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Rundschreiben
an Mitglieder, Freunde und F├Ârderer des Bund Naturschutz Ebern

vom 31. August 2007

Liebe Mitglieder,
liebe Freunde und F├Ârderer des Bund Naturschutz Ebern,
die Urlaubs- und Ferienzeit gehen zu Ende. Hoffentlich haben Sie neue Kraft gesch├Âpft, um in den Endspurt des Jahres 2007 gehen zu k├Ânnen.
Wir m├Âchten Sie mit diesem Schreiben ├╝ber Aktivit├Ąten der vergangenen Monate informieren und Sie einladen, an verschiedenen Veranstaltungen des BN teilzunehmen bzw. sich aktiv mit Ideen und praktischer Mithilfe einzubringen.

Vorneweg eine ermutigende Feststellung aus dem Munde des Bayerischen Ministerpr├Ąsidenten Dr. Edmund Stoiber anl├Ąsslich des Bund Naturschutz Forums am 25.11.2006 in M├╝nchen:

Der Bund Naturschutz ist Vorbild und Vorreiter f├╝r einen von vielen B├╝rgerinnen und B├╝rgern aktiv gelebten Natur- und Umweltschutz. Er ist ein wertvoller Kristallisationspunkt f├╝r vielf├Ąltiges ehrenamtliches Engagement.
Ihre Mitglieder – ob Jung oder Alt – investieren viel Lebensenergie und –zeit, um unsere bayerische Landschaft zu gestalten und die Fauna und Flora unserer Heimat zu bewahren.
Dieses Engagement ist ein Segen f├╝r unsere Umwelt und f├╝r unsere gesamte Gesellschaft. Unser Land braucht Menschen, die unsere Natur als Gestaltungsraum wahrnehmen.
Wir alle brauchen ├Âkologische Seismographen wie Sie, die uns f├╝r den Wert unserer Sch├Âpfung und f├╝r die Belange des Natur- und Umweltschutzes sensibilisieren.
B├╝rgerinnen und B├╝rger wie Sie, die Verantwortung ├╝bernehmen und anpacken, verk├Ârpern unsere aktive B├╝rgergesellschaft.

Solche Worte muntern nat├╝rlich auf in einer Zeit, da Arbeitspl├Ątze dem Naturschutz den Rang ablaufen und wir in Ebern einen schweren Stand haben und um jede Unterst├╝tzung dankbar sind.

Veranstaltungen

BN-Fest, 9. September
Unsere n├Ąchste Veranstaltung ist das nun schon traditionelle BN-Fest an und in der Bramberger M├╝hle am Sonntag den 9. September ab 14.00 Uhr. Ein besonderer Dank gilt bereits jetzt schon unserem Mitglied Hans Eichler, der uns zusammen mit seiner Frau seine R├Ąumlichkeiten f├╝r das Fest zur Verf├╝gung stellt. Es gibt wieder u.a. Kaffee und Kuchen. Das Fest ist eine sch├Âne Gelegenheit, einen ├Âkologisch bewirtschafteten Betrieb zu besichtigen und sich mit anderen Gleichgesinnten in einer gem├╝tlichen Atmosph├Ąre zu unterhalten.
Wer sich f├╝r Pilze interessiert, kann am gleichen Tag ab 12.00 Uhr an einer Pilzwanderung unter der F├╝hrung von  unserem Mitglied Apotheker Herbert Stang teilnehmen. Die F├╝hrung startet und endet an der Bramberger M├╝hle. Die gefundenen Pilze stehen anschlie├čend beim BN-Fest zur fachlichen Begutachtung bereit.
Dazu haben wir uns eine Aktion ausgedacht, um aktive Mitglieder zu finden und BNler zum BN-Fest zu locken. Der beiliegende ausgef├╝llte Fragebogen erm├Âglicht n├Ąmlich beim BN-Fest die Teilnahme an einer Gewinnverlosung mit attraktiven Preisen (Lammfleisch, Schafsk├Ąse). 
Herzlich laden wir Sie also zum BN-Fest ein  -  und vergessen Sie Ihren ausgef├╝llten Fragebogen nicht.

Bitte bilden Sie Fahrgemeinschaften oder melden sich bei Harald Amon (Tel. 1737)!

Aktion Landschaftspflege, 14. September
Am Freitag, 14.09. k├Ânnen Sie sich aktiv bei der Landschaftspflege beteiligen. Um 14 Uhr treffen wir uns auf den vom BN gepflegten Grundst├╝cken ├Âstlich der Hetschingsm├╝hle, um das Mahdgut zusammenzurechen und aufzuladen. Die Aktion dauert bis gegen 17 Uhr und schlie├čt mit einer Brotzeit ab. Je mehr Helfer wir sind, umso weniger Arbeit f├Ąllt auf den Einzelnen. Wer nur ein oder zwei Stunden Zeit ├╝brig hat, ist daher genauso willkommen.
Apfelfest, 14. und kulinarischer Abend mit ÔÇ×Intermusica“, 13. Oktober
Im Oktober startet wieder unser Apfelfest am Sonntag 14.10. im Alten Rathaus in Ebern. Als besonderes Angebot findet bereits am Vorabend am Samstag 13.10. ebenfalls im Alten Rathaus ein Abend mit Geschichten ÔÇ×Rund um den Apfel“ statt. Geboten wird von dem Ensemble  ÔÇ×Intermusica“ ein kulinarischer Abend mit Geschichten und Musik unter der Leitung von Dr. Karin Meyer-Jungclaussen. Der Abend steht unter dem Motto ÔÇ×Mensch und Apfel – Ein Lebenslauf“. An kulinarischen Gerichten sind, nach einem Apfel-Aperitif,  u.a. eine Apfel-K├╝rbissuppe, eine Apfel-Leber-Pastete und ein Apfel-Dessert vorgesehen.
Laden Sie sich selbst und Ihre Freunde zu diesem besonderen Abend ein!

Kolumbianischer Kultur- und Begegnungsabend, 11. November
Auf Initiative von Walburga Albert findet ab 19.30 Uhr im Raiffeisensaal ein Kultur- und Begegnungsabend unter dem Motto ÔÇ×Gitarrenkonzert – Lieder – Bild“ mit dem kolumbianischen Musiker Henry Can├Án und dem Maler Jafeth G├▓mez statt (siehe beiliegendes Blatt). Neben dem Kolumbienkreis Pfarrweisach, ai, dem Weltladen Ebern und den beiden Eberner Kirchen wird die Veranstaltung auch vom BN Ebern mitgetragen.
25 Jahre BN Ebern: Reisebericht mit Mitgliederversammlung, 23. November
Unser Bund Naturschutz Ebern besteht in diesem Jahr schon 25 Jahre. Als Jubil├Ąums-veranstaltung haben wir Manfred Wagner aus Holzhausen f├╝r Freitag, den 23. November nach Ebern ins Alte Rathaus eingeladen, um ├╝ber seine achtw├Âchige Fahrradreise von Rum├Ąnien bis zum Baikalsee an Hand zahlreicher Bilder zu berichten. Wir sind schon sehr gespannt auf seine zahlreichen sicher einmaligen Erlebnisse.
Anschlie├čend findet die diesj├Ąhrigen Mitgliederversammlung statt. Bei dieser Versammlung steht au├čerdem die vereinsm├Ą├čig vorgeschriebene Neuwahl des Vorstandes an.
Es w├Ąre sch├Ân, wenn Sie durch Ihre Teilnahme Ihre Verbundenheit zum BN zeigen.

Themen, die uns in den letzten Monaten besch├Ąftigten:
Nationalpark Steigerwald
Die Errichtung eines Nationalparks im n├Ârdlichen Steigerwald wird vom BN bef├╝rwortet. In der derzeitigen Diskussion werden eine Reihe von Sorgen und Bef├╝rchtungen ge├Ąu├čert, die der Bund Naturschutz sehr ernst nimmt. Diese erweisen sich bei n├Ąherem Hinsehen jedoch als unbegr├╝ndet oder k├Ânnen bei entsprechender Ausgestaltung des Nationalparks ber├╝cksichtigt werden und lassen sich so ausr├Ąumen. Ein Nationalpark k├Ânnte auch wirtschaftliche Impulse f├╝r unsere Region setzen.
Flugplatz im Itzgrund
Der von Coburg und Bamberg geplante Flugplatz ├Âstlich von Ebern bei Kaltenbrunn-Freiberg war vor einigen Wochen ein ganz hei├čes Thema in Ebern und Umgebung. In der Zwischenzeit sind die Pl├Ąne wieder zur├╝ckgezogen worden. Nicht zuletzt aufgrund von zahlreichen Protesten der B├╝rger. Die vom BN Ebern am 10. Juli in den Frankenstuben durchgef├╝hrte und sehr gut besuchte Info-Veranstaltung hat sicherlich auch ihren Teil dazu beigetragen.
Konversion der Liegenschaften der Bundeswehr in Ebern
Bei den monatlichen Treffen in den Frankenstuben und weiteren Diskussionen innerhalb der Vorstandschaft ist diese Thematik leider immer noch ein Schwerpunktthema. Die hohe, auch von amtlicher Seite festgestellte, naturschutzfachliche Wertigkeit des ├ťbungsplatzes, macht unseren Einsatz f├╝r den Erhalt derselben zwingend erforderlich. Leider lassen sich sowohl die f├╝r den Verkauf zust├Ąndige Gebb, als auch die Stadt Ebern, auf keinerlei Kompromisse ein.
Wir haben daher gar keine andere M├Âglichkeit, als auf dem Klagewege der Natur zu ihrem Recht zu verhelfen. Das Verwaltungsgericht W├╝rzburg hat dies in seinen Entscheidungen vom 22.05. und 25.07.2007 ebenfalls erkannt. Es hat sowohl die Klage des BN als zul├Ąssig erachtet, als auch dem Eilantrag auf Wiederherstellung der aufschiebenden Wirkung der Klage stattgegeben. Auf der Grundlage des vom LRA Hassberge im Jahre 2006 erlassenen Bescheides d├╝rfen daher bis zu einer abschlie├čenden gerichtlichen Entscheidung keine Offroad-Veranstaltungen stattfinden.
Die Begr├╝ndung des Gerichtes k├Ânnen Sie auszugsweise unter www.bund-naturschutz-ebern.de nachlesen. Es sind ├Ąu├čerst interessante Feststellungen des Gerichts enthalten.
Die am 25.08. auf dem ├ťbungsplatz durchgef├╝hrte AvD-Rallye wurde vom Landratsamt aufgrund eines gesonderten Bescheides genehmigt. Aus unserer Sicht stellt die Nutzung von Teilen des Fahrschulgel├Ąndes – trotz der Entscheidung des Gerichtes – eine Provokation dar.
Nahw├Ąrmenetz Ebern
Der BN hat sich auch anl├Ąsslich von Leader-Besprechungen f├╝r die Schaffung eines Nahw├Ąrmenetzes in Ebern eingesetzt, bei welchem langfristig eine Vielzahl von ├Âffentlichen Einrichtungen, FTE und auch Wohngebiete, sowie vor allem auch das Freibad angeschlossen werden k├Ânnen. Die Nutzung von Biomasse aus heimischem Holz ist aus Sicht der Klimaproblematik positiv zu beurteilen und hat als weiteren positiven Aspekt, dass die Wertsch├Âpfung in unserer Region verbleibt.
Zwei Jahre Waldkindergruppe
Die unter der Leitung von Sylvia Kopplinger unter Mithilfe von Carmen Schneider-Glomb stattfindenden w├Âchentlichen Treffen der Waldkindergruppe starten nach den Sommerferien am 14.09. wieder. Treffpunkt ist jeden Freitag um 08.30 Uhr am Wendeplatz des Freibades Ebern. Nachdem wieder Kinder durch Schuleintritt ausgeschieden sind, k├Ânnen weitere Kinder aufgenommen werden. Die Aufenthalte in der Natur des Waldes pr├Ągen die Kinder nachhaltig und sind f├╝r die weitere Entwicklung sehr positiv.
Ansprechpartner: Sylvia Kopplinger 09535 1310 oder Harald Amon 09531 1737
Mit freundlichen Gr├╝├čen
Harald Amon
1. Vorsitzender

Rundschreiben
an Mitglieder, Freunde und F├Ârderer des Bund Naturschutz Ebern

vom 18. August 2006

Liebe Mitglieder,
liebe Freunde und F├Ârderer des Bund Naturschutz Ebern,

im vergangenen Jahr konnten durch eine Werbeaktion im Landkreis Ha├čberge zahlreiche neue Mitglieder und F├Ârderer f├╝r den Bund Naturschutz gewonnen werden. So kamen auch im Bereich der Ortsgruppe mit den Gemeinden Ebern, Rentweinsdorf, Pfarrweisach, Maroldsweisach, Ermershausen, Kirchlauter und Untermerzbach  weit ├╝ber 100  Personen hinzu. Diese m├Âchten  wir mit diesem Schreiben besonders herzlich begr├╝├čen.
Durch zahlreiche Aufgaben, besonders die Konversion des Eberner Bundeswehrstandortes, ausgef├╝llt, konnte erst jetzt das Mitgliedsschreiben erstellt werden. So fiel die ├╝bliche Bekanntgabe eines Jahresprogramms aus, so dass die Veranstaltungen ├╝ber die Presse und dem Schaukasten am Stadtberg angek├╝ndigt wurden.

Konversion des ehemaligen Bundeswehrstandortes

Die Ortsgruppe hat momentan eine schwierige Situation zu bew├Ąltigen – das Verfahren zur Abwicklung der Konversion des ehemaligen Bundeswehrstandortes.
Gerade vor Ort, durch den Abbau von Arbeitspl├Ątzen wie bei FTE, der Schlie├čung  von ├ämtern (der BN Ebern hatte Unterschriften dagegen gesammelt!!!), hat die Schaffung von neuen Arbeitspl├Ątzen  gro├če Bedeutung. Mitglieder und Freunde des Bundes Naturschutz Ebern sehen die gro├če Notwendigkeit auch f├╝r Ebern und Umland.  Dieser Sachverhalt ist uns allen sehr bewusst, allerdings verfolgt der Bund Naturschutz als satzungsgem├Ą├če Aufgabe    (┬ž 2) das Ziel, ÔÇ×die nat├╝rlichen Lebensgrundlagen von Menschen, Tieren und Pflanzen zu bewahren“.
Im Sommer 2004 wurde vom BN die Gelbbauchunkenpopulation auf dem Gel├Ąnde des Standort├╝bungsplatzes erfasst und auf die Problematik von Veranstaltungen dazu hingewiesen. ├ťberraschend kam im Februar 2006 das Verfahren nach dem Bundesimmissionsschutzgesetz (BImSchG) auf Er-richtung und Betrieb einer Off-Road-Anlage auf dem ehemaligen Standort├╝bungsplatz Ebern. Neben der Befahrung von Waldgebieten und ortsnahen Lagen (Unterpreppach) wurde das Herzst├╝ck der Gelbbauchunkenpopulation, das sogenannte Fahrschulgel├Ąnde, ├╝berplant. Mit dem sogenannten ÔÇ×DUAL-Track-System“ (=Wechsel der Fahrspur im Jahresrhythmus) wurde ein ├ťberfahren der Unke bewusst in Kauf genommen. Die vorgebrachten Bedenken des BNs wurden von allen Beh├Ârden (untere Naturschutzbeh├Ârde, h├Âhere Naturschutzbeh├Ârde, Landesamt f├╝r Umwelt)  als eine ÔÇ×erhebliche Beeintr├Ąchtigung“ des FFH-Gebiets, die grunds├Ątzlich unzul├Ąssig ist, best├Ątigt.
Durch eine artenschutzrechtliche Ausnahmegenehmigung wurde am 16. Juni mit Auflagen die Off-Road-Anlage genehmigt.
Da eine ├ťberplanung eines FFH-Gebiets in dieser Form in Bayern einmalig ist, sieht der Landesverband die Gefahr, dass dies weiter Schule macht und den Wert der europaweit gesch├╝tzten FFH-Gebiete, f├╝r die sich der BN stark engagiert hat, gef├Ąhrdet (auch Landesvorsitzender Prof. Dr. Hubert Weiger im ÔÇ×Zeitspiegel“ vom 26. Juli). Daneben steht das ÔÇ×DUAL-Track-System“ weiterhin im Konzept, welches ein ├ťberfahren der Gelbbauchunke (gesch├╝tzte Art Anhang II) in Kauf nimmt, daran ├Ąndern auch die Ausgleichsgew├Ąsser nichts, die unterdessen angelegt wurden.  Deshalb wurde am 21. Juli vom Landesverband gegen den immissions-schutzrechtlichen Bescheid Klage eingereicht, auf Betreiben der Kreis- und Ortsgruppe wurde extra auf Gespr├Ąchsbereitschaft hingewiesen.
Im Bebauungsplanverfahren ÔÇ×ehemaliges Bundeswehrgel├Ąnde mit Kasernenbereich Ebern“ nahm der Bund Naturschutz am 16. Mai am Scoping-Termin teil und wird als Tr├Ąger ├Âffentlicher Belange im vierw├Âchigen Rahmen, der ab den 9. Oktober gilt, Stellung nehmen.
Da der ganze Sachverhalt sehr umfangreich ist, kann er in diesem Schreiben nur kurz dargestellt werden. Deshalb bitten wir Sie bei Unklarheiten oder Anregungen bei den Mitgliedern des Vorstands anzurufen (Harald Amon 09531/1737, Alexander Hippeli 09531/5548, Kurt Langer 09531/4131) bzw. das Monatstreffen zu besuchen.

R├╝ckblick

Im M├Ąrz wurde unter Federf├╝hrung von Thomas Meisner der Amphibienschutzzaun bei Jesserndorf/Gem├╝nd betreut. Zahlreiche Helfer konnten insgesamt  1136 Individuen (Erdkr├Âte, Grasfrosch, Teichmolch, Bergmolch) mit Eimern sicher ├╝ber die Stra├če tragen und zum Laichgew├Ąsser bringen.
Der oberste/westliche Teich, der von den Amphibien gr├Â├čtenteils zum Ablaichen genutzt wurde, war vom P├Ąchter, dem Eberner Angelverein, abgelassen worden, der darauf hinwies, dass dies zum Durch-trocknen vor dem Ausbaggern im Sommer notwendig w├Ąre. Bei einem Treffen, bei dem wir Skepsis dazu ├Ąu├čerten,  wurde ein Beobachten des Laichverhaltens der Amphibien vereinbart. 
Obwohl nur Wasserpf├╝tzen im Teich vorhanden waren, laichten die Grasfr├Âsche darin ab. Aus den Laichballen konnten noch sich entwickelnde Kaulquappen beobachtet werden, der weitere Verlauf ist nicht bekannt.
Erdkr├Âten sammelten sich zahlreich, teils auch paarweise, in den Wandern├Ąchten im abgelassenen angestammten Teich. Es ist zu hoffen, dass sie anschlie├čend in den gef├╝llten Teich gingen und wie bef├╝rchtetet nicht den Laichprozess beendeten und wieder zur├╝ckwanderten. Die Z├Ąhlergebnisse der n├Ąchsten Jahre werden es dokumentieren.

 

Die vier Vogelstimmenwanderungen von Dr. Werner Ullmann erfuhren, wie in den letzten Jahren, guten Anklang. In gekonnter, abwechslungsreicher Weise unterhielt unser Fachmann die Teilnehmer mit vielerlei Hinweisen und Anekdoten. Traditionell endete die letzte F├╝hrung in geselliger Runde im Fischerst├╝bla  in Hemmendorf.

Einen erneuten Zuwachs an Angeboten brachte die BN-Fahrradb├Ârse am Junimarkt. 91 (!) Artikel konnten angeboten werden, wobei 61 Besitzer (70,93 %) ihr Fahrrad oder das Zubeh├Âr nicht wieder abholen mussten, da es verkauft war. Gerade Kinderfahrr├Ąder und einige Schn├Ąppchen belebten die sich immer besser entwickelnde B├Ârse.

Seit Beginn des Jahres gibt es wieder eine Kindergruppe im Bund Naturschutz Ebern, die sich meist zweimal im Monat am Freitagnachmittag an der H├╝tte des Tennisvereins trifft. Gjamyla Graci und vier M├Ądchen basteln, erleben und erkunden mit Kindern der Grundschule die Umwelt. Zu Beginn des neuen Schuljahres wird in der Grundschule wieder daf├╝r geworben. Hat ihr Kind auch Interesse?  Auskunft gibt Dyamjla Graci 09531/942783.

Die Waldkindergruppe feiert sein einj├Ąhriges Bestehen. Seit Ende 2005 f├╝hrt Syvia Kopplinger engagiert, meist mit Unterst├╝tzung von Djamyla Graci,  die Gruppe, nachdem sich die Initiatorin Daniela Berninger die zweite Babypause genehmigte.

Damit die Kinder sich bei wittrigen Verh├Ąltnissen aufw├Ąrmen k├Ânnen, wurde Anfang 2006 ein gebrauchter Bauwagen gekauft. Nach einem aufw├Ąndigen Baugenehmigungsverfahren zur Aufstellung des Wagens nahe der Altdeponie Losberg wird der Bauwagen nun bei Familie Babel in Eichelberg unter Mithilfe von Eltern der Waldkindergartenkinder hergerichtet.
Bitte unterst├╝tzen Sie die Arbeit unseres Waldkindergartenprojektes, werben Sie daf├╝r, vielleicht melden Sie Ihr Kind auch dort an, damit dies die Natur einzigartig erleben zu darf. Weitere Infos bei Sylvia Kopplinger (Tel. 09535/1310).

Nun ist es notariell besiegelt – der Kauf des Grundst├╝cks nahe der Hetschingsm├╝hle durch den BN. Der Kaufpreis lag bei 1960 ÔéČ plus Notarkosten.

Veranstaltungen Herbst 2006

Zum zweiten Male findet am Sonntag, den 10. September, von 14.00 Uhr bis 17.00 Uhr an der Bramberger M├╝hle das BN-Fest statt. Gerade, da es wenig  M├Âglichkeiten der Unterhaltung, des Kennenlernens und des Meinungsaustausches w├Ąhrend des Jahres gibt, die idyllische Umgebung bietet einen optimalen Rahmen dazu. Informationen gibt es besonders ├╝ber durchgef├╝hrte Aktionen  und zum Verfahren am Standort├╝bungsplatz. Familie Eichler bietet mit viel Eifer wieder Kaffee und Kuchen, sowie eine Brotzeit  aus ├Âkologischem Anbau. Wir w├╝rden uns freuen zahlreiche Mitglieder und Freunde des Bundes Naturschutz begr├╝├čen zu k├Ânnen.

Die gro├če Landschaftspflegeaktion unserer Grundst├╝cke nahe der Hetschingsm├╝hle findet am Freitag, den 15. September ab 14.00 Uhr statt. Dabei gilt es das Mahdgut, das vorher von den Zivis der Kreisgruppe gem├Ąht wurde, zusammenzurechen und, teils mittels Planen, auf lange Mahden aufzureihen, damit es per Ladewagen abgeholt werden kann. Dazu sind ├╝ber 50 Arbeitsstunden notwendig, so dass die Aktion nur vollst├Ąndig bei gro├čer Unterst├╝tzung durchgef├╝hrt werden kann. Bitte den Termin jetzt schon merken und bei der Ma├čnahme dann mithelfen.

Leider gibt es in diesem Jahr f├╝r Verb├Ąnde keinerlei Mittel aus der Landschaftspflege, so dass uns ein Betrag von etwa 500 ÔéČ fehlt. Wir hoffen, dass im n├Ąchsten Jahr wieder Programme dazu angeboten werden.

Unsere gr├Â├čte Veranstaltung, das Apfelfest, findet am Sonntag, den 8.Oktober zum Oktobermarkt statt. Wir bitten unsere Mitglieder und Freunde wieder die Aktion durch Mithilfe oder durch eine Kuchenspende zu unterst├╝tzen. F├╝r die Organisation des Kaffeeverkaufs, die lange Jahre dankenswerterweise in den zuverl├Ąssigen H├Ąnden von Ursula Stojan lag, konnten wir Christine Meissner (Tel. 09531/6990) gewinnen. Bitte teilen Sie uns neue Ideen oder Ihre Mithilfe mit!

F├╝r den 14. Oktober ist in Zusammenarbeit mit dem Jugendtreff der Arbeiterwohlfahrt die Herbstgartenholzaktion, d.h. die Abholung von Gartenabf├Ąllen durch die Jugendlichen des Jugendtreffs geplant. Mit Ihrer Spende bei der Abholung unterst├╝tzen Sie den Fortbestand dieser wichtigen Einrichtung. Melden Sie sich dazu an!

Seit zwei Jahren hat sich der BN Ebern nicht mit einem Stand am Eberner Weihnachtsmarkt beteiligt. In letzter Zeit wurde mehrmals eine Teilnahme wieder angeregt. Allerdings suchen wir dazu noch Leute, die sich gerne einbringen und mithelfen. Gerade Kindern hat es viel Spa├č bereitet. Ger├Ąte f├╝r Punsch und Maronen sind vorhanden. Wir w├╝rden uns freuen, wenn sich hierzu Interessenten und Mitstreiter bei uns (09531/1737 oder 09531/5548) melden w├╝rden.

Der Bund Naturschutz Ebern lebt von der Unterst├╝tzung seiner Mitglieder, auch wenn Positionen nicht alle mitgetragen werden. So bedanken wir uns bei allen, die sich aktiv und mit Anregungen zum Gelingen beteiligt haben. Nutzen Sie auch die M├Âglichkeiten sich an den Monatstreffen, jeden zweiten Mittwoch im Monat , zu informieren und Gedanken einzubringen!

Mit freundlichen Gr├╝├čen
Harald Amon, 1. Vors.      Alexander Hippeli, 2. Vors.

 

Mitgliederversammlung des BN Ebern am 04.01.2006
mit Neuwahl des Kassiers der Ortsgruppe

Die Verabschiedung und die Neuwahl des Kassiers sowie der R├╝ckblick auf das vergangene Jahr standen im Mittelpunkt der Mitgliederversammlung des Bund Naturschutz Ebern.

1. Vorsitzender Harald Amon w├╝rdigte die Verdienste von Manfred Korn, welcher als Gr├╝ndungsmitglied und langj├Ąhriger Kassier die Entwicklung des BN Ebern zu einem allseits anerkannten Verein entscheidend mit gepr├Ągt hat. Manfred Korn hat mit der Aufl├Âsung des Forstamtes Ebern aufgrund der bayerischen Waldreform in Ebern seinen Arbeitsplatz verloren und ist nun im Ministerium f├╝r Landwirtschaft und Forsten in M├╝nchen t├Ątig. Als sein Nachfolger wurde Peter Hartmann gew├Ąhlt.

MGVBNEbern04.01.2006(16b)02
von links:
1. Vorsitzender Harald Amon, der neu gew├Ąhlte Kassier Peter Hartmann,
Schriftf├╝hrer Kurt Langer, 2. Vorsitzender Alexander Hippeli

Der BN Ebern hatte sich im vergangenen Jahr mit vielen Aktivit├Ąten und Veranstaltungen f├╝r den Erhalt einer intakten Natur im Bereich eingesetzt. Die Verdienste der Ortsgruppe f├╝r die Erhaltung unserer sch├Ânen Natur wurden am 09. Januar deshalb auch erfreulicherweise vom Ha├čbergverein mit dem Naturschutzpreis gew├╝rdigt. Ein weiterer Beweis f├╝r die Wertsch├Ątzung der Arbeit des BN Ebern ist die gro├če Steigerung der Zahl der Mitglieder und F├Ârderer des BN im Bereich der Ortsgruppe Ebern.

In seiner R├╝ckschau erw├Ąhnte Amon einige der durchgef├╝hrten Winter- und Fr├╝hjahrsaktionen wie den Aufbau und die Betreuung des Amphibienschutzzaunes bei Gem├╝nd-Jesserndorf. Dabei sprach er auch die Problematik des Schutzes der Amphibien in den Laichgew├Ąssern an. Bei den von Dr. Werner Ullmann gef├╝hrten Vogelstimmenwanderungen konnten wieder eine gro├če Zahl von Teilnehmern die heimische Vogelwelt n├Ąher kennen lernen.

Mitglieder des BN Ebern beteiligten sich auch aktiv an Schutzma├čnahmen f├╝r unsere heimischen Flederm├Ąuse durch Arbeiten an Felsenkellern und Erfassung der Best├Ąnde. So wurden in Unterpreppach in diesem Jahr zwei Felsenkeller als Fledermauswinterquartiere gesichert.

Im Sommer standen dann u.a. eine F├╝hrung im LIFE-Naturprojekt Mainaue, eine Schmetterlingsexkursion und eine Radtour nach Pettstadt auf dem Programm. Die von den BN-Mitgliedern Herbert Stang und Eberhard Ponader durchf├╝hrte j├Ąhrliche Kr├Ąuterwanderung und die Waldf├╝hrung im Unterpreppacher Revier erfreuten sich wieder einen gro├čen Beliebtheit.

Im Rahmen des Ferienprogramms der Stadt Ebern hatte der BN Ebern eine abendliche Fledermausexkursion und eine Veranstaltung ├╝ber das Leben an und in einem Bach angeboten. Beide Angebote wurden von den Kindern zahlreich und interessiert angenommen.

Die vom Arbeitskreis ÔÇ×Natur und Landschaft“ der ÔÇ×Lokalen Agenda 21 Ebern“ durchgef├╝hrte M├╝ll-Sammelaktion an den Eberner Stra├čenr├Ąndern unterst├╝tzte der BN aktiv mit mehreren Mitgliedern. Der BN ist auch an der von Jugendlichen des Offenen Jugendtreffs ÔÇ×Obendrin“ durchgef├╝hrten Gartenholz-Abholaktion beteiligt.

Die j├Ąhrliche Fahrradb├Ârse im Juni wurde von der Bev├Âlkerung wieder gut angenommen und es fanden eine gro├če Zahl von Fahrr├Ądern und Zubeh├Âr einen neuen Besitzer. Das nun schon traditionelle Apfelfest im Oktober war wieder ein H├Âhepunkt in den Aktivit├Ąten der Ortsgruppe. Es ist au├čerdem ein gro├čer Anziehungspunkt f├╝r ausw├Ąrtige Besucher, welche sich Informationen rund um den Apfel holen. Dieses Fest leistet seinen Beitrag zur Attraktivit├Ąt des Marktplatzes und der Stadt Ebern selbst.

Hans Eichler stellte R├Ąumlichkeiten in der Bramberger M├╝hle f├╝r ein Fest des BN Ebern zur Verf├╝gung. Besucher aus dem ganzen Landkreis konnten sich dabei u.a. ├╝ber biologisch erzeugte Lebensmittel informieren.

Die vom BN Ebern zu betreuenden Pachtfl├Ąchen bei der Hetschingsm├╝hle und bei L├╝tzelebern erforderten eine gro├če Zahl von ehrenamtlichen Einsatzstunden im Rahmen der Landschaftspflege. Der BN Ebern ist nun auch Eigent├╝mer eines Grundst├╝cks bei der Hetschingsm├╝hle geworden, welche als Streuobstwiese gestaltet wurde.

Ein Dauerthema bei den Monats- und Vorstandstreffen ist die Nachnutzung auf dem als FFH-Gebiet ausgewiesenen ehemaligen Bundeswehr-├ťbungsplatz.

Der BN Ebern beobachtet die aktuelle Entwicklung mit kritischen Augen und setzt sich daf├╝r ein, dass bei kommenden Konzepten die Natur- und Umweltschutzbelange in ausreichendem Ma├če ber├╝cksichtigt werden . Nach Vorliegen einer endg├╝ltigen Planung wird der Bund Naturschutz als Tr├Ąger ├Âffentlicher Belange seine Stellungnahme abgeben.

Da sich das Gel├Ąnde der ehemaligen Angerbachdeponie f├╝r einen Wasserspielplatz anbietet, wird dieser vom BN Ebern weiterhin f├╝r eine Nachnutzung des Bachbereiches vorgeschlagen, sofern die Stadt Ebern in der Lage ist, den in Teilen des Gel├Ąndes noch vorhandenen Abfall zu beseitigen. Bei mehreren Gespr├Ąchen und einer Begehung mit B├╝rgermeister Herrmann wurde die gesamte Problematik eingehend besprochen.

Im Hinblick auf die sich h├Ąufenden Hochwasser hat sich der BN in seinen Stellungnahmen zu Bebauungspl├Ąnen, wie bereits in der Vergangenheit, f├╝r die Erhaltung der ├ťberschwemmungsbereiche bei Bauma├čnahmen eingesetzt.

In der Umweltbildung wurden im vergangenen Jahr durch Daniela Berninger neue Akzente gesetzt. Das Angebot der Familienwanderungen und der Waldkindergruppe wurde von den jungen Familien hervorragend angenommen. Die Eltern und Kinder sind jeweils mit Begeisterung dabei, Erlebnisse mit der Natur im Wald mitzumachen. Diese Angebote werden im Jahr 2006 fortgesetzt und durch die neue Kindergruppe erg├Ąnzt.

In der die Mitgliederversammlung abschlie├čenden Diskussion ├╝ber lokale Eberner Themen waren sich die Mitglieder einig, dass die Stadt Ebern und hier vor allem die Altstadt mit dem Marktplatz, dringend einer gemeinsamen Aktion aller B├╝rger, Vereine, Institutionen und Gewerbetreibenden im Sinne der Lokalen Agenda 21 bedarf. Ebern muss dabei seine St├Ąrken erforschen und herausstellen. Hierzu geh├Ârt u.a. auch ein sanfter und umweltfreundlicher Tourismus. Der BN Ebern wird sich hier an geeigneter Stelle im Rahmen seiner F├Ąhigkeiten einbringen. Ein Beitrag dazu k├Ânnte u.a. die Nachnutzung des ehemaligen Forstamtes als Naturkundliches Dokumentations-, Informations-, Lehr- und Erlebniszentrum Ebern“ sein. Dies w├╝rde viele ausw├Ąrtige G├Ąste nach Ebern bringen und zur Belebung der Innenstadt beitragen.

In diesem Zusammenhang wies Dr. Klaus Mandery auf den Nordbayerischen Naturschutztag des Bund Naturschutz am 25. M├Ąrz 2006 in Ebern hin. Dazu werden weit ├╝ber 100 Teilnehmer aus ganz Bayern erwartet.

 

Bericht vom Monatstreffen Februar 2004

NP 24.02.2004
BUND NATURSCHUTZ EBERN 
Ablehnung f├╝r B├╝rgerhaus und Lidl-Ansiedlung
EBERN - Beim Februar-Monatstreffen des Bund Naturschutz Ebern standen mehrere lokale Naturschutzthemen an. Auch zur Ansiedlung eines Lidl-Marktes mit B├╝rgerhaus wurde Position bezogen.
Alexander Hippeli berichtete ├╝ber die, nahe der Hetschingsm├╝hle durchgef├╝hrte Landschaftspflegeaktion, bei der zwei alte Obstb├Ąume frei gestellt werden konnten. Der Halbtrockenrasen erh├Ąlt dadurch mehr Sonne, um W├Ąrme liebende Arten ansiedeln zu lassen. Schwierig gestaltet sich die Entfernung des Schnittgutes.
Besprochen wurde der bevorstehende Aufbau des Kr├Âtenschutzzaunes an der Staatsstra├če bei Jesserndorf. Je nach Witterung kommen die Termine, der 27. Februar und der 5. M├Ąrz in Frage. Treffpunkt w├Ąre jeweils um 14.30 Uhr am Realschulparkplatz. Am Amphibienschutz Interessierte, welche bei dieser Aktion mithelfen wollen, sind herzlich willkommen. Nach dem Aufbau sind, bei entsprechender Witterung, t├Ąglich in den sp├Ąten Abendstunden Kontrollen n├Âtig. Alle Helfer m├Âchten sich diesbez├╝glich bei Thomas Meisner (Telefon 09531/5341) melden.
Begr├╝├čt wurde die Verlegung des Termins f├╝r die S├Ąuberungsaktion des Landkreises vom 27. M├Ąrz auf Samstag, 6. M├Ąrz. Wie Harald Amon ausf├╝hrte, reagierte die Abfallwirtschaft des Landkreises damit auf ein Schreiben des BNs an Landrat Handwerker, in dem auf die starke Beeintr├Ąchtigung, besonders der beginnenden Bruten in der Vogelwelt, an diesem urspr├╝nglich geplanten sp├Ąten Termin hingewiesen wurde. Allerdings sollten diese Aktionen generell auf den Herbst verschoben werden, wie die seit zwei Jahren durchgef├╝hrten Eberner S├Ąuberungsaktionen der lokalen Agenda.
Die Ansiedlung eines Lidl-Marktes mit B├╝rgerhaus auf der Fl├Ąche des Gedenksteines wird vom Bund Naturschutz abgelehnt. Diese widerspricht dem bestehenden Landschaftsplan, den Angerbachbereich als Gr├╝nachse zu erhalten und weiter zu entwickeln. Gerade der BN hat bei der Realschulerweiterung auf die Bedeutung dieses Bereiches hingewiesen und sich mit eigenen Entw├╝rfen f├╝r die Erhaltung und Fortsetzung eingesetzt. Diese Vernetzung nach au├čen, vom Anlagenring ausgehend, wurde auch in der Eberner Agenda beschrieben. Es ist ÔÇ×eine r├Ąumliche Weiterentwicklung des Anlagenringes in Siedlungsbereiche anzustreben“. Mit der Bebauung der Gr├╝nfl├Ąche durch den Lidl-Markt w├Ąre diese mittelfristige Planung mit einem Mal hinf├Ąllig. Damit w├Ąre auch die ├Âstliche Einfahrt Eberns, mit dem Blick auf die Pfarrkirche, unweigerlich verbaut.
Die Natursch├╝tzer sehen dabei auch eine unn├Âtige Fl├Ąchenversiegelung, wie sie in Bayern t├Ąglich mit 28,4 Hektar geschieht. Besonders da kurzfristig ein anderer der f├╝nf bereits vorhandenen Superm├Ąrkte dem Konkurrenzdruck wahrscheinlich nicht gewachsen ist und eine nicht genutzte versiegelte Fl├Ąche zur├╝ck bleibt. Denn die sich sicher nicht vergr├Â├černde Kaufkraft im Bereich Ebern wird durch die vorhandenen M├Ąrkte bereits abgedeckt.
Verloren gingen ein sich gut entwickelndes Biotop, eine von Insekten besuchte Flora und eine Vogelwelt mit Nachtigallen und nachts jagenden Schleiereulen. Einw├Ąnde gab es auch wegen der auftretenden L├Ąrmbel├Ąstigung f├╝r die umliegenden Bewohner, sowie, bei abendlichen Veranstaltungen im B├╝rgerhaus, f├╝r die Patienten des Krankenhauses.
Begr├╝├čt wurde vom BN die Initiative der Stadt bei der Schnittma├čnahme in der Eyrichsh├Âfer Allee. Durch einen extra angesetzten Termin mit dem Tiefbauamt des Landkreises, der Unteren Naturschutzbeh├Ârde und Vertretern des st├Ądtischen Bauhofes wurde die Anzahl der zu f├Ąllenden B├Ąume erheblich reduziert. Auch die beiden alten Obstb├Ąume, wie vom BN gew├╝nscht, wurden erhalten. ├ťber die geplante Entwicklung des westlichen Teils der Allee, der von B├Ąumen des Schlossparks tangiert wird, will sich die Ortsgruppe beim Landkreis erkundigen. ha

Rundschreiben Januar 2003

Bund Naturschutz Ebern                                                               25.01.2003
Ortsgruppe Ebern
Harald Amon, 1. Vors.
Bergstra├če 1
96106  Ebern
 

An alle
Mitglieder und
Freunde des BN Ebern

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Mitglieder und Freunde,
gerade ist unser Jubil├Ąumsjahr zum 20. Bestehen zu Ende gegangen, in dem H├Âhen und Tiefen vertreten waren. Ich w├╝nsche Ihnen und unserem Verein alles Gute in diesem Jahr!

R├╝ckblick 2002
Besonders erfolgreich war wieder das Apfelfest am Oktobermarkt, das sich zu einer festen Gr├Â├če im Eberner Veranstaltungskalender entwickelt hat und Besucher von nah und fern anlockt, wie sich bei der Preisvergabe f├╝r das Apfelquiz zeigte.
Ebenso waren wir beim Erntedankfest in Salmsdorf und auf dem Weihnachtsmarkt vertreten. Daneben zeigte die Fahrradb├Ârse am Junimarkt mit einem steigenden Angebot und einer Verkaufsrate von 66 % eine positive Bilanz.
Viel verlangte uns bei der  Landschaftspflege nahe der Hetschingsm├╝hle die Witterung ab, die durch ihre Kapriolen einen viermaligen Einsatz erforderte. Aber dank zahlreicher Unterst├╝tzung konnten wir die gesamte Mahd doch zusammenrechen. Um nicht wieder in diese Situation zu kommen, werden wir in diesem Jahr die Aktion schon Mitte September durchf├╝hren.
Diese unsere Aktionen waren nur mit der Unterst├╝tzung der zahlreichen Helfer m├Âglich, f├╝r die ich nochmals ÔÇ×Vielen Dank“ sagen m├Âchte.

Im Oktober wurde die lokale Agenda 21 vom Eberner Stadtrat beschlossen. Bei der Erarbeitung haben zahlreiche BN Mitglieder mitgewirkt und wichtige Zielsetzungen und Projekte mitformuliert, die es nun gilt anzugehen. Die beiden Projekte, die ÔÇ×S├Ąuberungsaktion“ und die Landschaftspflege ÔÇ×Albersdorfer Steinbruch“ (Dazu hatte der BN Ha├čberge eine Erfassung durchgef├╝hrt, die als Grundlage diente.), waren vom BN entscheidend mitgetragen worden.

Im Jahre 2002 mussten wir auch erfahren, dass in diesen Zeiten der Natur- und Umweltschutz einen schweren Stand hat und das Argument Arbeitspl├Ątze immer st├Ąrker wiegt. Nur so ist der Beschluss des Stadtrates zu verstehen gewesen, das ÔÇ×Rondell“ im Bereich des Anlagenringes dem Diakonischem Werk zur Bebauung anzubieten, obwohl der Erhalt unserer ÔÇ×Gr├╝nen Lunge“ gerade wieder in der lokalen Agenda 21 festgeschrieben wurde. Der BN lehnt eine Bebauung des ÔÇ×Rondells“ ab.

Viel Engagement steckte in der Gr├╝ngestaltung im Zuge des Realschulneubaues. Auf Vorschlag von Dr. Klaus Mandery war die Landschaftsarchitektin Maria Hu├člein aus Hassfurt beauftragt worden, die M├Âglichkeiten einer Renaturierung des Angerbaches zu ├╝berpr├╝fen. Diese Vorgabe des g├╝ltigen Landschaftsplans der Stadt Ebern war bei der Planung nicht ber├╝cksichtigt worden. Leider stellte sich heraus, dass dies unter den neuen Gegebenheiten nicht mehr durchf├╝hrbar war. Mit einer neuen Wegef├╝hrung erhofft sich der BN, dass eine klare Weiterf├╝hrung des innerst├Ądtischen Gr├╝ng├╝rtels durch entsprechende Bepflanzungsma├čnahmen umgesetzt wird.

Allgemeines
Als neues Mitglied konnte der BN die BI Eigenwasserversorgung aus Maroldsweisach begr├╝├čen, deren Anliegen unterst├╝tzt wird.

Seit 2001 besteht auch eine Kindergruppe, die sich in unregelm├Ą├čigen Abst├Ąnden unter Leitung des Umweltp├Ądagogen J├╝rgen Thein von der Gesch├Ąftsstelle der Kreisgruppe trifft. Organisatorische Unterst├╝tzung gaben dabei Thomas Meisner und Alexander Hippeli. Teilwiese kamen bis zu 30 begeisterte Kinder zu den Treffen. Da in den Kindern unsere Zukunft liegt, werden dringend Jugendliche oder junge Eltern gesucht, die sich hier einbringen m├Âchten. Schauen Sie doch einmal vorbei, es gibt jegliche Unterst├╝tzung und die M├Âglichkeit einer Praktikumsbescheinigung (Anfragen bei: Harald Amon (09531)1737oder J├╝rgen Thein (09521)7113).

Mit Markus Brunnh├Âfer befindet sich in unserer Gruppe ein richtiger ÔÇ×Praktiker“. Er baut Nisthilfen u.a. f├╝r Wasseramsel und Schleiereulen, bringt sie unter Br├╝cken oder in Scheunen an und ist zu Beobachtungen z. B. des Uhus unterwegs. Interessenten k├Ânnen sich bei ihm melden Tel. (09531)1825. Es w├Ąre toll, wenn eine Gruppe f├╝r praktische Arbeiten (Nistk├Ąsten, Fledermauskellerrenovierung,...) entstehen w├╝rde.

Das Thema ÔÇ×Car-sharing“, d.h. die gemeinsame Nutzung eines Autos, besch├Ąftigt Peter Hartmann, der sich freuen w├╝rde, wenn sich Interessenten bei ihm zum Gespr├Ąch melden w├╝rden. Gerne berichtet er auch ├╝ber seine Erfahrungen des Bezugs von ÔÇ×Naturstrom“  (Anmeldung, Unternehmen,...). Seine Telefonnummer: (09531)941753.

In diesem Jahr will der BN Ebern im Bereich Hetschingsm├╝hle ein Grundst├╝ck erwerben. Dort sollen Hochstammobstb├Ąume gepflanzt und alte Sorten darauf veredelt werden. Durch die Aktionen in den letzten Jahren und insgesamt sparsames Haushalten besitzt die Ortsgruppe einen finanziellen R├╝ckhalt. Gerne k├Ânnen sich Obstliebhaber an diesem Projekt beteiligen. Kontakt: Harald Amon (09531)1737.

Ausblick 2003
Aus der beiliegenden Termin-├ťbersicht k├Ânnen Sie entnehmen, dass f├╝r 2003 wieder zahlreiche Veranstaltungen und Aktionen geplant sind.
Besonders m├Âchte ich auf den Schnittkurs ÔÇ×Wild- und Zierstr├Ąucher und Rosen“ von unserem Mitglied Claudia K├╝hnel am 21./22. Februar hinweisen. Hier wird in knapper, aber klarer Form von einer Fachfrau Theorie und Praxis vermittelt.
Dr. Werner Ullmann f├╝hrt auch heuer vier Vogelstimmenwanderungen durch (9.Februar 8.00 Uhr Ebern; 9. M├Ąrz. 8.00 Uhr Ebern; 6.April. 7.00 Uhr Ebern; 11.Mai 6.00 Uhr Hemmendorf). Stets begeistern sie durch ihre interessante Darbietung die Teilnehmer.
F├╝r Samstag, den 28. September, ist eine Ganztagesfahrt mit dem Bus in die Rh├Ân geplant. Neben dem Streuobstlehrpfad in Hausen wird in der Hochrh├Ân der Rh├Ânhof (Gasthaus mit regionalen Produkten und vielen Tieren) und das Schwarze Moor besucht. Abschlie├čend geht es in eine ÔÇ×Apfel-Wirtschaft“ in Seiferts. Merken Sie sich den Termin schon vor, dazu werden aber noch genauere Informationen gegeben.

 

Abschlie├čend lade ich Sie besonders herzlich zu unserer Mitgliederversammlung
am Mittwoch, den 12.Februar 2003
um 19.00 Uhr in die Frankenstuben ein.
Neben der Bilanz der Ortsgruppenarbeit stehen Neuwahlen an.

Im Anschluss an die Neuwahl beleuchtet uns der Gartenbaufachberater im Landkreis Bamberg Uwe Hoff das Thema ÔÇ×Streuobst“, das wir ja seit Jahren mit unserem Apfelfest haben, mit einem Lichtbildervortrag. Dazu wird er als Fachmann den artenreichen Lebensraum beschreiben, verschiedenste alte und neue heimische Sorten vorstellen und an Beispielen zum Anbau und zur Vermarkten informieren.
Zeigen Sie Ihre Anteilnahme an unseren Verein und besuchen Sie die Mitgliederversammlung!
Mit freundlichen Gr├╝├čen
Harald Amon

Rundschreiben April 2002

Die Kr├Âtenwanderung an unserem Schutzzaun an der Stra├če bei Gem├╝nd/Jesserndorf ist f├╝r dieses Jahr auch schon zum Abschluss gekommen. Es konnten wieder ├╝ber 900 Amphibien unter der Leitung von Thomas Meisner unter der Mithilfe zahlreicher Helfer sicher ├╝ber die Stra├če zu ihrem Laichgew├Ąsser gebracht werden.
Bereits Ende Februar lief ein Obstbaumschnittkurs unter Leitung von Claudia K├╝hnel, der eine enorme Resonanz erhielt und gro├če Zustimmung f├╝r die Referentin fand.
In diesem Jahr besteht der BN Ebern seit 20 Jahren. Wir k├Ânnen dabei, wie die beiliegende Zusammenfassung zeigt, auf eine Reihe von Aktivit├Ąten mit Stolz zur├╝ckblicken.
Insgesamt betreut die Ortsgruppe 289 F├Ârderer und Mitglieder, davon sind 187 aus Ebern, 36 aus Untermerzbach, 29 aus Maroldsweisach/Ermershausen, 17 aus Pfarrweisach, 15 aus Rentweinsdorf und 5 aus Kirchlauter.

Auch in diesem Jahr kann der BN Ebern wieder interessante Veranstaltungen anbieten und freut sich auf Ihr Interesse und auf Ihre Teilnahme.
Die letzte Vogelstimmenwanderung unter der fachkundigen Leitung von Dr. Werner Ullmann startet am 9.Mai f├╝r Fr├╝haufsteher bereits um 6.00 Uhr. Der Treffpunkt wird in der Tagespresse bekannt gegeben.
Am 1.Mai geht es per Fahrrad um 11.00 Uhr ab Realschulparkplatz nach Se├člach. Nach einem Mittagessen wird das dortige Naturmuseum (Infos zu Tongruben Muggenbach) besichtigt, bevor es wieder gem├╝tlich zur├╝ckgeht.
Zur Landesgartenschau nach Kronach fahren wir am 7. Juli ab Ebern mit dem Wochenendticket. In Bamberg treffen wir uns mit den BNlern  aus Ha├čfurt und Eltmann, um dann gemeinsam die Landesgartenschau zu erkunden. Dazu sind keine Voranmeldungen notwendig, als Kosten fallen etwa 6 Euro f├╝r die Fahrt und der Gruppeneintritt an.
Eine ganzt├Ągige Busfahrt in die Rh├Ân organisiert die Gesch├Ąftsstelle der Kreisgruppe zum 29. September. Besondere regionale H├Âhepunkte wie der Streuobstlehrpfad bei Hausen, der Rh├Ânhof (Wirtschaft mit regionalen Produkten und vielen Tieren) und das Schwarze Moor im Bereich der Hoch-Rh├Ân und eine Wirtschaft in Seiferts, welche besondere Apfelspezialit├Ąten anbietet, versprechen einen erlebnisreichen und gem├╝tlichen Tagesausflug. Bitte merken Sie sich den Termin vor und beachten Ank├╝ndigungen durch die Kreisgruppe.
Zur Kr├Ąuterwanderung unter F├╝hrung von Herbert Stang trifft man sich am Sonntag, den 14. Juli um 13.00 Uhr an den Frankenstuben.
Herr Fellermeyer und Herr Ponader vom Forstamt Ebern haben sich bereit erkl├Ąrt, das einzige, k├╝rzlich ernannte Naturschutzschutzgebiet im Bereich der Stadt Ebern vorzustellen. Dazu geht es am Sonntag, den 8.September um 13.00 Uhr vom Wei├čfichtensee zum Naturschutzgebiet ÔÇ× Naturwaldreservat Stachel“. Anschlie├čend besteht die M├Âglichkeit der Einkehr in Pettstadt, bevor es zum Ausgangspunkt zur├╝ckgeht.
Ich freue mich, wenn Sie die Veranstaltungsangebote annehmen, dazu sind auch G├Ąste und Freunde willkommen. Helfen Sie bitte auch mit bei Veranstaltungen wie Fahrradb├Ârse, Apfelfest und Heckenaktion!

Folgende lokale Umweltthemen sind momentan auf der Tagesordnung:
Durch den Beitritt der B├╝rgerinitiative (BI) Eigenwasser aus Maroldsweisach zum BN Ebern und deren Informationen am Mittwochstreffen im M├Ąrz wurden wir auf die Gefahr einer gigantischen M├╝llablagerung auf dem Zeilberg als Nachfolge der Basaltnutzung hingewiesen. Plausibel legten  Mitglieder der BI Gr├╝nde ihrer Vermutungen dar. Der BN wird die BI, die sich so erfolgreich vor Ort f├╝r den Erhalt der eigenen Trinkwasserversorgung eingesetzt hat, mit allen Kr├Ąften dabei unterst├╝tzen diese M├╝llverf├╝llung zu verhindern.
Zum 1.1.2002 erfolgt die G├╝terverladung in Ebern, durch das DB Cargo-Konzept MORA C, nur noch f├╝r milit├Ąrische Ganzz├╝ge. Dadurch ist praktisch durch DB Cargo die G├╝terverladung in Ebern eingestellt. Dies w├╝rde, nach der Stilllegung der Strecke Ebern-Maroldsweisach, ein weiterer R├╝ckschritt im Bereich der Infrastruktur Schiene bedeuten.
Mit ConTrain konnte im Januar durch den BN eine private Eisenbahngesellschaft gefunden werden, die, wenn sie im Bereich Oberfranken weitere Strecken ├╝bernimmt, die Eberner G├╝terstrecke dazu nehmen k├Ânnte. Dazu w├Ąren dann sicher auch die Holzkapazit├Ąten, die sich in der Notsituation in Richtung Ebelsbach als G├╝terverladungsstandort orientiert haben, von Bedeutung. Hier wird sich sicher in den n├Ąchsten Wochen entscheiden, ob eine G├╝terverladung, ein einmaliges Infrastrukturstandbein, in Ebern erhalten bleibt oder nicht.
Leider recht sp├Ąt bemerkte der BN, dass beim Realschulneubau Vorgaben des bindenden Landschaftsplanes, n├Ąmlich die M├Âglichkeit einer Angerbachrenaturierung bzw. einer Fortsetzung des innerst├Ądtischen Anlagenrings am Angerbach entlang, keinerlei Ber├╝cksichtigung fand. Von Landschaftsplanerin Maria Husslein aus Hassfurt wurden im Auftrag des BN verschiedene Varianten aufgezeigt, allerdings offenbarte sich, dass zum jetzigen Zeitpunkt eine Bachrenaturierung nicht mehr realisierbar ist. Der BN ist von den unber├╝cksichtigten Vorgaben im Landschaftsplan, die sich auch in einer fehlenden Gr├╝nplanung dokumentieren, sehr ver├Ąrgert und wird sich dazu, zusammen mit dem AK Natur und Landschaft der lokalen Agenda 21, noch an den Landkreis und die Stadt wenden.
Erfreulich ist das Aufleben der Eberner BN-Kindergruppe unter der fachlichen Leitung des Naturp├Ądagogen J├╝rgen Thein (hauptamtlicher Biologe der Kreisgesch├Ąftsstelle). Der Andrang und die Begeisterung der Grundsch├╝ler ist riesig, wenn sie mit ihm die Natur erforschen k├Ânnen. Ziel ist, dass sich daraus eine Gruppe mit Eigenleben entwickelt und damit dem Naturschutz eine Zukunft geben. Deshalb suchen wir Helfer, Eltern, Jugendliche, ... , die sich um die organisatorische Arbeit bei der Kindergruppe k├╝mmern. Informationen und Nachfragen dazu bei Harald Amon 09531/1737. Treffpunkt ist Dienstag um 14.30 Uhr am Gewerkschaftshaus, wobei der Tag jeweils in der Presse bekannt gegeben wird.
Der BN Ebern beteiligt sich an der ÔÇ× Blumenkampagne“ des Agenda Arbeitskreises ÔÇ×Eine Welt“. Dazu gilt es auf die ├Âkologische und soziale Misslage bei der Blumenproduktion in der DrittenWelt hinzuweisen und Blumen mit dem ÔÇ×FLP“-Siegel ins Gespr├Ąch zu bringen, da diese umweltfreundlicher und gerechter produziert werden (Weitere Info unter www.fian.de). Vorzuziehen sind als erstes allerdings regionale Produkte der G├Ąrtnereien. Fragen Sie dazu beim Blumenkauf nach! Dazu erscheint vor Muttertag ein informeller Zeitungsbericht und ein Info-Stand ist in Ebern geplant. Interessenten melden sich bei Harald Amon 09531/1737.
Der BN Hassberge m├Âchte in diesem Jahr die Gelbbauchunken im Bereich des Landkreises erfassen. Helfen Sie mit und melden entdeckte Vorkommen ! BN-Gesch├Ąftsstelle 09521/7113. Merkmale der Gelbbauchunke: Oberseite mehr oder weniger einfarbig graubraun, Unterseite grob gelbschwarz marmoriert, bevorzugt kleinste Wasserstellen (Traktorspur), die meist in Waldgebieten liegen, besonnte Lage.

Ich m├Âchte Sie noch auf unsere Homepagewww.bund-naturschutz-ebern.de verweisen, die viele Informationen beinhaltet und aktuelle Nachrichten und Termine bereith├Ąlt.
Unser monatliches Treffen findet an jedem zweiten Mittwoch im Monat um 20.00 Uhr in den Frankenstuben statt, zu der wir Sie auch gerne begr├╝├čen. Dort werden aktuelle, lokale Umweltthemen besprochen. Besonders m├Âchte ich schon jetzt auf die Jahresversammlung im November mit Neuwahlen hinweisen.

Mit freundlichen Gr├╝├čen
Harald Amon

Rundschreiben 1/2001

                                                   Ebern, den 24.April.2001

Liebe MitgliederInnen, liebe Naturfreunde,
das Jahr 2001 ist schon einige Monate vergangen, unsere Kr├Âtenschutzaktion bei Jesserndorf ist bereits abgeschlossen. Endlich m├Âchte ich Ihnen geplante Veranstaltungen f├╝r dieses Jahr, sowie Informationen zu unserer Vereinsarbeit geben.

R├╝ckblick:
Im Oktober 2000 hatten wir unter zahlreicher Mithilfe von Mitgliedern und Freunden (Nochmals vielen Dank!), eine unglaubliche Resonanz auf unser Apfelfest, das wieder im Rathaus zum Oktobermarkt stattfand. Dabei wurde auch das Projekt ÔÇ×Apfelsaft“ vorgesetellt, wozu wir eine Apfelpresse, einen Muser, verschiedenes Zubeh├Âr und eine kleine Ausstellung zum Thema ÔÇ×Streuobst“ zusammenstellen. Dies kann von Schulen, Kinderg├Ąrten oder Vereinen ausgeliehen werden und wird von der Raiffeisen-Volksbank Ebern finanziell unterst├╝tzt. Anfragen bei Kurt Langer Tel. 4131 oder Harald Amon 1737.
Im Gebiet Hetschingsm├╝hle-Hasenschrei, in dem der BN Ebern seit ├╝ber 10 Jahren eine von der Stadt Ebern gepachtete Fl├Ąche betreut, wurden zwei weitere private Grundst├╝cke angepachtet. Hiermit soll der dortige artenreiche Halbtrockenrasen durch Landschaftspflegema├čnahmen gesichert werden, besonders da die Pachtgrundst├╝cke durch Nichtbewirtschaftung in Gefahr waren zu verbuschen. Entsprechende Vereinbarungen zum Bayerischen Naturschutzprogramm wurden bereits mit der Unteren Naturschutzbeh├Ârde am Landratsamt Ha├čberge geschlossen.

Die Kr├Âtenschutzaktion 2001 an der Staatsstra├če bei Jesserndorf wurde bereits abgeschlossen. Die 1355 gesammelten Amphibien (2000: 1594 Exemplare) erreichten wohl nicht die Top-Zahlen des letzten Jahres, stellen aber insgesamt ein gutes Ergebnis dar. Da durch den alten, teils oft geflickten Zaun doch einige Amphibien auf die Stra├če gelangten, soll dieser zum n├Ąchsten Jahr teilweise erneuert werden. Die Organisation lag bei Thomas Meisner in guten H├Ąnden.

Zur Zeit wird im Agendabeirat an der Ausfertigung einer “Lokalen Agenda 21 Ebern” gearbeitet, die Ziele und Projekte, die der Nachhaltigkeit entsprechen, festlegen soll. Diese w├╝nschenswerte Aufstellung wird hoffentlich auch die ├Âkologischen Aspekte bei Entscheidungen im Stadtrat st├Ąrker beinhalten. Mitglieder des BNs sind teilweise daran beteiligt, haben sich aber auch wegen der aus ├Âkologischer Sicht entt├Ąuschenden Politik, zur├╝ckgezogen. Wichtig w├Ąre dann auch die Umsetzung des Geschriebenen.

Stellungnahmen zu Bebauungspl├Ąnen:
Nach einem Beschluss der erweiterten Vorstandschaft des BN Ebern wurden die 2000 ausgewiesenen Bebauungsgebiete in ihrer Gesamtheit abgelehnt, da sie einen ÔÇ×unverh├Ąltnism├Ą├čig gro├čen Umfang“haben und ÔÇ×mit dem erh├Âhten Bedarf an Wohnland“ nicht zu beg├╝nden waren. Wir sahen damit auch, dass der typisch d├Ârfliche Charakter verloren geht. Leider hielt der Stadtrat unver├Ąndert an der umfassenden Planung fest.
Im M├Ąrz 2001 wurde die Ausweisung eines Gewerbegebiets n├Ârdlich von Frickendorf vom BN Ebern abgelehnt, da hier ein massiver Eingriff ins Landschaftsbild geschehen w├╝rde. Daneben stehen in n├Ąchster N├Ąhe, in Fischbach und in Eyrichshof, ausgewiesene Gewerbegebiete zur Verf├╝gung, die ja eine geordnete Planung gew├Ąhrleisten sollen.
Die ├änderung des Bebauungsplans Gewerbegebiet Sandhof wird vom BN negativ beschieden. Durch eine erh├Âhte Verkaufsfl├Ąche des Einkaufszentrums von 2000 qm, in einem “sonstigen Sondergebiet”, das 800 qm Einkaufsmarkt und 1200 qm mit verschiedenen Fachm├Ąrkten vorsieht, wird eine erh├Âhte Verkehrsbelastung durch eine Vernachl├Ąssigung der Einzelhandelsgesch├Ąften in der Innenstadt gesehen.

Bedauert wurde die Ablehnung des Standort├╝bungsplatzes als FFH-Fl├Ąche durch den Stadtrat, der dies als ÔÇ×Signal” zur Aufl├Âsung des BW-Standortes Ebern ausgibt. Damit wird ein Naturschutzthema wiederholt zum S├╝ndenbock gemacht, wie dies bei der Schutzzone des Naturparks auch geschehen ist.

Veranstaltungen:
Am 13.Mai findet die letzte Vogelstimmenwanderung durch Dr. Ullmann in Hemmendorf um 6.00 Uhr statt. UM 5.45 Uhr besteht ab Ebern/Schreinermeisterschule eine Mitfahrgelegenheit. Abschlie├čend kann in Hemmendorf im Fischerhaus noch ein versp├Ątetes Fr├╝hst├╝ck eingenommen werden.

Zu einer Fahrradtour nach K├Ânigsberg trifft man sich am Sonntag, den 27.Mai um 10.00 Uhr. ├ťber Vorbach, Bramberg geht es auf dem Rennweg zur botanisch interessanten Urwiese. Nach einer Mittagspause im historischen K├Ânigsberg wird, bevor es wieder zur├╝ckgeht, der neu errichtete Naturlehrpfad erkundet.

F├╝r den MOA-Tag am 17.Juni ist eine Fahrt mit dem Zug nach W├╝rzburg geplant. Dort ist einer der neu eingerichteten ÔÇ×Natur&Kultur-Spazierg├Ąnge“ eingeplant. Weiteres ist der Presse zu entnehmen.

Mit der Besichtigung des Naturgartens von Dr. Schilling in Untermerzbach kann sich jeder am Mittwoch, den 4.Juli reichhaltig Anregungen holen. Mit dem Fahrrad trifft man sich in Ebern um 18.00 Uhr, w├Ąhrend f├╝r Autofahrer Beginn um 18.30 Uhr in Untermerzbach ist. Voranmeldung bis 1. Juli bei Harald Amon Tel.: (09531) 1737.

Nicht zuletzt die aktuelle BSE-Diskussion (siehe auch beiliegendes BN-Info) hat uns zum Betrieb von Rainer Kuchenbuch in Pfaffendorf, der ├Âkologische Tierhaltung betreibt, gebracht. Er erkl├Ąrt uns seine Milchkuhhaltung bei “Charolais Rindern”. In Ebern starten wir am Mittwoch, den 14. Juli um 13.00 Uhr mit dem Fahrrad, so dass wir um 14.00 Uhr in Pfaffendorf sind.

Voranmeldung bis Montag, den 12.Juli bei: Harald Amon Tel.: (09531) 1737.

Mit freundlichen Gr├╝├čen

Harald Amon

PS:
Die Voranmeldung ist wegen organisatorischer Vorbereitungen der Einladenden sehr hilfreich!

 

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