landkreises, zusammen mit den Besuchern der B├╝rgerversammlung im Gasthaus B├╝hler. Aufgrund des vergleichsweise hohen M├╝llaufkommens innerhalb der Gemeinde hatte Neubauer ein B├╝ro mit einer Analyse beauftragt.
Die Erkenntnisse der ,,Tonnen-Schau" formulierte Neubauer pr├Ągnant und anschaulich: ,,Sie schmei├čen viel Geld zum Fenster raus, weil sie Bio-M├╝ll und Verpackungen in die M├╝lltonne werfen."
So lasse sich das Pro-Kopf-Aufkommen von 86 Kilo im Jahr erkl├Ąren. Ein Vergleich dazu: In Maroldsweisach kommen auf jeden Einwohner nur 72 Kilo M├╝ll.Weil Pfarrweisach im Landkreis im hinteren Feld rangiert, war Neubauer zur Information zur B├╝rgerversammlung gekommen.
Neubauers einfaches Erfolgsrezept: den Biom├╝ll k├╝nftig in die Biotonnen oder den Kompost, die Verpackungen in den Wertstoffhof. Auch Papier und Glas lasse sich aus der M├╝lltonne vorteilhaft verbannen. ,,In Pfarrweisach k├Ânnten so je Haushalt und Jahr locker 25 DM eingespart werden," warb Neubauer um mehr Scharfsinn beim Wegwerfverhalten.
Anhand vieler Statistiken und Tabellen zeigte der Leiter des Abfallbetriebes die Vorteile des eigenen Systems auf, das keine Vergleiche in Unterfranken oder mit Nachbargebietsk├Ârperschaften zu scheuen brauche. Das gelte sowohl f├╝r die M├╝llmengen wie auch die M├╝llgeb├╝hren.
Nachdenklich stimmte Neubauer indes die Kurve, wonach trotz Wertstofftrennung und Recycling die Summe der Abf├Ąlle st├Ąndig steige, was er auf das Konsumverhalten zur├╝ckf├╝hrte.
Auf die Frage nach neuen Techniken der M├╝llverwertung sagte Neubauer, dass man sich vor Jahren f├╝r die M├╝llverbrennung  entschieden habe und das GKS in Schweinfurt erst einmal bezahlt sein m├╝sse, was noch bis 2007 dauern werde.
Dann sei auch mit einer Senkung der Verbrennungskosten zu rechnen.
Die Idee der vierw├Âchigen Abfuhr des Hausm├╝lls sprach Neubauer auch an, wobei B├╝rgermeister Gerhard Hufnagel auf Verhandlungen mit dem beauftragten  Unternehmer verwies, die ,,nicht den erhofften Preisvorteil brachten". Der bestehende Vertrag sei nun gek├╝ndigt worden und man erhoffe sich von einer neuen Ausschreibung eine g├╝nstigere Verhandlungsbasis.
Ein  Kompliment machte B├╝rgermeister Hurnagel dem Wertstoffbetreuer Artur Oeser, ,,weil's bei uns gut funktioniert".
Oeser selbst hatte eine ganze Latte von Verbesserungsvorschl├Ągen parat und wusste genau um die Schw├Ąchen. ,,Einige Haushalte bei uns in der Gemeinde wissen noch gar nicht, wo der Wertstoffhof ist."
Nach Ortsteilen aufgedr├Âselt, konnte Oeser sogar genau sagen, wie viele Haushalte dies pro Gemeindeteil sind. ,,Diese Leute" m├Âchte Oeser seitens der Gemeinde zur Fahrt zum Wertstoffhof zwingen oder Kontrollen des Tonneninhalts vornehmen lassen.

Gartenholz-Abholaktion 
Zusammen mit Jugendlichen vom Eberner Jugendzentrum "Obendrin" holen wir jeweils im Herbst und im Fr├╝hjahr Gartenholz in Haushaltsmengen ab und bringen das Schnittgut zur 3km von Ebern entfernten privaten Gr├╝nschnittkompostierungsanlage beim Lindenhof. Dadurch werden viele Einzelfahrten mit dem Auto vermieden.