Bahnlinie Bamberg-Ebern

 

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BN Ebern

Aktuelle Informationen zum Fahrplanwechsel
ab 15. Dezember 2013

als PDF-Datei

 


Nachstehend k├Ânnen Sie fr├╝here Berichte ├╝ber die Bahnlinie
von Bamberg nach Ebern bzw. Maroldsweisach nachlesen!

2011Bahnhof_Ebern

 

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Ab 12. Juni 2011 wird ein neues Kapitel auf der ├╝ber 100 Jahre alten Bahnstrecke von Bamberg nach Ebern aufgeschlagen!

Der Pfingstsonntag 12. Juni l├Ąutet ein neues Kapitel f├╝r die Bahnstrecke von Ebern nach Bamberg ein. Die Z├╝ge werden nicht mehr von der Deutschen Bahn (DB Regio), sondern von einer Privatbahn, der ÔÇ×agilis Verkehrsgesellschaft mbH & Co. KG“ betrieben.
Die sichtbarste Ver├Ąnderung ist die Farbe der Triebwagen, denn die roten DB-Regio-Triebwagen werden durch gelbe Regio-Shuttles ersetzt. Mit dem Wechsel des Betreibers der Strecke tritt auch ein neuer Zug- und Busfahrplan f├╝r die Bahnlinie Ebern-Bamberg in Kraft.
Dieser enth├Ąlt eine Vielzahl von ├änderungen gegen├╝ber den bisherigen Fahrtzeiten.
Es bestehen an Werktagen (Montag bis Freitag) nunmehr insgesamt 18 Zug- und Busverbindungen von Ebern nach Bamberg. Die Fahrtdauer des Zuges betr├Ągt – mit Ausnahme der Verbindung, bei der in Breiteng├╝├čbach umgestiegen werden muss – nur noch 29 Minuten.
Die Fr├╝hz├╝ge fahren um 05.32, 06.37 und 07.57 ab. Ab 09.00 besteht bis 20 ein Stundentakt. Die Abfahrtszeiten sind entweder exakt zur vollen Stunde oder wenige Minuten danach.
F├╝r die Sch├╝ler ist die erneute ├änderung der Abfahrtszeit des Mittagszuges wichtig. Dieser f├Ąhrt nunmehr bereits um 13.08 von Ebern ab. Der letzte Zug verl├Ąsst Ebern um 21.28 Uhr.
Die Busabfahrtszeiten um 05.00 und 08.18 sind unver├Ąndert geblieben, w├Ąhrend die bisher um 10.21, 15.01 und 17.20 fahrenden Busse wegfallen.
Am Wochenende und an Feiertagen wird das Angebot an Verbindungen verdoppelt! Mit Ausnahme des Fr├╝hzuges um 05.32 fahren alle Z├╝ge zur gleichen Zeit wie an Werktagen in Ebern ab. Lediglich der Mittagszug f├Ąhrt bereits um 13.00 Uhr.
Von Bamberg nach Ebern sieht der Fahrplan an Werktagen 16 Zug- und eine Busverbindung vor. Der bisher in Bamberg abfahrende Fr├╝hzug um 04.40 entf├Ąllt ersatzlos. F├╝r die zu den Eberner Schulen fahrenden Sch├╝ler ist die um 10 Minuten sp├Ątere Ankunftszeit um 07.45 wichtig. Ab 08.54 bis 19.55 kommen die Z├╝ge wieder im Stundentakt jeweils kurz vor der vollen Stunde in Ebern an. Die Abendz├╝ge fahren in Bamberg nun um 20.44 und 22.55 ab.
Als einzige verbleibende werkt├Ągliche Busverbindung f├Ąhrt der Bus um 15.27 in Bamberg ab und erreicht nach einer Fahrt ├╝ber Gerach wie bisher um 16.20 Ebern. 
Die Zugverbindungen an den Wochenenden sind mit denen an den Werktagen identisch. Lediglich der an Werktagen um 06.28 in Ebern ankommende Zug f├Ąhrt nicht.
Verschiedene R├╝ckmeldungen zeigen, dass der Anschluss an das Verbundnetz des VGN offenbar schon eine Erh├Âhung der Zahl der Nutzer ergeben hat. Vor allem nutzen auch viele Gro├čst├Ądter aus dem N├╝rnberger Raum Ebern und Umgebung f├╝r Ausfl├╝ge. Die Verdoppelung der Anschl├╝sse an den Wochenenden und an Feiertagen macht die Fahrt f├╝r die Ausfl├╝gler noch attraktiver.
Um das gute Angebot an Zugverbindungen auf der Bahnstrecke Ebern-Bamberg auf Dauer zu erhalten, sind aber auch die Eberner B├╝rger gefordert, in dem sie das Angebot mehr als bisher nutzen. Die neue, fr├╝here Abfahrtszeit des ersten Zuges um 06.37 an den Wochenenden und die Nutzung des neuen Abendzuges in Bamberg ab 22.55 erm├Âglicht unter Nutzung des Wochenendtickets sogar einen 8-st├╝ndigen Aufenthalt in M├╝nchen.
Die VGN-Tagestickets f├╝r 2 Erwachsene kosten bis Bamberg z.B. 9,80 ÔéČ. Die Kosten f├╝r eine Autofahrt mit evt. Parkgeb├╝hr sind im Vergleich dazu wesentlich h├Âher.
Der Bund Naturschutz Ebern hat wieder ein neues Fahrplank├Ąrtchen im Taschenformat in hellblauer Farbe erstellt. Es enth├Ąlt auch einen Vermerk f├╝r diejenigen Z├╝ge, welche in Rentweinsdorf nicht halten. Das K├Ąrtchen wird in den n├Ąchsten Tagen an den bekannten Ausgabestellen Stadtb├╝cherei, Stadtverwaltung (Fremdenverkehrsamt), Caf├ę Wagner, B├Ąckerei K├Âhler, Cafe am Markt, B├Ąck-Drive, Sparkasse, Raiffeisenbank, FTE-Wache, Schmitt-Zehendner, Leseinsel , Grauturm-Apotheke, Stadt -Apotheke, Marktgemeinde Rentweinsdorf sowie im Reiseb├╝ro am Marktplatz kostenlos aufgelegt.
Der Fahrplan kann au├čerdem auf der Homepage des BN Ebern im Internet unter der Adresse www.bund-naturschutz-ebern.de abgerufen werden.
Hinweise und Anregungen nimmt der BN Ebern unter Telefon-Nr. 09531/1737 oder 4131 bzw. der Mail-Adresse:
Vorstand@bund-naturschutz-ebern.de entgegen.

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23. Juli 2010
Ab Sommer 2011 f├Ąhrt ein Nachtzug von Bamberg nach Ebern

Wie aus Pressemitteilungen zu entnehmen ist, verkehrt voraussichtlich ab 12. Juni 2011 t├Ąglich ein Sp├Ątzug von Bamberg nach Ebern, Abfahrt in Bamberg um 22.55 Uhr, Ankunft in Ebern um 23.25 Uhr.
Technisch wird die Verbesserung des Fahrplans so umgesetzt, dass die Zuggarnitur ├╝ber Nacht in Ebern abgestellt wird, so dass keine unn├Âtigen Leerfahrten entstehen.

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Neuer Fahrplan ab 13.12.2009

Ab Sonntag, den 13.12.2009 gilt ein neuer Zug- und Busfahrplan f├╝r die Bahnlinie Ebern-Bamberg. Dieser beinhaltet einige kleinere ├änderungen gegen├╝ber den bisherigen Fahrtzeiten. Es bestehen an Werktagen weiterhin insgesamt 17 Zug- und Busverbindungen. Die Fahrtdauer des Zuges auf dieser Strecke betr├Ągt – mit Ausnahme einiger Verbindungen, bei denen in Breiteng├╝├čbach umgestiegen werden muss – zwischen 35 und 38 Minuten.
Der Bund Naturschutz Ebern begr├╝├čt die Initiative der Stadt Ebern, zusammen mit den anderen Gemeinden Rentweinsdorf, Reckendorf und Baunach, einen Stundentakt f├╝r die Strecke von Ebern nach Bamberg zu erreichen. Dieser Stundentakt k├Ânnte ab Juni 2011, dem Zeitpunkt der ├ťbernahme des Dieselnetzes durch die BeNEX GmbH Wirklichkeit werden.
Die Bem├╝hungen von B├╝rgermeister Herrmann, Ebern an den VGN anzubinden, sind nun auch von Erfolg gekr├Ânt. Der Anschluss an das Verbundnetz des VGN (Verkehrsverbund Gro├čraum N├╝rnberg) ab dem 1. Januar 2010 bringt, neben einheitlichen Fahrkarten f├╝r das gro├če Verbundnetz, vor allem erheblich g├╝nstigere Fahrpreise mit sich. Das Verbundnetz erstreckt sich mit dem Mittelpunkt N├╝rnberg bis Bayreuth, Amberg, Neumarkt, Dinkelsb├╝hl, Rothenburg o.d.T. und Kitzingen.
Kostete bis zum Jahresende z.B. eine Tagesfahrt f├╝r einen Erwachsenen nach N├╝rnberg und zur├╝ck bisher 30,40 Euro, m├╝ssen  nunmehr mit einem Tagesticket nur noch 14,70 Euro bezahlt werden. Mit diesem Tagesticket k├Ânnen au├čerdem zwei Erwachsene und vier weitere Personen unter 18 Jahren sehr kosteng├╝nstig und umweltfreundlich einen Ausflug machen. Das an einem Samstag gekaufte Tagesticket gilt am gesamten Wochenende.
In der umgekehrten Richtung ist f├╝r Familien im N├╝rnberger Raum eine Zugfahrt nach Ebern als Endpunkt des VGN finanziell sehr attraktiv. Eine Au├čenstelle Ebern der Landesgartenschau oder das geplante Biodiversit├Ątszentrum auf dem ehemaligen Bundeswehrgel├Ąnde k├Ânnten davon sicherlich auch profitieren.
Mit dem Tagesticket k├Ânnen grunds├Ątzlich auch Fahrr├Ąder kostenlos mitgenommen werden. N├Ąhere Informationen unter www.vgn.de.
Der Anschluss an den VGN ab 2010 und die geplante Einf├╝hrung eines Stundentaktes im Jahre 2011 bedeuten eine St├Ąrkung der seit immerhin schon 113 Jahren bestehenden Nebenbahnlinie.
Der Bund Naturschutz Ebern hat wieder ein neues Fahrplank├Ąrtchen im Taschenformat erstellt. Die Farbe des jetzt g├╝ltigen K├Ąrtchens ist cremefarben. Dieses wird in den n├Ąchsten Tagen an den bekannten Ausgabestellen Stadtb├╝cherei, Stadtverwaltung (Fremdenverkehrsamt), Caf├ę Wagner, B├Ąckerei K├Âhler, B├Ąck-Drive, Sparkasse, Raiffeisenbank, FTE-Wache, Schmitt -Zehendner, Leseinsel , Grauturm-Apotheke, Stadt-Apotheke, Marktgemeinde Rentweinsdorf sowie im Reiseb├╝ro am Marktplatz kostenlos aufgelegt.

 

FT 23.07.2009
Landr├Ąte fordern: Bahn soll R├Ąder kostenlos bef├Ârdern
Lichtenfels
- Oberfrankens Landr├Ąte fordern die Wiedereinf├╝hrung der kostenlosen Fahrradbef├Ârderung in den Regionalz├╝gen. Die Landkreise seien bereit, sich wie in der Vergangenheit finanziell an dem Angebot zu beteiligen, teilte der Bezirksverband des Landkreistages am Mittwoch in Lichtenfels mit.
Seit 1. April kostet die Fahrradmitnahme in den Regionalz├╝gen im Freistaat 4,50 Euro pro Tag. F├╝r Kurzstrecken au├čerhalb der Verkehrsverb├╝nde sind 70 Cent f├Ąllig. Oberfrankens Landkreise verweisen darauf, dass in einigen oberbayerischen Landkreisen Fahrr├Ąder wieder kostenlos bef├Ârdert werden.
Die oberfr├Ąnkischen Kommunalpolitiker f├╝hren in einer Resolution an die Bahn AG an, dass im Schienenpersonennahverkehr als wichtigem Teil der touristischen Infrastruktur attraktive Angebote an die Urlauber gemacht werden m├╝ssten.
Zudem sollte die Kombination Bahn und Fahrrad im Ausbildungs- und Berufspendlerverkehr k├╝nftig noch st├Ąrker genutzt werden. dpa

 

Ebern, 06.12.2008
Ab Sonntag, den 14.12.2008 gilt ein neuer Zug- und Busfahrplan f├╝r die Bahnlinie Ebern-Bamberg. Dieser beinhaltet einige kleinere ├änderungen gegen├╝ber den bisherigen Fahrtzeiten. Es bestehen an Werktagen insgesamt 17 Zug- und Busverbindungen. Die Fahrtdauer des Zuges auf dieser Strecke betr├Ągt – mit Ausnahme einiger Verbindungen, bei denen in Breiteng├╝├čbach umgestiegen werden muss – zwischen 35 und 38 Minuten.
Der Bund Naturschutz Ebern begr├╝├čt die Initiative der Stadt Ebern, zusammen mit den anderen Gemeinden Rentweinsdorf, Reckendorf und Baunach, einen Stundentakt f├╝r die Strecke von Ebern nach Bamberg zu erreichen. Auch der Anschluss an den Verkehrsverbund N├╝rnberg (VGN) w├╝rde eine St├Ąrkung der seit 112 Jahren bestehenden Nebenbahnlinie bedeuten.

Die Busfahrtzeiten sind im wesentlichen unver├Ąndert geblieben, lediglich der Abendbus ab Bamberg f├Ąhrt 20 Minuten sp├Ąter erst um 18:30 Uhr ab. Busse verkehren, wie bereits seit September 2004, an den Wochenenden keine mehr.

Wie berichtet, fahren alle Busse nur noch die Haltestelle bei der Grundschule in der Georg -Nadler-Stra├če an. Die Haltestellen am alten Bahnhof und Marktplatz werden nicht mehr angefahren!

Am Vormittag sind die Taktfahrtzeiten Ebern ab 07:54, 09.54 und 11:54. Dadurch besteht in Bamberg ein unmittelbarer Anschluss an den Regionalexpress (RE) in Richtung N├╝rnberg. Bei Nutzung des ICE ab N├╝rnberg erreicht man damit M├╝nchen in 2 Stunden und 47 Minuten!

Auch in Richtung W├╝rzburg besteht in Bamberg ein unmittelbarer Anschluss, so dass man nach weniger als 2 Stunden dort ankommt.

F├╝r die Sch├╝ler ist der erste nur an Schultagen fahrende Nachmittagszug wichtig. Dieser f├Ąhrt wie bisher um 13:13 Uhr ab. Die Abfahrtszeiten der Nachmittags- und Abendz├╝ge wurden nur geringf├╝gig ge├Ąndert. Sie fahren nun um 14:25, 15:54, 17:26, 18:39 und 20:24 Uhr in Ebern ab. Der letzte Zug verl├Ąsst Ebern montags bis samstags 20 Minuten sp├Ąter um 22:28 Uhr.

Der um 14:25 Uhr abfahrende Zug f├Ąhrt an Schultagen bis Bamberg. In den Ferien muss in Breiteng├╝├čbach umgestiegen werden.

An Samstagen, Sonn- und Feiertagen fahren die Z├╝ge in Ebern von 07:54 bis 15:54 Uhr im Zweistundentakt Um 17.53 und 20.24 Uhr bestehen weitere Fahrm├Âglichkeiten in Richtung Bamberg. Neu hinzugekommen ist an Samstagen ein Sp├Ątzug, welcher in Ebern um 22:28 Uhr abf├Ąhrt und um 23.04 Uhr in Bamberg ankommt.

In der Fahrtrichtung von Bamberg nach Ebern sind die Fr├╝h-Verbindungen bis auf den um 07 .00 Uhr abfahrenden Zug unver├Ąndert geblieben. Um den in Ebern um 06:28 Uhr ankommenden Zug ab Bamberg zu benutzen, muss in Bamberg um 05:38 abgefahren und zus├Ątzlich in Breiteng├╝├čbach umgestiegen werden.

Der Sch├╝ler-Fr├╝hzug erreicht Ebern um 07:35 Uhr. Der Sch├╝ler-Mittagszug f├Ąhrt um 13:46 Uhr in Bamberg ab und verkehrt ebenfalls nur an Schultagen! Ankunft in Ebern ist um 14.20 Uhr.

Die Abfahrtszeit des letzten Zuges ab Bamberg ist gegen├╝ber dem alten Fahrplan nun eine halbe Stunde sp├Ąter. Dieser f├Ąhrt nun erst um 21:46 Uhr ab und erreicht Ebern um 22:22 Uhr.

An den Wochenenden entf├Ąllt der Fr├╝hzug von Bamberg ab 07.01 Uhr! Die bisherigen Takt -Abfahrtszeiten im Zwei-Stundenrhythmus in Bamberg sind unver├Ąndert geblieben, so dass die Z├╝ge um 08:58, 10:58, 12:58, 14:58 und 16:58 Uhr abfahren. Die beiden Abendz├╝ge fahren wie an Werktagen um 19.31 und 21:46 Uhr ab.

Die kostenlose Mitnahme des Fahrrads mit dem Zug ist vorerst noch bis zum 31.03.2009 m├Âglich. Diese Regelung gilt in ganz Oberfranken und auf der Strecke von Bamberg bis ins unterfr├Ąnkische Ebern. Nach Auskunft von DB Regio Oberfranken laufen aktuell Gespr├Ąche mit der Bayerischen Eisenbahngesellschaft (BEG) und DB Regio Bayern. Ziel ist ab 1.4.2009 eine bayernweit einheitliche L├Âsung zu erreichen. Das Ergebnis dieser Verhandlungen ist noch v├Âllig offen.

Der Bund Naturschutz Ebern hat wieder ein neues Fahrplank├Ąrtchen im Taschenformat erstellt. Die Farbe des jetzt g├╝ltigen K├Ąrtchens ist hellgr├╝n. Dieses wird in den n├Ąchsten Tagen an den bekannten Ausgabestellen Stadtb├╝cherei, Stadtverwaltung (Fremdenverkehrsamt), Caf├ę Wagner, B├Ąckerei M├╝ller, B├Ąck-Drive, Sparkasse, Raiffeisenbank, FTE-Wache, Schmitt -Zehendner, Leseinsel , Grauturm-Apotheke, Stadt-Apotheke, Marktgemeinde Rentweinsdorf sowie den Gesch├Ąftsstellen des Fr├Ąnkischen Tages und der Neuen Presse kostenlos aufgelegt.

FT 04.09.2008 Fahrradmitnahme 
Ratlose Bahnkunden
In den meisten Nahverkehrsz├╝gen werden Fahrr├Ąder jetzt nicht mehr kostenlos transportiert. Der Landrat startet dazu eine Initiative.

Kreis Ha├čberge - Der Landrat hat sich zur Fahrradmitnahme in der Bahn ge├Ąu├čert. Das Unternehmen ist in die Kritik geraten, weil in der Abkehr von der jahrelang ge├╝bten Praxis in den meisten Regionalz├╝gen Fahrr├Ąder nicht mehr kostenlos mitgenommen werden; der Bahnkunde muss eine ÔÇ×Fahrkarte“ f├╝r sein Fahrrad l├Âsen.

Landrat Rudolf Handwerker hat auf die Beschwerde eines Radtouristen aus Eltmann geantwortet, dass im Landkreis Ha├čberge Fahrr├Ąder im Gegensatz zu Oberfranken nicht kostenlos mit der Regionalbahn bef├Ârdert w├╝rden. Das wird besonders augenf├Ąllig auf der Bahnstrecke von Bamberg ├╝ber Oberhaid nach Eltmann. Denn w├Ąhrend f├╝r den Rad-Transport zwischen Bamberg und Oberhaid kein Zuschlag erhoben wird, ist die Passage von Oberhaid nach Eltmann nicht (mehr) kostenlos.

Nur bis Bamberg

Der Eltmanner B├╝rger hat dem Landrat das Problem geschildert: Er hatte mit seiner Familie eine Radtour nach Bamberg unternommen. Auf der R├╝ckfahrt mit der Bahn konnte die Familie ihre Fahrr├Ąder kostenlos nur bis Oberhaid mitnehmen, dann aber musste f├╝r die letzten Kilometer bis zum Bahnhof Eltmann/Ebelsbach pro Rad eine Transportgeb├╝hr von 4,50 Euro bezahlt werden.

Der Landrat hat sich des Anliegens angenommen. Er schreibt an den Eltmanner B├╝rger: ÔÇ×Der Landkreis Ha├čberge hat sich ab Mai 2000 mit anderen Landkreisen aus der Region Main-Rh├Ân an der Aktion der DB Regio ├╝ber die kostenlose Fahrradmitnahme in den Nahverkehrsz├╝gen beteiligt. Das hei├čt, der Landkreis hat j├Ąhrlich einen bestimmten Pauschalbetrag an die DB Regio gezahlt. Als Gegenleistung konnten die B├╝rger kostenlos ihre Fahrr├Ąder in den Z├╝gen mitnehmen“.

Kapazit├Ątsprobleme

Gegen Ende des Jahres 2007 habe die DB Regio dem Landkreis mitgeteilt, dass ab 2008 die Aktion ÔÇ×kostenlose Fahrradmitnahme“ eingestellt wird. Als Hauptgr├╝nde wurden von der DB laut Handwerker die fehlende Durchg├Ąngigkeit sowie die zeitweise erheblichen Kapazit├Ątsprobleme in den Nahverkehrsz├╝gen genannt. Au├čerdem sorge die kostenpflichtige Fahrradmitnahme, so die DB Regio, f├╝r eine Entspannung in den Nahverkehrsz├╝gen, f├╝r mehr P├╝nktlichkeit und eine Verbesserung des Komforts.

ÔÇ×Ich darf ausdr├╝cklich feststellen, dass der Landkreis Ha├čberge die Kosten├╝bernahme mit der Bahn nicht gek├╝ndigt hat. Vielmehr hat die Bahn von sich aus die kostenlose Fahrradmitnahme eingestellt“, betont der Landrat in seinem Schreiben.

Die DB Region habe den Landkreis und auch die ├╝brigen Landkreise in Unterfranken mit ihrer schriftlichen Mitteilung Ende des Jahres 2007 mehr oder weniger vor vollendete Tatsachen gestellt. Seitens der Bahn gebe es auch kein Angebot, eventuell ├╝ber eine h├Âhere Pauschale die kostenlose Fahrradmitnahme aufrecht zu erhalten.

Der Landkreis Ha├čberge ist aber laut Rudolf Handwerker ÔÇ×sehr an einer Weiterf├╝hrung des bisherigen Angebotes interessiert“. Die Beschwerden von Landr├Ąten, nicht nur aus dem unterfr├Ąnkischen Raum, h├Ątten dazu gef├╝hrt, dass dieses Thema auf die Tagesordnung der Sitzung des Ausschusses f├╝r Landesentwicklung und Umweltfragen beim Bayerischen Landkreistag gesetzt wurde. Die kostenlose Fahrradmitnahme ÔÇ×wird in ganz Bayern diskutiert“, schreibt der Landrat.

Gut f├╝r den Tourismus

ÔÇ×Fakt ist, dass die kostenlose Fahrradmitnahme gut angenommen wurde und dem Tourismus gut getan hat. Ich rechne fest damit, dass eventuell im Sp├Ątherbst dieses Jahres ├╝ber die Problematik entschieden wird.“

Nur noch in einigen wenigen Regionalz├╝gen in Bayern gibt es nach wie vor eine kostenlose Fahrradmitnahme, unter anderem auf dem Streckenabschnitt Bamberg-Oberhaid oder von Bamberg nach Ebern.

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NP 14.06.2007
BAHN├ťBERGANG Wer hat Vorfahrt?
 

GR├äFENHOLZ - Der Bahnverkehr zwischen Bamberg und Ebern soll attraktiver gestaltet werden, informierte B├╝rgermeister Willi Sendelbeck bei der B├╝rgerversammlung in Gr├Ąfenholz am Dienstagabend. Laut Schreiben der Bayerischen Eisenbahngesellschaft wird die Bahnlinie Bamberg – Ebern derzeit nicht im regelm├Ą├čigen Takt befahren, die Anschl├╝sse in Bamberg sind nicht optimal. Deswegen wurde wiederholt aus der Region die Forderung nach einem verbesserten Fahrplanangebot auf dieser Strecke herangetragen.

Im Rahmen des Ausschreibungsprojektes ÔÇ×Dieselnetz Oberfranken“ beabsichtigt die Bayerische Eisenbahngesellschaft als Aufgabentr├Ąger f├╝r den Schienenpersonennahverkehr die Verkehrsleistungen auf verschiedenen Strecken in Oberfranken im Wettbewerb zu vergeben. Hierzu geh├Ârt auch die Strecke Bamberg – Ebern. Die Betriebsaufnahme ist zum Fahrplanwechsel im Dezember 2010 vorgesehen.

Derzeit wird gepr├╝ft, ob zwischen Bamberg und Ebern zumindest in den Hauptverkehrszeiten ein Stundentakt angeboten werden k├Ânnte. Gleichzeitig k├Ânnten die Abfahrtszeiten vereinheitlicht werden. Dies werde jedoch nur dann m├Âglich sein, wenn die Zugfahrt zwischen Breiteng├╝├čbach und Ebern auf etwa 24 Minuten reduziert wird, da sich zwischen den genannten Orten immer nur ein Zug befinden kann.

Schon mit dem heute bestellten Leistungsvolumen lie├če sich dann ein systematisches und damit attraktiveres Taktangebot realisieren. F├╝r eine dar├╝ber hinaus gehende Angebotsverbesserung m├╝sste allerdings nach der L├Âsung der zun├Ąchst entscheidenden technischen Probleme auch die Finanzierbarkeit der erforderlichen Leistungsausweitung von Seiten der Eisenbahngesellschaft gegeben sein, was derzeit noch nicht der Fall ist.

Mit dem Infrastrukturbetreiber der Strecke – der DB Netz AG, wurde daher vereinbart, dass bis zum Sommer 2007 ein Konzept erstellt wird, das aufzeigt, auf welchem Wege die erforderliche Fahrzeitverk├╝rzung realsiert werden kann. Diesbez├╝glich zeichne sich bereits ab, dass der wichtigste Ansatzpunkt f├╝r eine Anhebung der heute bei nur 50 km/h liegenden Streckenh├Âchstgeschwindigkeit die technische Erneuerung beziehungsweise Auflassung von Bahn├╝berg├Ąngen ist.

Um dies umsetzen zu k├Ânnen, sei jedoch eine Mitwirkung der Landrats├Ąmter und Kommunen unerl├Ąsslich. Deswegen wurde bei der Gemeinde Rentweinsdorf schon heute um Unterst├╝tzung geworben. Sollte es nicht gelingen, eine Anhebung der Streckenh├Âchstgeschwindigkeit zu erreichen, werde es auf der Strecke Bamberg – Ebern auch langfristig zu keinen Angebotsverbesserungen kommen k├Ânnen. Voraussichtlich im Herbst 2007 wird das Detailkonzept vorliegen.

In Gr├Ąfenholz gibt es zwar keinen Bahnhof, jedoch einen Bahn├╝bergang. Wenn auf der Strecke dann mehr Z├╝ge fahren, hei├čt es vor allem f├╝r die Autofahrer, noch mehr aufpassen! Unsicherheit bestand au├čerdem, wer dort Vorfahrt hat. B├╝rgermeister Willi Sendelbeck wird das kl├Ąren. moni

 

FT 12.06.2007 Schnellerer Zugverkehr Ebern - Breiteng├╝├čbach

Baunach/Ebern - Erfreulich sei, so Baunachs B├╝rgermeister Ekkehard Hojer bei der j├╝ngsten Sitzung des Baunacher Stadtrates, dass die DB-Netz-AG ab Dezember 2010 den Zugevrkehr zwischen Breiteng├╝├čbach und Ebern beschleunigen will. Eine Fahrt in jede Richtung soll dann nur noch 24 Minuten dauern. am
(bisher 27 Minuten)

Neue Presse 01.06.2007

Chancen f├╝r Anbindung der Bahnstrecke Bamberg von Bamberg nach Ebern
in den Verkehrsverbund N├╝rnberg (VGN) stehen gut

EBERN - Die Chancen, in das Verkehrsverbundgebiet des Gro├čraums N├╝rnberg (VGN) aufgenommen zu werden, stehen gut f├╝r Ebern. Das war aus gut informierten Kreisen des VGN zu erfahren. Seit Ostern werden Fahrgastbefragungen durchgef├╝hrt, um Daten f├╝r eine  Erweiterung des Verkehrsverbundgebietes zu erheben. Eine Einbeziehung der Stadt Ebern w├Ąre von gro├čem Vorteil f├╝r die Region und f├╝r die B├╝rgerinnen und B├╝rger. ÔÇ×Da Ebern bereits Bahnendpunkt ist, ist die angestrebte Anbindung an die Metropolregion nicht nur w├╝nschenswert, sondern auch vern├╝nftig“, sagte Bundestagsvizepr├Ąsidentin Susanne Kastner. ÔÇ×Es m├╝ssen zwar noch viele Details gekl├Ąrt werden, aber ich bin mir sicher, dass die Erweiterung des Verkehrsverbundes bei den Fahrg├Ąsten auf gro├čen Zuspruch sto├čen wird.“

Fr├Ąnkischer Tag 29.04.2006 Freie Bahn:
 Jetzt kommt die Stadt Ebern zum Zug - Kaufvertrag  

Der Erwerb der brach liegenden Strecke n├Ârdlich des neuen Bahnhaltepunktes ist perfekt.
von Eckehard Kiesewetter, FT

Ebern - Die Stadt kauft die Fl├Ąche des Bahngleises n├Ârdlich des neuen Bahnhofes bis hin zur Papierm├╝hle am n├Ârdlichen Ortsende Eberns.

Nach schwierigen Verhandlungen mit der Bahn habe man den Vertrag Mitte der Woche abgeschlossen, verk├╝ndete Robert Herrmann dem Stadtrat am Donnerstag. Die Freude ├╝ber diesen Erfolg war dem B├╝rgermeister anzusehen. Die Stadt erwirbt damit eine schlauchf├Ârmige, aber wichtige Fl├Ąche von etwa 26 783 Quadratmetern Gr├Â├če.

Wichtig f├╝r den Bau des Kreisverkehrs
Um die Bauarbeiten am Verkehrskreisel beim Rotkreuzhaus zu erm├Âglichen, habe die Verwaltung auf einen raschen Abschluss der Verhandlungen gedr├Ąngt, der letztlich zu g├╝nstigen Konditionen zu Stande gekommen sei. Die Stadt erspare sich damit aufw├Ąndige Genehmigungsverfahren f├╝r die Querung von Gleis├╝berg├Ąngen, hie├č es.

Das endg├╝ltige Stilllegungsverfahren beim Eisenbahnbundesamt werde noch die Deutsche Bahn ├╝bernehmen, ebenso den Abbau der Gleise und Schwellen im Bereich au├čerhalb der ├ťberg├Ąnge. Zwischen dem neuen Bahnhaltepunkt und der Coburger Stra├če soll laut Robert Herrmann ein Fu├č- und Radweg entstehen.

Weiterverkauf? F├╝r das Areal im Umfeld des alten Bahnhofs (das Grundst├╝ck mit dem Geb├Ąude darauf geh├Ârte der Stadt bereits) m├╝sse man ein neues st├Ądtebauliches Konzept entwickeln. ÔÇ×Auch hier ist eine Konversionsleistung n├Âtig,“ sagte der B├╝rgermeister.

Derzeit bestehen dort einige Mietverh├Ąltnisse, etwa mit der Deutschen Edelbranntweingesellschaft. Diese Miet- und Pachtverh├Ąltnisse werde man vorerst ├╝bernehmen. ÔÇ×Es gibt selbstverst├Ąndlich eine Reihe von Interessenten,“ so Herrmann weiter, ohne Namen zu nennen, die diese Grundfl├Ąchen gerne nutzen w├╝rden. Der Kaufvertrag mit der Bahn enthalte einen Passus, wonach die Stadt im Falle eines Gewinn bringenden Weiterverkaufs von Teilfl├Ąchen, einen Anteil des Gewinns an die Deutsche Bahn abtreten muss.

FT 17.10.2005 Gelungener Ausflug mit Zug 
Proppenvolle Triebwagen zum Streckenjubil├Ąum zwischen Bamberg und Ebern
Das war Eisenbahn-Nostalgie pur: Proppenvolle Z├╝ge verkehrten am Sonntag zum 110-j├Ąhrigen Bestehen der Nebenstrecke von Breiteng├╝├čbach nach Ebern.
Und in den Z├╝gen gab es nicht nur Freibier, sondern auch jede Menge Informationen. So erl├Ąuterte Christian Gloel als Zugf├╝hrer in einer historischen Uniform des Billetzwickers die Bedeutung der Wappen der Anrainer-Gemeinde, wies bei der ├ťberfahrt auf die M├╝ndung von der Itz in den Main sowie die Bezirksgrenze zwischen Ober- und Unterfranken hin.
Er schw├Ąrmte von der Sch├Ânheit des Schlosses zu Rentweinsdorf und der Einmaligkeit des ÔÇ×Bahnhofes“ in Manndorf. ÔÇ×Da halten f├╝r 52 Einwohner 24 Z├╝ge an einem Tag.“
A uf den Tag genau vor 110 Jahren war der erste offizielle Zug den Baunachgrund hinauf gen Ebern gedampft. War es damals eine hochkar├Ątige Delegation der Staatsbahn, gesellten sich diesmal die B├╝rgermeister der Anliegergemeinden unter die vielen Reisenden, f├╝r die die Sitzpl├Ątze trotz des eingesetzten Doppelzuges nicht ausreichten, wor├╝ber sich der Marketingleiter der DB Regio, Hubert Rottmann als Initiator des Streckenjubil├Ąums besonders freute. Eberns Zweiter B├╝rgermeister J├╝rgen Hennemann erinnerte daran, dass der Streckenbau vor 110 Jahren in Ebern ÔÇ×als Anbindung an die gro├če Welt“ gefeiert worden sei. ÔÇ×Und diese Verbindung wollen wir erhalten und verteidigen.“ Mit Blick auf die steigenden Benzinpreise w├╝rden auch viele Berufspendler wieder ein Umsteigen auf die Schiene in Erw├Ągung ziehen, meinte Hennemann.
Die Attraktivit├Ąt der Schienenverbindung nach Bamberg l├Ąsst sich nach Hennemanns Einsch├Ątzung auch noch steigern: Wenn einige der Feldweg├╝berg├Ąnge aufgelassen werden k├Ânnten, w├Ąren schnellere Geschwindigkeiten und somit k├╝rzere Fahrzeiten m├Âglich. Zugf├╝hrer Gloel best├Ątigte dies: Die seit 2001 eingesetzten Triebwagen - ÔÇ×ein Superzug“- k├Ânnten bis zu 120 km/h fahren, d├╝rfen auf der Nebenstrecke in vielen Bereichen aber nur Tempo 50 km/h steuern. ÔÇ×Dabei w├Ąren 60 km/h mit geringem signaltechnischen Aufwand m├Âglich.“
Und so vereinbarten die mitfahrenden B├╝rgermeister sogleich eine gemeinsame Initiative, um nicht mehr n├Âtige ├ťberg├Ąnge von Feld- und Privatwegen aufzulassen.

Die Fahrten am Jubil├Ąumstag zu Sonderpreisen wurden in beide Richtungen genutzt: W├Ąhrend viele Eberner nach Bamberg zum verkaufsoffenen Sonntag d├╝sten, nutzten viele Bamberger das ideale Ausflugswetter f├╝r einen Abstecher nach Ebern, wo Heimatmuseum und Gastronomie einen unerwarteten Zuspruch verzeichneten. Eine Gruppe des Frankenbundes verband die Sonderfahrt sogar mit einem Vortrag in einem Gasthaus .
Hubert Rottmann zeigte sich im ├ťbrigen zuversichtlich, dass man auch das 125. Streckenjubil├Ąum begehen k├Ânne. Und Christian Gleol hatte auch eine Erkl├Ąrung daf├╝r parat, dass die Strecke nach Ebern anders als viele anderen im Raum Bamberg nicht stillgelegt worden ist: ÔÇ×Durch den Grenzfall zwischen Ober- und Unterfranken f├╝hlte sich niemand so richtig zust├Ąndig.“
Aber auch das Vorhandensein einer Bundeswehrgarnison sei ausschlaggebend gewesen. Aber die Soldaten sind l├Ąngst abger├╝ckt . . .

FT 14.10.2005 Strecke beliebt wie nie zuvor 
110 Jahre alte Nebentrasse Ebern-Bamberg erlebt Renaissance
Mit einem Streckenfest w├╝rdigt die Deutsche Bahn AG am Sonntag, 16. Oktober, den 110. Jahrestag der Streckener├Âffnung zwischen Breiteng├╝├čbach und Ebern.
Jubil├Ąumsz├╝ge, Verlosung von Bayern-Tickets, Freigetr├Ąnke und Information aus erster Hand bietet DB Regio Oberfranken in den Regionalbahnen zwischen Ebern und Bamberg.
Auf den Tag genau vor 110 Jahren erreichte am 16. Oktober 1895 erstmals ein Zug Ebern. Urspr├╝ngliche Planungen sahen Linienf├╝hrungen von Oberhaid nach Ebern oder von Zapfendorf, Rattelsdorf und M├╝rsbach nach Ebern vor. Auch die Weiterf├╝hrung der Bahn nach K├Ânigshofen und Mellrichstadt stand zur Diskussion. Aus Kostengr├╝nden beschr├Ąnkte man sich schlie├člich auf die Linienf├╝hrung Bamberg – Baunach – Ebern, wobei bis Breiteng├╝├čbach die bestehende Hauptbahn genutzt werden konnte. Die Verl├Ąngerung bis Maroldsweisach war vorgesehen.
Entlang der Schienentrasse waren die D├Ârfer zur Beteiligung in Form von Geldern sowie Hand- und Spanndiensten aufgefordert. Deshalb bildeten sich so genannte ÔÇ×Eisenbahn-Komitees“. Deren Einsatz wirkt bis zum heutigen Tag nach – bei den Haltepunkten: W├Ąhrend der Zug in Manndorf noch immer h├Ąlt, f├Ąhrt er in Gr├Ąfenholz einfach durch, weil die Bev├Âlkerung damals ihr Scherflein nicht beisteuern wollte oder konnte.
Im Jahr 1977 zogen dunkle Wolken ├╝ber der Eisenbahn im Baunachgrund auf. Der Trend zur individuellen Mobilit├Ąt und dadurch zur├╝ckgehende Bef├Ârderungszahlen lie├čen den Plan aufkommen, die Strecke stillzulegen.
Eine B├╝rgerinitiative und die Kommunalparlamente wehrten sich mit zahlreichen Eingaben und Unterschriftensammlungen ├╝ber zwei Jahre erfolgreich gegen die Stilllegungspl├Ąne. Im April 1979 brachte der damalige Ha├čberge-Landrat Keller die erl├Âsende Nachricht: ÔÇ×Die Zukunft des ÔÇ×Maro-Express“ ist gesichert. Allerdings stand die Zukunft auf t├Ânernen F├╝├čen. ├ťberall im Land wurden Bahnlinien eingestellt.
Seit Beginn der Bahnreform am 1. Januar 1994 wendete sich das Blatt f├╝r die Bahnlinie. W├Ąhrend im G├╝terverkehr immer weitere Anteile an die Stra├če verloren gingen und dadurch auch der n├Ârdliche Streckenteil zwischen Ebern und Maroldsweisach nicht mehr vor der Stilllegung gerettet werden konnte, begann f├╝r die Personenbef├Ârderung im Baunachgrund bis Ebern eine f├╝r Nebenbahnen beispiellose Erfolgsgeschichte. Ab 23. Mai 1996 verkehrten erstmals seit 1981 auch an Samstagen und Sonntagen wieder Personenz├╝ge auf der Strecke.
Konsequent arbeiteten die Bayerische Eisenbahngesellschaft und DB-Regio Oberfranken an der Verbesserung der Fahrpl├Ąne, so dass derzeit auf der Strecke so viele Verbindungen bestehen und Personen bef├Ârdert werden wie nie zuvor in der Streckengeschichte.
Seit Sommer 2001 garantieren die Fahrzeuge einen besonders wirtschaftlichen Betrieb. Das Fahrzeug wird nur noch von einem Lokomotivf├╝hrer bedient und kann je nach Verkehrsaufkommen auch als Doppeleinheit mit bis zu 246 Sitzpl├Ątzen nach Ebern fahren
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Am Jubil├Ąumssonntag zwischen 12 und 19 Uhr k├Ânnen die Z├╝ge auf der Strecke zum Sonderpreis von vier Euro genutzt werden. Als Fahrkarte wird, so lange der Vorrat reicht, ein Jubil├Ąums-Zuglaufschild ausgegeben. Kinder bis 16 Jahre fahren an diesem Tag kostenlos.
Hubert Rottmann, Marketingleiter von Regio Oberfranken, und Christian Gloel, seit zehn Jahren Lokomotivf├╝hrer auf der Strecke, werden die G├Ąste willkommen hei├čen und die landschaftlichen Sch├Ânheiten links und rechts der Gleise erl├Ąutern und Fahrzeugerkl├Ąrungen anbieten. In den Zugpausen in Bamberg und Ebern kann man auch den F├╝hrerstand des VT 642 besichtigen.
Au├čerdem finden Freibierausschank und Gewinnspiele in den Z├╝gen statt (ab der RB 20984 Start 12.03 Uhr ab Bamberg bis zur RB 20993, Ankunft 18.44 Bamberg).

NP 19.03.2005 Keinen Betreiber f├╝r Strecke gefunden 
Bahn will Gleise in Ebern abbauen
Die Stadt Ebern stimmt dem Vorhaben der Deutschen Bahn zu, Gleise und Weichen am alten Bahnhof in Ebern abzubauen. Eine entsprechende Mitteilung hat die Stadt von der Bahn erhalten. Nachdem im letzten Jahr der Bahnhaltepunkt in den S├╝den der Stadt verlegt wurde und ├ťberpr├╝fungen seitens der Bahn ergeben haben, dass nach der Einstellung von G├╝terverkehr durch die DB Cargo und anderen Betreibern keine Z├╝ge mehr in Richtung Norden fahren, k├Ânnen die Bahneinrichtungen nun zur├╝ckgebaut werden.
Konkret hei├čt das nach Worten von B├╝rgermeister Robert Herrmann, dass auf einer L├Ąnge von knapp zwei Kilometern n├Ârdlich des jetzigen Bahnhaltepunktes die Bahnanlagen abgebaut werden k├Ânnten. Ein entsprechendes Verfahren wird derzeit beim Eisenbahn-Bundesamt gepr├╝ft. ÔÇ×Es ist sinnvoll, der Stilllegung zuzustimmen“, sagte der B├╝rgermeister am Donnerstagabend im Stadtrat Ebern. Es sei auch nach Jahren nicht gelungen, einen Betreiber f├╝r die Strecke Richtung Norden zu finden, ein Bedarf – wohl auch im Personenverkehr – sei in Zukunft nicht mehr zu erwarten. MICHAEL WILL

Ende der ├╝ber 100 Jahre alten umweltfreundlichen Eisenbahnverbindung von Ebern nach Maroldsweisach?

Neue Presse 17.12.2004
Freie Fahrt zwischen Verkehrskreisel an der Verteilerspange und dem Kapellenstegsweg in Ebern
Bahn├╝bergang f├╝r Verkehr ge├Âffnet
EBERN - Trotz absoluter Dunkelheit hatte B├╝rgermeister Robert Herrmann am Mittwochabend seine ÔÇ×helle Freude“: Mit vereinten Kr├Ąften r├Ąumte er zusammen mit den Mitgliedern des Umwelt- und Bauausschusses, Vertretern des Bauhofes, der Polizei und der Firma FTE die Absperrschilder von der Stra├če. Damit wurde der Bahn├╝bergang zwischen dem Kapellenstegsweg und dem Verkehrskreisel an der Marienkapelle f├╝r den Verkehr er├Âffnet.
Um kurz vor 17.30 Uhr am Mittwoch rollten die ersten Autos ├╝ber den neuen Stra├čenabschnitt, die letzten Arbeiten und die Stra├čenmarkierungen waren noch am Nachmittag von Mitarbeitern des st├Ądtischen Bauhofes ausgef├╝hrt worden. Mit der Freigabe des Teilst├╝cks am ehemaligen Bahnhof von Ebern, besteht nun die M├Âglichkeit, dass Pkw und Lkw von der Verteilerspange vom Kreisel aus direkt in den Kapellenstegsweg und somit zu den Siedlungsgebieten gelangen k├Ânnen. Auch f├╝r den Zulieferverkehr der Firma FTE ergibt sich mit dem L├╝ckenschluss eine direkte Verkehrsanbindung. Zuvor musste der Verkehr in Richtung FTE und Siedlungsgebiet einen Umweg durch die Bahnhofstra├če, die Coburger Stra├če und die Andreas-Human-Stra├če nehmen. Jetzt k├Ânnen sich die Verkehrsteilnehmer diese zus├Ątzliche Strecke von rund 500 Meter sparen. Zus├Ątzlicher Vorteil: Der Verkehr in Richtung Innenstadt d├╝rfte sich durch den L├╝ckenschluss vermutlich verringern.
Mit der Freigabe des neuen und rund 100 Meter langen Stra├čenabschnitts ├Ąndert sich im Bereich Kapellenstegsweg/Andreas-Human-Stra├če auch die Vorfahrtsregelung. Ab sofort ist dort eine abknickende Vorfahrt, das hei├čt, der Verkehr von der Verteilerspange her hat Vorfahrt, wenn er nach rechts in die Andreas-Human-Stra├če (Richtung Tegut) abbiegt, umgekehrt haben Fahrzeuge Vorrang, wenn sie vom Tegut kommend nach links in Richtung Kreisverkehr abbiegen. Die Autofahrer, die den Kapellenstegsweg bergabw├Ąrts fahren, m├╝ssen in H├Âhe FTE die Vorfahrt gew├Ąhren. Auch der Verkehr, der vom FTE-Werkstor kommt, muss die Vorfahrt gew├Ąhren. Darauf wies auch Verkehrsreferent und 3. B├╝rgermeister Harald Pascher hin, der ebenso wie andere Stadtr├Ąte an der Freigabe des Stra├čenst├╝cks teilgenommen hatte.
B├╝rgermeister Robert Herrmann sprach am Mittwochabend bei der Stra├čenfreigabe von einem ÔÇ×denkw├╝rdigen Augenblick“. Seit Beginn der Planungen f├╝r die Verteilerspange habe man sich Gedanken gemacht, wie der Verkehr in Richtung Kapellenstegsweg sp├Ąter einmal weiter gef├╝hrt werden soll. Wesentlicher Gedanke dieser ├ťberlegungen sei gewesen, den Bahn├╝bergang in H├Âhe der Firma Ruckdeschel zu ├Âffnen. ÔÇ×Das war das Fernziel“, fasste der B├╝rgermeister zusammen. Das allerdings konnte nur dadurch erreicht werden, dass der Bahnhaltepunkt vom ehemaligen Bahnhof nun in H├Âhe des Sonderp├Ądagogischen F├Ârderzentrums in der Georg-Nadler-Stra├če – rund einen Kilometer in den S├╝den der Stadt – verlegt worden ist.
F├╝r dieses Vorhaben musste nach Herrmanns Worten ein kompliziertes Stilllegungsverfahren f├╝r die Gleise n├Ârdlich des neuen Bahnhaltepunktes eingeleitet werden. Viele Beteiligte mussten dazu geh├Ârt werden; zudem muss im Rahmen des noch nicht abgeschlossenen Verfahrens ermittelt werden, ob in Zukunft vielleicht nicht doch noch eine private Bahngesellschaft die Gleise ├╝bernimmt und auf der Strecke n├Ârdlich von Ebern einen G├╝terverkehr einrichtet.
Eben weil das Verfahren noch nicht abgeschlossen ist, dankte Herrmann den Verantwortlichen von DB Netz in N├╝rnberg f├╝r deren Kooperationsbereitschaft. Nur dadurch sei es m├Âglich gewesen, den Bahn├╝bergang jetzt schon zu ├Âffnen. Dennoch sei diese ├ľffnung bis auf Weiteres nur ein Provisorium, sagte der B├╝rgermeister. Sollte im Rahmen des Stilllegungsverfahrens der unwahrscheinliche Fall eintreten, dass f├╝r die Gleise n├Ârdlich des jetzigen Bahnhaltepunktes noch Bedarf besteht, dann m├╝sse die Stadt Ebern den ÔÇ×status quo“ wieder herstellen. Das sei Bestandteil einer Vereinbarung.
Aus diesem Grund wurden die Gleise auch nicht komplett entfernt, sondern ein ebener Bahn├╝bergang geschaffen, die Gleise sind in den Asphalt eingelassen. Am Mittwochmorgen sei dann von der Deutschen Bahn die Genehmigung erteilt worden, dass das Stra├čenst├╝ck f├╝r den Verkehr freigegeben werden darf.
In Abstimmung mit der Polizei und der Firma FTE sei inzwischen auch eine neue Vorfahrtsregelung an der besagten Stelle eingef├╝hrt worden. Dennoch wies Robert Herrmann darauf hin, dass dies alles nur ein ÔÇ×Zwischenzustand“ sei. Es m├╝sse jetzt beobachtet werden, wie der Verkehr flie├čt und wie sich dieser Verkehrsfluss auswirkt. Eventuell m├╝ssten dann in absehbarer Zeit Verbesserungen an der Vorfahrtsregelung vorgenommen werden. Ersten ├ťberlegungen zufolge sei auch schon daran gedacht worden, gegebenenfalls zwei weitere Kreisverkehre einzurichten, zum einen an der Ecke Kapellenstegsweg/Andreas-Human-Stra├če (bei der BayWa) und an der Ecke Andreas-Human-Sta├če/Coburger Stra├če (H├Âhe Tegut), damit der Verkehr besser flie├čen k├Ânne. Dies alles stehe im Zusammenhang mit einem Verkehrssystem f├╝r die Stadt Ebern, teilte der B├╝rgermeister mit. M├Âglicherweise m├╝sse man sich da in Zukunft noch zu ÔÇ×Konkretisierungen durchringen“ und ÔÇ×Feinschrauben justieren“.
Vorerst bleibe auch die Beschilderung in Richtung Coburg erhalten. So soll vermieden werden, dass der Zielverkehr Richtung Coburg ├╝ber die Andreas-Human-Stra├če gef├╝hrt wird, vielmehr soll dieser Verkehr weiterhin vom Kreisel durch die Bahnhofstra├če und dann auf die Coburger Stra├če gef├╝hrt werden. Das bef├╝rwortete auch Peter Finzel von FTE, der darauf hinwies, dass ansonsten der Lkw- und Werksverkehr m├Âglicherweise behindert werden k├Ânnte. Sp├Ąter k├Ânne vielleicht sogar angedacht werden, ob die jetzige Bahntrasse ausgebaut und als Trasse f├╝r den Verkehr in Richtung Coburg genutzt werden k├Ânnte. Das allerdings ist noch ÔÇ×Zukunftsmusik“.
Auch Erich R├Â├č, Leiter der Polizeiinspektion Ebern, sagte, man m├╝sse jetzt den Verkehrsfluss beobachten, ob sich der so entwickle, wie Stadt und Polizei das haben wollen. Er wies auf die gute Zusammenarbeit zwischen Stadt und der Polizei hin und sprach von einem wirklichen Miteinander. Positiv habe sich auch die Einf├╝hrung eines Verkehrsreferenten (Stadtrat Harald Pascher) bew├Ąhrt. mic

NP 14.09.2004 Weiteres Kapitel in der Eberner Bahngeschichte aufgeschlagen
Ein St├╝ck Eisenbahngeschichte ist am Sonntag in Ebern zu Ende gegangen. Als der Zug mit der Nummer 20999 um 22.07 Uhr am Bahnhof Ebern nach Bamberg abfuhr, schloss sich ein weiteres Kapitel in der Geschichte der einst bis Maroldsweisach f├╝hrenden Bahnlinie. Seit im Oktober 1895, also vor fast 110 Jahren, der Er├Âffnungszug einrollte, diente der Bahnhof als Zugang f├╝r Reisende ebenso wie f├╝r G├╝ter.
Seit dem gestrigen Montag nutzen die Z├╝ge ausschlie├člich den neuen Bahnsteig an der Georg-Nadler-Stra├če, der im Auftrag des Freistaates, der Stadt Ebern und der Deutschen Bahn entstand. Vom behindertengerechten Zugang bis zum Full-Service-Automaten, der Ausk├╝nfte ebenso gibt wie Tickets, finden die Bahnkunden alle notwendigen Einrichtungen. Die endg├╝ltige Fertigstellung der Anlagen wird allerdings noch einige Wochen dauern. Bis dahin k├Ânnen nach Mitteilung der Bahn Fahrkarten auch beim Schaffner gekauft werden.

 

Am Montag, um 7.36 Uhr, hielt der erste Zug (Foto Klaus Yersin), der p├╝nktlich zum Schulbeginn die Sch├╝lerinnen und Sch├╝ler der verschiedenen Schulen in die Stadt brachte. Rund 460 000 Euro wurden in die Ma├čnahme investiert, die von der Regierung von Unterfranken gef├Ârdert wurde. Die Stadt Ebern hat sich an dem neuen Bahnhaltepunkt mit etwa 180 000 Euro beteiligt


Den Spatenstich f├╝r die Bauma├čnahme zur Verlegung der Bahnhaltestelle in Ebern f├╝hrten am Montagnachmittag (von rechts) B├╝rgermeister Robert Herrmann und DB-Bahnhofsmanagerin Claudia Gremer im Beisein von Vertretern des Stadtrates, der Baufirma und des Ingenieurb├╝ros durch. Noch heuer soll der Haltepunkt fertig gestellt werden.Foto: Michael Will

NP 30.03.2004
SPATENSTICH IN EBERN 
Bahnhaltestelle wird verlegt

EBERN - Noch in diesem Jahr soll die neue Haltestelle der Deutschen Bahn in H├Âhe des Sonderp├Ądagogischen F├Ârderzentrums in Ebern fertig gestellt sein und eingeweiht werden. Beim Spatenstich f├╝r diese Ma├čnahme am Montagnachmittag hofften Vertreter der Deutschen Bahn und der Stadt auf eine z├╝gige Abwicklung.
Nach Inbetriebnahme der Verteilerspange und des Verkehrskreisels in der Bahnhofstra├če soll demn├Ąchst auch die Querung zum Kapellenstegsweg ge├Âffnet werden. Das hat zur Folge, dass die Z├╝ge nicht mehr bis zum jetzigen Bahnhof fahren k├Ânnen. In Abstimmung zwischen der Stadt und der Deutschen Bahn wurde in den zur├╝ckliegenden Jahren der Gedanke erarbeitet, den Bahnhaltepunkt weiter in den S├╝den der Stadt zu verlegen – und zwar in H├Âhe des Sonderp├Ądagogischen F├Ârderzentrums.
Mit dem Spatenstich, den B├╝rgermeister Robert Herrmann und DB-Bahnhofsmanagerin Claudia Gremer vollzogen, wurden die Bauarbeiten am Montagnachmittag gestartet. Der neue Haltepunkt soll nach Mitteilung der Deutschen Bahn ab Sommer den bisherigen ersetzen.
Er wird n├Ąher am Stadtzentrum und an den Schulen liegen und ist somit f├╝r Sch├╝ler und Fahrg├Ąste leichter zu erreichen. Der Haltepunkt erh├Ąlt einen 85 Meter langen und 55 Zentimeter hohen Au├čenbahnsteig mit barrierefreiem Zugang ├╝ber eine Rampe. Dadurch k├Ânnen auch Rollstuhlfahrer und Reisende mit Kinderwagen oder Fahrrad bequem zum Zug gelangen, wie Claudia Gremer sagte. F├╝r die Ma├čnahme werden zirka 466 000 Euro investiert. Neben einer F├Ârderung der Regierung von Unterfranken tr├Ągt die Stadt Restkosten in H├Âhe von rund 180 000 Euro.
ÔÇ×Durch die neue Lage gelangen die Fahrg├Ąste in k├╝rzester Zeit ins Stadtzentrum. Dadurch k├Ânnen wir die Attraktivit├Ąt des Schienenpersonennahverkehrs in der Region deutlich steigern“, sagte Gremer beim Spatenstich im Beisein von Vertretern des Stadtrates, der Baufirma und des Ingenieurb├╝ros. Wenn alles reibungslos funktioniert, soll noch in diesem Jahr die Einweihung gefeiert werden. mic

FT 22.12.2003
├ťbergangsl├Âsung:
Bus-Shuttle zum Zug
Auf neuen Fahrplan rasch reagiert
EBERN. ,,Bisher klappt es mit der Fahrerei ganz gut!", so erfuhr der Fr├Ąnkische Tag auf Anfrage im Friedrich-R├╝ckert┬şGymnasium.
Seit dem vergangenen Wochenende gilt n├Ąmlich ein neuer Zugfahrplan, der offenkundig bereits auf den neuen Bahnhaltepunkt am Sonderp├Ądagogischen F├Ârderzentrum abgestimmt scheint.
Bahn-Sch├╝ler zwingt dieser Plan in der Mittagszeit zu gr├Â├čerer Eile. Statt wie bisher um 13.l8 Uhr f├Ąhrt der Zug in Richtung Baunach seit Wochenbeginn schon um 13.11 Uhr ab.
W├Ąhrend sich f├╝r die n├Ąher am Bahnhof gelegene sowie die dem Gymnasium benachbarte Hauptschule (Unterrichtsende ist hier bereits um 12.55 Uhr) keine Zeitnot ergibt, h├Ątten die Gymnasiasten Probleme bekommen k├Ânnen, die etwa 750 Meter lange Strecke zum Bahnhof in so kurzer Zeit per pedes zu bew├Ąltigen. Am Friedrich-R├╝ckert-Gymnasium  ert├Ânt der Gong zum Ende der sechsten Stunde n├Ąmlich erst um 13 Uhr.
F├╝r die etwa 50 M├Ądchen und Buben unter den Sch├╝lern des Gymnasiums, die via Bahn Richtung Rentweinsdorf, Reckendorf oder Baunach fahren, wird daher neuerdings ein Zubringer-Bus eingesetzt, der die Jugendlichen  vom Hauptschul-Parkplatz zum Bahnhof transferiert.
Die Kosten f├╝r diese Ma├č┬şnahme, die nur bis zur Fertigstellung der neuen Bahnhaltestelle im kommenden Jahr erforderlich ist, tr├Ągt der Landkreis Ha├čberge.    eki

Dez 2003 aus SCHIENE AKTUELL (Franken und Th├╝ringen) von ProBahn

Breiteng├╝├čbach - Ebern - Maroldsweisach

Der Abbau der Bahnstrecke ab Ebern ist nahezu abgeschlossen. Am 17. Oktober 2003 zeigte sich folgendes Bild: Der Abschnitt zwischen Pfaffendorf, wo eine zweite Gleissammelstelle einge┬şrichtet wurde, bis kurz vor Voccawind war voll┬şst├Ąndig abgebaut. Einige Jage zuvor wurden die Bauger├Ąte aus Pfaffendorf abgezogen und nach Maroldsweisach gebracht. Dort begannen an┬şschlie├čend die Abrissarbeiten. Einhergehend mit dem Abbau im Endbahnhof wurde auch das Streckenst├╝ck bei Voccawind entfernt. Diese Arbeiten zogen sich bis Ende Oktober hin. An┬şschlie├čend wurde wieder ab Pfaffendorf in Rich┬ştung Pfarrweisach r├╝ckgebaut. Am 05.11.2003 war der Abbautrupp bei Junkersdorf t├Ątig. Dort d├╝rften die Arbeiten bei Redaktionsschluss so gut wie beendet sein. Ein letztes verbliebenes Teilst├╝ck um Pfarrweisach soll bis sp├Ątestens Jahresende abgebrochen werden.

Genau das Gegenteil geschieht mit dem unte┬şren Abschnitt Breiteng├╝├čbach  Ebern. Die korn┬şplette Strecke wird derzeit saniert und es wer┬şden neue Schienen eingezogen. Die Bauarbeiten lauten haupts├Ąchlich w├Ąhrend der Betriebsruhe in den Nachtstunden ab, so dass der Zugver┬şkehr nicht beeintr├Ąchtigt ist. Bis Juli 2004 soll dann die bereits angek├╝ndigte Verlagerung des Eberner Bahnhof als Haltepunkt in Richtung Osten abgeschlossen sein, womit die Strecke noch ein St├╝ck verk├╝rzt wird. Dadurch vermin┬şdern sich dann die Reisezeiten, eventuell ist sogar ein Stundentakt m├Âglich. Der Vergangen┬şheit angeh├Âren wird ab Fahrplanwechsel im Dezember die letzte noch verbliebene Zug-Kreuzung auf der Strecke in Baunach. Aufgrund des Zugungl├╝ckes bei Weimar im Oktober sind k├╝nftig auf VZB-betriebenen Strecken Zug-Kreuzungen nicht mehr zul├Ąssig (!?). Die Kreu┬şzung wird k├╝nftig in den benachbarten Abzweig┬şbahnhof Breiteng├╝├čbach verlegt.

NP 08.11.2003
Deutsche Bahn investiert 
Neue Gleise f├╝r die Bahn nach Ebern

W├Ąhrend dieser Tage die letzten Schienen der Bahnstrecke zwischen der Stadt Ebern und der Marktgemeinde Maroldsweisach verschrottet werden, investiert die Deutsche Bahn AG auf dem verbliebenen Streckenst├╝ck von Breiteng├╝├čbach nach Ebern. Die insgesamt 18 Kilometer der Schienenbahn werden seit vergangenem Montag komplett ausgewechselt.
├ťber 40 Jahre rollten etwa 250 000 Z├╝ge auf den Gleisen im Baunachgrund, deren Austausch jetzt f├Ąllig ist. Die Arbeiten werden haupts├Ąchlich w├Ąhrend der Nachtstunden ausgef├╝hrt. Der Zugverkehr ist von den Arbeiten derzeit nicht beeintr├Ąchtigt. In der Vergangenheit hatte die Linie Bedeutung vor allem auch im G├╝terverkehr. Durch die fast vollst├Ąndige Verlagerung der Transporte auf die Stra├če, fahren heute fast ausschlie├člich Personenz├╝ge. Preiswerte Tarife, bequeme Fahrzeuge und attraktive Fahrpl├Ąne machen die Bahn zwischen Ebern und Bamberg immer beliebter bei Sch├╝lern, Pendlern und Touristen. Letztere entdecken mit dem Bayern- oder Wochenendticket die T├Ąler zwischen den Hassbergen zunehmend f├╝r ihre Zwecke.
ach dem Schienentausch erwartet die Bahnkunden im kommenden Jahr eine weitere Verbesserung: Die Stadt Ebern erh├Ąlt voraussichtlich ab Juli 2004 in unmittelbarer N├Ąhe zu den Schulen und zum Stadtzentrum – an der Zufahrtsstra├če zum Wohnmobilstellplatz – einen neuen Bahnhof mit behindertengerechtem Zugang. Die dadurch entstehende Verk├╝rzung der Reisezeiten r├╝ckt die M├Âglichkeit der st├╝ndlichen Bedienung der Linie in greifbare N├Ąhe. Unser Foto zeigt einen Regionalzug bei Breiteng├╝├čbach, der die neuen Gleise nach Ebern nutzt. FOTO: DEUTSCHE BAHN

NP 26.07.2003 Bahnstrecke Ebern bleibt erhalten
Brief von Minister Wiesheu
B├╝rgermeister Herrmann hatte dem bayerischen Wirtschaftsminister Wiesheu einen Brief geschrieben und vor einiger Zeit Antwort erhalten.
EBERN – Anlass des Schriftverkehrs war der neue Bahnhaltepunkt an der Georg-Nadler-Stra├če und damit einhergehend die Bef├╝rchtung mancher Stadtr├Ąte, dass viel Geld investiert werde und die Bahn dann doch die Strecke nach Ebern schlie├če. ÔÇ×Ich kann Ihnen versichern, dass eine Stilllegung der Strecke Ebern – Bamberg nicht zur Diskussion steht.“ Diesen Satz aus dem Schreiben des Wirtschaftsministers verlas der B├╝rgermeister in der Stadtratssitzung am Donnerstag.
Ziel der Staatsregierung sei es viel mehr, den jetzigen Bestand der Bahnstrecken im Freistaat zu erhalten. ÔÇ×Ich bin der Ansicht,  dass die Ma├čnahme der Stadt gut zu verantworten ist“, schrieb der Minister und meinte damit die Verlegung des Bahnhaltepunktes. Und auch auf die Finanzierung ging er ein. Sie gestalte sich so, dass B├╝rgermeister Herrmann von einer ÔÇ×sehr positiven Entwicklung f├╝r uns“ sprechen konnte. …..

FT 26.07.2003 Ab und an – Post und Bahn
EBERN
– Die Post r├╝ckt trotz einer entsprechenden Protestresolution des Stadtrates nicht von ihrem Vorhaben ab, die Filiale in der Bahnhofstra├če aufgrund wirtschaftlicher ├ťberlegungen zu schlie├čen. Voraussichtlich zum 15. September 2003 wird eine Post-Agentur im tegut-Markt eingerichtet, las B├╝rgermeister Herrmann bei der Stadtratssitzung aus einem entsprechenden Schreiben und telefonischen Nachfragen heraus.
Bessere Kunde gibt es von der Bahn. Laut Wirtschaftsminister Wiesheu stehe eine Stilllegung der Nebenstrecke Breiteng├╝├čbach – Ebern nicht zur Diskussion, antwortete der Minister in einem Brief zur Abfrage, ob sich eine Verlegung des Haltepunktes ├╝berhaupt noch lohne?
Vielmehr begr├╝├čte Wiesheu die geplante Verlegung sogar und signalisierte, dass der Rahmen der f├Ârderf├Ąhigen Kosten f├╝r die Haltepunktverlegung ausgeweitet w├╝rde.
Ein Erhalt der Bahnstrecke ├╝ber den Termin der Schlie├čung der Bundeswehrkaserne hinaus wurde j├╝ngst auch dem Breiteng├╝├čbacher B├╝rgermeister Hoffmann seitens der Bundesbahn zugesichert. In Breiteng├╝├čbach ist zur Erweiterung des Friedhofes ein Br├╝ckenschlag ├╝ber die Bahnlinie notwendig.
RK

NP 24.05.2003
DEUTSCHE BAHN DRÄNGT STADT ZUM HANDELN

Nicht warten, bis der Zug abgefahren ist

Stadtrat Ebern stimmte der Bauma├čnahme zur Verlegung der Bahnhaltestelle noch in diesem Jahr zu / Ma├čnahme eilt

Von Michael Will
Noch in diesem Jahr soll die Bauma├čnahme zur Verlegung des Bahnhaltepunktes in Ebern in H├Âhe des Sonderp├Ądagogischen F├Ârderzentrums abgeschlossen werden. Darauf verst├Ąndigte sich der Stadtrat Ebern bei seiner Sitzung am Donnerstagabend im Rathaus. Obwohl die Finanzlage derzeit ├Ąu├čerst brisant ist, soll das Projekt so schnell wie m├Âglich verwirklicht werden. Daf├╝r werden Umschichtungen im Haushalt vorgenommen.
EBERN - Mit der Verlegung des Bahnhaltepunktes hatte es die Stadt, vor allem aus Kostengr├╝nden, bislang gar nicht so eilig. Jetzt allerdings scheint die Lage brisant zu werden, denn die Deutsche Bahn dr├Ąngt auf die Vollendung der Bauma├čnahme noch in diesem Jahr. W├╝rde die Stadt das nicht unterst├╝tzen, droht m├Âglicherweise ein kompletter R├╝ckzug der Bahn aus der Finanzierung. Und noch schlimmer: Ein Hinausschieben der Ma├čnahme k├Ânnte nach Einsch├Ątzung von Bahnvertretern gar zu einer erneuten ├ťberpr├╝fung des Bahnhaltepunktes und damit zu einer Ablehnung der Verlegung f├╝hren.
Thomas Wagner ├Ąrgerte sich ├╝ber ein solches Verhalten der Bahn. F├╝r das, was Verantwortliche der DB Station und Service AG bei Gespr├Ąchen mit der Stadt durchblicken lie├čen, fand der Stadtrat nur ein Wort: Erpressung! Zudem sei nicht zu verstehen, dass sich die Bahn an der Verlegung des Haltepunktes finanziell nur ├Ąu├čerst gering beteilige. Lediglich 10 000 Euro will sie zur Verf├╝gung stellen.
Im Haushalt 2003 hat die Stadt Ebern nach Worten von B├╝rgermeister Robert Herrmann f├╝r die Bauma├čnahme 20 000 Euro eingeplant. Aufgrund dieser Tatsache sei die Deutsche Bahn davon ausgegangen, dass der neue Haltepunkt im September/Oktober dieses Jahres bereits in Betrieb genommen werden k├Ânne. Die Fahrpl├Ąne seien bereits der neuen Situation angepasst.
Nach Meinung von B├╝rgermeister Robert Herrmann und der Verwaltung sollte die Stadt alles daf├╝r tun, um die Infrastrukturma├čnahme noch heuer zu verwirklichen. Ein Hinausschieben, verbunden mit einer eventuellen ├ťberpr├╝fung durch die Bahn, k├Ânnte dazu f├╝hren, dass die Ma├čnahme generell in Frage gestellt werde. Damit w├Ąre die Fortf├╝hrung der Verteilerspange am Kreisel in Richtung Kapellenstegsweg nur schwerlich m├Âglich. Zudem k├Ânnte die Bahnstrecke Breiteng├╝├čbach–Ebern durch die l├Ąngere Taktfrequenz in Frage gestellt werden.
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Mittel umschichten
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Angesichts dieser Gefahr sollte die Verlegung des Bahnhaltepunktes, so Herrmann, schnellstm├Âglich erfolgen. Dazu seien im Haushalt Umschichtungen m├Âglich. So fielen die geplanten Ausgaben f├╝r die Wasserversorgung in diesem Jahr niedriger aus. Von den erwarteten Kosten von 1 220 000 Euro w├╝rden nur 1 099 000 Euro anfallen; somit verbleibe ein Restbetrag von 121 000 Euro. Auch bei den Ma├čnahmen f├╝r die Ortsnetze Neuses, Albersdorf und Bramberg st├╝nden im Haushalt 136 000 Euro zur Verf├╝gung. Allerdings w├╝rden nur rund 80 000 Euro ben├Âtigt , sodass hier ein ├ťberschuss von 56 000 Euro vorhanden sei. Somit k├Ânnten insgesamt 150 000 Euro aus dem Haushalt zugunsten des Bahnhaltepunktes umgeschichtet werden, betonte der B├╝rgermeister.
Insgesamt schl├Ągt die Bauma├čnahme mit 466 000 Euro zu Buche. Die zuwendungsf├Ąhigen Kosten belaufen sich auf 370 000 Euro, sodass eine F├Ârderung von 278 000 Euro zu erwarten sei. Die Bahn habe einen Festbetrag von 10 000 Euro zugesagt. Der Anteil der Stadt betrage somit 178 000 Euro, rechnete Herrmann vor.
Die Umschichtungen im Haushalt wollte 2. B├╝rgermeister J├╝rgen Hennemann nicht mittragen. Ihm erschien die Ma├čnahme sehr teuer. Und unverst├Ąndlich ist nach Hennemanns Worten, dass derart hohe Kosten an der Stadt h├Ąngen bleiben und die Bahn nur einen ├Ąu├čerst geringen Betrag zur Verf├╝gung stelle. Noch mehr Unverst├Ąndnis m├╝sse man daf├╝r aufbringen, wenn man sich vor Augen f├╝hrt, dass die Bahn an den Haltestationen s├╝dlich von Ebern sehr viel Geld investiert und die Bahnsteige nahezu nach ICE-Standard ausgebaut habe. Hennemann sprach diesbez├╝glich von einem sehr fragw├╝rdigen Verhalten der Bahn.
Au├čerdem machte der 2. B├╝rgermeister deutlich, dass durch die Verlegung des Bahnhaltepunktes und der damit verbundenen ├ľffnung des Verkehrskreisels in Richtung Kapellenstegsweg weitere Kosten auf die Stadt zuk├Ąmen. Die Umschichtung im Haushalt h├Ątte deshalb zur Folge, dass es keine freien Mittel mehr im Haushalt gebe. Gerate die Stadt dann unvorhergesehen in eine Notsituation, st├╝nde kein Euro mehr zur Verf├╝gung. Deshalb verweigerte Hennemann seine Zustimmung zur Verlegung des Bahnhaltepunktes zum jetzigen Zeitpunkt.
Auch Stadtrat Thomas Wagner hatte ein wenig Bauchschmerzen, denn wenn man bei der Wasserversorgung Einsparungen mache, dann sollte man dieses Geld auch tats├Ąchlich einsparen und nicht an anderer Stelle schon wieder ausgeben.
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Weichen stellen
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ÔÇ×Das finde ich sehr schade“, kommentierte B├╝rgermeister Robert Herrmann Hennemanns Ablehnung. Wenn man die M├Âglichkeiten jetzt nicht beim Schopf packe und die Weichen richtig stelle, sei der Zug in der Zukunft vielleicht abgefahren.
Stadtr├Ątin Irmgard Ruhhammer bezeichnete die Umschichtung und die Mittel├╝bertragung f├╝r die Verlegung des Bahnhaltepunktes als eine sinnvolle Investition. Man d├╝rfe nicht die Gefahr herauf beschw├Âren, dass ansonsten die Bahnstrecke m├Âglicherweise geschlossen werde. Immerhin sei eine derzeit nur rund 37 Minuten dauernde Zugverbindung zwischen Ebern und Bamberg sehr attraktiv und werde gut angenommen.
Stadtrat Herbert Stang machte darauf aufmerksam, dass der Stadt auch in den kommenden Jahren Geld fehlen werde. Deshalb sollte die Verlegung des Haltepunktes jetzt verwirklicht und nicht verschoben werden. Eine Absage w├╝rde viele weitere Planungen verhindern. Stangs Fazit deshalb: ÔÇ×Die Verlegung des Haltepunktes so schnell wie m├Âglich regeln.“
Ob es eigentlich eine Garantie gebe, dass die Strecke Breiteng├╝├čbach–Ebern erhalten bleibt, wenn der Haltepunkt verlegt wird, wollte 3. B├╝rgermeister Harald Pascher wissen. Schlie├člich investiere die Stadt viel Geld und sollte deshalb auch Zukunftsperspektiven aufgezeigt bekommen. Von Seiten der Bahn gebe es keine Garantie, betonte B├╝rgermeister Herrmann. Aufgrund der Investitionen entlang der Bahnstrecke sei aber damit zu rechnen, dass eine Schlie├čung der Verbindung in geraumer Zeit nicht zur Debatte stehe.
Wenn der Bahnhaltepunkt erst einmal verlegt ist, sollte der Kapellenstegsweg m├Âglichst schnell an den Verkehrskreisel im Zuge der Verteilerspange angeschlossen werden, empfahl der B├╝rgermeister. Auch wenn es sich dabei zun├Ąchst nur um ein Provisorium handle. Diese Auffassung vertrat auch Manfred Fausten: ÔÇ×Wir sollten den Kreisel dann so schnell wie m├Âglich ├Âffnen.“
Wo sp├Ąter einmal die Bahnbusse halten, das steht indes noch nicht fest. Sie k├Ânnten – wie bislang – am Warteh├Ąuschen in der Bahnhofsstra├če halten; denkbar sei aber auch eine andere Haltestelle, zum Beispiel am Marktplatz. Konkrete Planungen daf├╝r gibt es allerdings noch nicht. ÔÇ×Wir m├╝ssen einen Schritt nach dem anderen machen“, mahnte Robert Herrmann. Klar sei jedoch, erg├Ąnzte 2. B├╝rgermeister J├╝rgen Hennemann, dass niemand Interesse daran haben werde, die Busse durch die Georg-Nadler-Stra├če zum neuen Bahnhaltepunkt zu lotsen.
Schlie├člich stimmte der Stadtrat mit 16:1 Stimmen – J├╝rgen Hennemann verweigerte seine Zustimmung – der Bauma├čnahme zur Verlegung des Bahnhaltepunktes noch in diesem Jahr und der damit verbundenen Umschichtung im Haushalt zu.

FT 21.02.2003

EBERN / MAROLDSWEISACH. In dieser Woche erfolgten die entscheidenden Verhandlungen mit Vertretern der Bundesbahn. Der Landkreis will die Trasse der einstigen Bahnstrecke von Ebern nach Maroldsweisach ├╝bernehmen, um darauf einen Radweg zu bauen. von Ralf Kestel

ÔÇ×Ich m├Âchte am liebsten noch in diesem Jahr damit beginnen,“ gab Landrat Rudolf Handwerker bei einem Pressegespr├Ąch am Mittwochabend Gas. ÔÇ×Das wird eine Erfolgsgeschichte wie im Itzgrund oder auf der Strecke Ha├čfurt-Hofheim,“ ist sich der Landrat sicher und wei├č, wovon er redet, denn beim Blick aus dem heimischen Fenster hat er als Anrainer l├Ąngst die Heerscharen an Radlern ausgemacht.
Und gerade im Weisachgrund w├╝rde die wundersch├Âne und reizvolle Trasse entlang der einstigen Strecke die Radfahrer anlocken, ist Handwerkers ├ťberzeugung.
Bei den abschlie├čenden Verhandlungen geht es noch um den Kaufpreis (ÔÇ×Die haben scheinbar Additionsprobleme,“ so Kreisk├Ąmmerer J├╝rgen Lutsch) und den R├╝ckbau der Gleise durch die Bahn.
Problemfelder erahnt der Landrat auch aus anderer Richtung – beispielsweise aus dem Pfarrweisacher Rathaus: ÔÇ×Die wollen das nicht, vor allen Dingen, wenn sie auch etwas dazu bezahlen sollen.“ Dennoch will der Landrat an diesem Projekt festhalten.
Den Gedanken, die Radwegkonzeption im Zusammenhang mit einer m├Âglichen Umgehungsroute der B 279 umzusetzen, h├Ąlt Handwerker nicht f├╝r verlockend und abwegig. ÔÇ×Eine gro├če Umgehungsl├Âsung steht im n├Ąchsten Bundesverkehrswegeplan mit Sicherheit weit hinten.“
Im Gegenzug sei das Angebot gemacht worden, kleinere Umgehungsl├Âsungen zu suchen. Im Fall von Pfarrweisach w├Ąre dies die Bahntrasse. Dies solle aber in keinem Fall gegen den Willen der betroffenen Kommunen geschehen. ÔÇ×Wer aber jetzt nicht mitmacht, kommt vorerst gar nicht mehr zum Zug. Dann f├Ąngt das Stra├čenbauamt nicht einmal mit Voruntersuchungen an.“

NP 14.02.2003

EBERN - Bahn├╝bergang wird zur├╝ckgebaut
....... Gleisanlage entfernt
Die Bahnstrecke Ebern-Maroldsweisach ist still gelegt. ...

Der R├╝ckbau der Gleisanlagen in der Stra├če von Eyrichshof nach Siegelfeld soll noch in diesem Jahr erfolgen. Dies teilte B├╝rgermeister Herrmann ...... mit.

FT 15.06.2002 Neuer Bahnsteig noch im Herbst?
Bahn AG dr├Ąngt Stadt Ebern beim Bau der neuen Zughaltestelle zur Eile
von Eckehard Kiesewetter
EBERN. Die Bahn AG macht Dampf! Sie dr├Ąngt auf einen Bau des neuen Haltepunktes in Ebern noch in diesem Jahr. Nun ist die Stadt praktisch in Zug-Zwang, wie B├╝rgermeister Robert Herrmann bei der Stadtratssitzung am Donnerstag berichtete.
Noch im April - und damit noch im alten Stadtrat - war man fest davon ausgegangen, dass ein Baubeginn in diesem Jahr nicht mehr in Frage kommt. Damals hatte ein "Bahnplan"-Ingenieur die Pl├Ąne f├╝r den Au├čenbahnsteig mit behindertengerechtem Zugang vorgestellt, der an der Zufahrt zum "Alten Sportplatz" entstehen soll. 365.000 netto wird die Anlage kosten, wovon zwischen 70 und 80 Prozent bezuschusst werden k├Ânnen.
Der Stadtrat war sich damals - die Haushaltsdebatte stand unmittelbar bevor - einig, derartige Summen momentan nicht aufbringen zu k├Ânnen, egal wie bedeutend die Verlegung der Zughaltestelle f├╝r das Verkehrskonzept der Stadt ist.
Bei der Sitzung am Donnerstag ├Ąu├čerte sich Robert Herrmann anders. Er berichete dem Gremium davon, dass die Bahn AG auf eine baldige Verwirklichung der Ma├čnahme dr├Ąnge. Schlie├člich sei sie beim Verkauf des Bahnhofsgeb├Ąudes den W├╝nschen der Stadt entgegengekommen und nun wolle sie auch rasch die Vorteile nutzen, die sich durch den neuen Haltepunkt erg├Ąben.
Der neue Fahrplan, so der B├╝rgermeister, sei bereits auf die neue Anlage abgestimmt worden, ein zus├Ątzliches Zugpaar wurde eingeplant.
Ohne das Thema zur Diskussion zu stellen erkl├Ąrte der B├╝rgermeister, ihm schwebe nun vor, die Vorbereitungen soweit voranzubringen, dass im Oktober mit dem Bau begonnen werden kann. Wenn alles gut l├Ąuft, st├╝nde die neue Anlage dann noch im Sp├Ątherbst zur Verf├╝gung. So komme man dem Dr├Ąngen der Bahn AG entgegen und m├╝sse doch nur eine kurze Zeit finanziell ├╝berbr├╝cken.
Bald L├╝ckenschluss?
Damit er├Âffnen sich auch die Chancen, den Verkehr von der Verteilerspange ├╝ber den neuen Kreisel an der Bahnhofsstra├če (er wird im Juli fertig sein) schon in naher Zukunft an den Kapellenstegsweg anbinden zu k├Ânnen. Dies w├╝rde nach ├ťberzeugung des B├╝rgermeisters zu einer erheblichen Verkehrsentlastung der Innenstadt f├╝hren, selbst wenn die Traverse an der Andreas- Humann-Stra├če (FTE und BayWa) anfangs nur provisorischen Charakter h├Ątte.

FT 26.04.2002

Wichtiger Baustein im Verkehrskonzept der Stadt
Bahnhaltestelle kostet 365 000 Euro netto

EBERN. Die grunds├Ątzliche Billigung der Pl├Ąne bedeutet zugleich vorerst Endstation f├╝r die Verlegung der Bahnhaltestelle in Ebern. Heuer wird sich n├Ąmlich nichts mehr tun, weil die Stadt kein Geld daf├╝r hat. Im n├Ąchsten Jahr allerdings, so hofft B├╝rgermeister Robert Herrmann, wird das Vorhaben Realit├Ąt. Der Stadtrat jedenfalls gab f├╝r den Neubau des Au├čenbahnsteigs gr├╝nes Licht.
Der B├╝rgermeister sprach von einem ,,ganz wichtigen Baustein im Verkehrskonzept der Stadt". Die Verlegung der Bahnhaltestelle  erm├Âglicht bekanntlich eine direkte Anbindung der neuen innerst├Ądtischen Verteilerspange an den Kapellenstegsweg und damit freie Fahrt zur Firma FTE automotive. Er habe nicht geglaubt, dass diese Wunschvorstellung so rasch Realit├Ąt werden kann, beteuerte der B├╝rgermeister.
,,Bahnplan"-Ingenieur Munzinger erl├Ąuterte dem Stadtrat den Entwurf f├╝r eine neue Haltestelle am Bahndamm zwischen dem Sonderp├Ądagogischen F├Ârder- und dem Katholischen Pfarrzentrum. Direkt an der Zufahrt zum Festplatz soll eine etwa 120 Meter lange und bis zu 2,40 Meter hohe Rampe entstehen, mit Gel├Ąnder, Lampen,  Wartehalle, Fahrkartenautomat,   Bahnhofsuhr und allein Drum und Dran.
Zu den Parkpl├Ątzen am Festplatz hin wird eine Treppen-Anlage f├╝hren; der behindertengerechte Zugang soll im Bereich Georg-Nadler-Stra├če geschaffen werden. Die gesamte Anlage kostet netto 365 000 Euro, wovon 75 bis 80 Prozent ├╝ber Zusch├╝sse finanziert werden.
Man habe eindeutig den richtigen Standort gefunden, merkte Robert Herrmann an und nahm damit auf eine Diskussion Bezug, die er ,,teilweise ein bisschen unappetitlich" fand. So waren Flugbl├Ątter kursiert, in denen ein anonymer Autor andere Standorte forderte und den B├╝rgermeister attackierte. Ingenieur Munzinger zeigte den Stadtr├Ąten auf, dass andere Stellen aus verschiedenerlei Gr├╝nden nicht in Frage kamen.
Der jetzt gew├Ąhlte Standort biete sich wegen seiner zentralen Lage und der beidseitigen Zug├Ąngigkeit an. Au├čerdem w├Ąre die Verwirklichung an anderen Stellen weitaus teurer gekommen.
Selbst die unerl├Ąssliche Bushaltestelle lasse sich an der Zufahrt zum Festplatz leicht einrichten, zum Wenden biete sich eine Schleife am Festplatz an. Allerdings, so r├Ąumte der Planer ein, fallen einige Auto-Stellpl├Ątze weg, die bislang von Lehrern sowie von Eltern genutzt werden,  die ihre Spr├Âsslinge zum Kindergarten bringen.  
eki

Auszug aus FT vom 16.02.2002
K├╝nftiger Bahnhof: Kujathhaus
Pl├Ąne f├╝r Haltepunkt der Bahn im Eberner Stadtrat vorgelegt

von Ralf Kestel
Ebern Der k├╝nftige Haltepunkt der Bahn soll nahe und auf Seiten des Kujathhauses errichtet werden. Diese Mitteilung machte B├╝rgermeister Herrmann aufgrund einer Untersuchung eines von der Bahn beauftragten Planungsb├╝ros.
Demnach bleibe der ├ťbergang Georg-Nadler-Stra├če zwar erhalten, aber die Alternative gegen├╝ber dem Forstamt habe sich als nicht realisierbar erwiesen, da man zu sehr in den Hang h├Ątte eingreifen m├╝ssen.
Nicht anders die Lage bei der Alternative nahe der Coburger Stra├če, wo der Bahndamm zu hoch liege, was immense Kosten f├╝r einen Haltepunkt aufwerfen w├╝rde.
Mit dem neuen Haltepunkt erg├Ąbe sich zwar eine Verschlechterung f├╝r FTE-Mitarbeiter, gestand Herrmann ein. F├╝r Sch├╝ler entst├╝nden nur Vorteile.
Die Planung soll in der M├Ąrz-Sitzung des Rates vorgestellt werden. Die Frage von Eberhard Ponader, ob damit eine Sicherheit f├╝r den Personenverkehr verbunden sei, verneinte Herrmann. Von den Vertretern der Bahn werde aber stets argumentiert, dass man am Erhalt der Strecke interessiert sei. Dies zeige sich durch die neuen Z├╝ge und die neuen Bahnsteige an allen Haltestellen s├╝dlich von Ebern.
Herrmann will jedenfalls die Realisierung des neuen Haltepunktes forcieren, auch wenn die Stadt die Kostenaufbringen muss, wozu er 70 Prozent an Zuschuss erwartet. ÔÇ×Denn dann k├Ânnen wir den Kreisel auch in Richtung Andreas- Humann-Stra├če aufmachen.“
Zum G├╝terverkehr verwies Herrmann auf die neue Situation, die man nicht ad acta legen wolle. Es gebe neue Signale, dass der Holzstamm-Transport wieder aufgenommen werde, wenn die Waggons nicht auf die Minute bereit gestellt werden m├╝ssten. Au├čerdem begr├╝├čt das Stadtoberhaupt eine Initiative des Bund Naturschutz, alternative Unternehmen f├╝r die Strecke zu begeistern.

Auszug aus der NP vom 16.02.2002
Zugverkehr soll attraktiv werden
Neue Haltestelle geplant
Bahn AG legte der Stadt einen Vorschlag vor

Die Bahn AG hat der Stadt Ebern eine Planung f├╝r eine neue Haltestelle vorgelegt. Vorgesehen ist, dass k├╝nftig die Z├╝ge an der Zufahrt zum alten Sportplatz, zwischen Kujathhaus und sonderp├Ądagogischem F├Ârderzentrum, anhalten.
Ebern B├╝rgermeister Herrmann stellte in der Stadtratssitzung die Vorstellungen des von der Bahn AG beauftragten Planungsb├╝ros kurz vor. Die Halte stelle habe eine L├Ąnge von 85 Metern. Der Vorschlag, die Haltestelle auf die S├╝dseite der Georg-Nadler-Stra├če zu verlegen, sei deshalb nicht m├Âglich, weil die Bahn einen Prellbock anlegen m├╝sse und deshalb mit der notwendigen L├Ąnge dieser Strecke nicht auskomme.
Als eine weitere Alternative, so Herrmann, w├Ąre der Bereich an der Coburger Stra├če ins Gespr├Ąch gebracht worden. Dies gehe aber deshalb nicht, weil dort der Bahndamm zu hoch sei, vor allem am Angerbachdurchfluss. ÔÇ×Das w├Ąre wesentlich aufw├Ąndiger und unwirtschaftlich“, sagte er. Wenn nun diese Haltestelle komme, h├Ątten zwar die FTE-Mitarbeiter einen etwas l├Ąngeren Weg zu ihrem Arbeitsplatz, Arbeitsplatz, andererseits w├Ąre dieser Haltepunkt f├╝r die Sch├╝ler von gro├čem Vorteil. Die Haltestelle werde behindertengerecht angelegt, versicherte er und k├╝ndigte an, dass eine Vorplanung ende Februar bzw. Anfang M├Ąrz vorgelegt werde.
....
Ziel von Stadt und Bahn sei es jedenfalls, den Haltepunkt schnellstens zu bauen, damit der Kreisel am Bahnhof nach seiner Fertigstellung die Verbindung zum Kapellenstegsweg und zur Andreas-Humann-Stra├če schaffe.
Herrmann ging in diesem Zusammenhang auch auf die in Ebern eingestellte G├╝terverladung ein. Die DB Cargo ├╝berlege, ob nicht doch die etwa 300 Waggons mit Holzst├Ąmmen abgefahren w├╝rden. Eine mehr vage Hoffnung.

NP 09.02.2002
F├╝r den Erhalt des G├╝terverkehrs auf der Bahnstrecke Ebern hat sich der CSU-Stimmkreisabgeordnete Eduard Lintner, MdB, bei der DB Cargo eingesetzt. Leider aber ohne Erfolg.
Ebern
- Mit Schreiben vom 21. Januar hatte sich Lintner an den Vorsitzenden des Vorstands der DB Cargo AG, Bernd Malmstr├Âm, gewandt, nachdem er u.a. auch aus unserer Zeitung von der Schlie├čung des G├╝terverkehrs am Eberner Bahnhof erfahren und mitbekommen hatte, dass durch die fehlende Verladung von Holz durch das Forstamt Ebern rund 500 zus├Ątzliche LKW-Fahrten pro Jahr anfallen w├╝rden . “Zumindest die vorbeif├╝hrende B 279 wird zus├Ątzlich beansprucht. Diese Stra├če ist gerade in der hier relavanten Relation Richtung Autobahn A 73 durch zahlreiche enge Ortsdurchfahrten gekennzeichnet”, hatte der Abgeordnete dem DB Cargo-Vorstandsvorsitzenden mitgeteilt.
Lintner weiter: “Aus meinen Gespr├Ąchen mit dem Vorstandsvorsitzenden der Deutschen Bahn AG Mehdorn und auch entsprechenden Er├Ârterungen im Verkehrsausschuss des Deutschen Bundestages ist mir als eisenbahnpolitischer  Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion immer wieder versichert worden, dass die Cargo AG in solchen F├Ąllen ernsthaft und intensiv bem├╝ht sein wird, den Betroffenen Kontakte zu privaten Schieneng├╝terverkehrsunternehmen zu vermitteln, die m├Âglicherweise in der Lage und daran interessiert sind, die von der DB Cargo nicht mehr bedienten Verladestellen ersatzweise zu bedienen.”
Antwort erhielt Lintner, wie er am Freitag unserer Zeitung mitteilte, von Bernd Malmstr├Âm am 01. Februar. In dem Schreiben steht u.a.: “Die G├╝terverkehrsstelle Ebern wird im Rahmen des milit├Ąrischen Ganzzugsverkehr von DB Cargo weiter bedient” und “hinsichtlich der G├╝terverkehrsstelle Ebern hat leider keine Drittbahn Interesse an einer ├ťbernahme der Bedienung im Einzelwagenverkehr bekundet”. M├Âglicher Ansprechpartner sei der Verband Deutscher Verkehrsunternehmen, Landesgruppe Bayern, in M├╝nchen.
Eduard Lintner in seiner Mitteilung: “Leider ergibt sich daraus, dass offenbar kein anderer Betreiber von Schienenverkehr an der ├ťbernahme des Schieneng├╝terverkehrs in Ebern hat.”

Hoffen auf eine private Eisenbahngesellschaft
Bund-Naturschutz-Ortsgruppe setzt sich f├╝r den Erhalt der Bahnverladung f├╝r G├╝ter in Ebern ein

FT 05.01.2002 EBERN. Die Ortsgruppe des Bundes Naturschutz wandte sich vor Weihnachten mit einem auffordernden Schreiben zur angek├╝ndigten Aufl├Âsung der G├╝terverladung in Ebern an den Landkreis und die Stadt Ebern.

Nach den letzten Pressever├Âffentlichungen stellt der BN seine Gedanken dar und empfiehlt Kontakte zu privaten Eisenbahngesellschaften zur Erhaltung des umweltfreundlichen Verkehrsmittels aufzunehmen.
Denn der Verlust der Verladestelle w├╝rde allein f├╝r den Transport des Holzes auf der Stra├če im Jahr etwa 500 zus├Ątzliche LKW-Fahrten bedeuten, erkl├Ąren die BN-Vertreter. Als Hintergrund sehen die Natursch├╝tzer den Verkehrsbericht 2000 der Bundesregierung. So geht man deutschlandweit bis 2015 von zus├Ątzlichen 138 Milliarden Tonnenkilometern auf der Stra├če aus, fast doppelt so viel, wie die Schiene derzeit transportiert.
Nach der ifo-Verkehrsprognose im Auftrag der Bayerischen Staatsregierung soll der Transitverkehr in den n├Ąchsten 15 Jahren in Bayern um 119 Prozent wachsen. Drei Viertel davon w├╝rde der Schwerlastverkehr auf der Stra├če bef├Ârdern. Eine Entwicklung, die zum Kollaps auf der Stra├če f├╝hrt.
Dagegen stehen die aktuellen ├ťberlegungen von DB Cargo unter dem Konzept "Mora C". Dabei werden Hunderte von G├╝terverladepunkte geschlossen und damit ein R├╝ckzug der Bahn im G├╝terverkehr aus der Fl├Ąche beschlossen, der v├Âllig kontraproduktiv zu diesen Verkehrsentwicklungen steht.
Betroffen ist dabei auch die G├╝terverladung am Bahnhof Ebern, die ab dem 31.12.2001 nur noch mit Ganzz├╝gen versorgt werden soll.
Aus wirtschaftlichen Gr├╝nden wird angegeben, wird kein Einzelwagen-Betrieb mehr durchgef├╝hrt. F├╝r Ganzz├╝ge ist die Gleisl├Ąnge aber nicht ausreichend und entspricht auch nicht den Bed├╝rfnissen der bisherigen Nutzer.
Damit w├Ąre der G├╝terverkehr zwischen Ebern und Breiteng├╝├čbach zu Ende.
Das G├╝terverkehrsaufkommen von 300 Waggons im Jahre 2001 m├╝sste von der Schiene auf die Stra├če verlegt werden. Diese Entscheidung l├Ąuft der politisch vielzitierten "Renaissance der Bahn" und dem Ziel "G├╝ter auf die Schiene" entgegen und stellt einen m├Âglicherweise unumkehrbaren Tatbestand f├╝r Ebern her.
Diesem Streben ist nach Meinung des Bundes Naturschutz Ebern unbedingt entgegenzusteuern.
Da die Kaserne in Ebern bis zum Jahre 2004 Bestand hat (Als Begr├╝ndung f├╝r die Aufl├Âsung der Einzelwagen-G├╝terverladung wurde die zuerst geplante Aufl├Âsung der Kaserne f├╝r 2002 angegeben.), ist die Aufhebung der Einzelg├╝ter- G├╝terverladung zum 31. Dezember aufzuheben und mindestens bis zum Jahre 2004 hin zu verlegen.
Zum Jahre 2003 wird eine Schwerverkehrsabgabe f├╝r LKWs eingef├╝hrt. Dies kann f├╝r Betriebe eine Erh├Âhung der Attraktivit├Ąt bedeuten, G├╝ter auf die Schiene zu bringen und damit neue Nutzer finden.
Ein G├╝terverladungsanschluss ist ein Pluspunkt f├╝r die Infrastruktur des Baunach- Weisach-Grundes und stellt damit einen Standortvorteil dar. Dieser sollte auch f├╝r den geplanten Ausbau des Gewerbegebiets Fischbach unbedingt erhalten bleiben.
Sollte sich die DB Cargo wirklich von der G├╝terverladung in Ebern verabschieden, muss vertraglich gesichert sein, dass eine private Eisenbahngesellschaft die M├Âglichkeit erh├Ąlt, diese Strecke von DB Netz zu nutzen.
Deshalb unterst├╝tzt der Bund Naturschutz Ebern den Landkreis und die Stadt Ebern bei ihren Bem├╝hungen f├╝r den Erhalt der G├╝terverladung durch DB Cargo bzw. der M├Âglichkeit der Betreibung der Strecke durch eine private Eisenbahngesellschaft.
Zur weiteren Unterst├╝tzung wurden die ├Ârtlichen Bundestags- und Landtagsabgeordneten informiert und die Verkehrsarbeitskreise der Landkreisagenda und der lokalen Agenda in Ebern eingebunden.
"Mora C" der DB Cargo sieht f├╝r die betroffenen Kunden alternative Konzepte vor.
Dies kann, nach Meinung des BN, nicht die Verlagerung auf eine andere G├╝terverkehrsstelle, momentan Zeil, sein, sondern sollte die Kooperation mit einer privaten Eisenbahngesellschaft beinhalten. F├╝r Ebern muss nach ├ťberzeugung der Natursch├╝tzer der G├╝terverkehr als Infrastrukturpunkt erhalten bleiben.
Bundesweit wurden bereits, im Zuge des "Mora C"-Konzeptes, mit verschiedenen Nebenbahnen Kooperationsvertr├Ąge durch die DB Cargo dazu geschlossen. Warum, so fragen die Mitglieder der BN-Ortsgruppe, nicht auch f├╝r die G├╝terverladung in Ebern?

 

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