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BUND
Naturschutz Ebern

Kräuterwanderung 2016

Am  Sonntag, den 10. Juli 2016 trifft man sich zur Kräuterwanderung um 9.30 Uhr am Südtor der Kaserne.

Von dort aus geht es zu einer etwa zweistündigen Wanderung ins vielsietige Gelände mit unterschiedlichen Lebensräumen. Kräuterkundler Herbert Stang wird ganz verschiedene Pflanzen zeigen, die als Heilpflanzen Verwendung finden. Besonders wird er auf den möglichen Gebrauch, den geeigneten Sammelzeitpunkt und Verwendungsmöglichkeiten hinweisen

 

Kräuterwanderung 2013

Apotheke der Natur kennengelernt

Bei der Kräuterwanderung des Bund Naturschutz Ebern am 23. Juni 2013 auf dem ehemaligen Bundeswehrgelände erfuhren die Teilnehmer viele Informationen über die Nutzung von Pflanzen zu Heilzwecken.
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Apotheker und Kräuterkundler Herbert Stang konnte dabei vielseitige Anwendungen, aber auch Grenzen aufzeigen.
Viele Möglichkeiten wurden beim zweistündigen Rundgang angesprochen: die Wundbehandlung mit dem Johanniskraut, die Blutverdünnung durch den echten Steinklee, die Warzenbehandlung mit dem Saft der Zypressenwolfsmilch, die Durchfallvermeidung durch das Gänsefingerkraut.
Einige unterhaltsame Geschichten, wie vom Mädchen und der Wegwarte, den Löchern im Johanniskraut, dem Kranz des echten Labkrautes unter dem Bett durch den Kräuterkindler bereicherten die Wanderung.
Durch die vielen bestimmten Kräuterarten bekamen die Kräuterinteressenten viele Anregungen und Tipps z. B. zur Wundbehandlung, Teeherstellung oder Salatbereichung und können diese nun zu Hause umsetzen
.

 

Heilkräuterwanderung 2011

Am Sonntag, den 10. Juli 2011
führte der Bund Naturschutz Ebern eine Heilkräuterwanderung durch.

Unser Kräuterexperte Herbert Stang führte die Teilnehmer zunächst in die Baunachaue um Wiesenstorchschnabel, Spierstrauch, Spitzwegerich und den Großen Wiesenknopf zu zeigen. Die Verwendung vom Rupprechtsstorchschnabel gegen Blutungen und der Nelkelwurz als Gewürznelke wurden aufgezeigt.Anschließend gng es Richtung Hetschingsmühle an nicht gemähten Wegrändern oder Wiesen entlang. Hier ist die Artenvielfalt am größten, so dass Johanniskraut, Knoblauchrauke, Klettenlabkraut oder die Weiße Lichtnelke leicht gefunden werden konnten.

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Als nach der zweistündigen Wanderung Bilanz gezogen wurde, waren von Herbert Stang über 50 Pflanzen benannt und die Möglichkeiten zur Verwendung als Heilpflanze aufgezeigt worden.

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Kräuterwanderung 2010
BN und VHS

Eine einzigartige Vielfalt an Pflanzen und Informationen wurde bei der gut besuchten Kräuterwanderung von VHS Ebern und Bund Naturschutz Ebern, die auch im Programm von Bayern Tour Natur stand, am Sonntag 20. Juni 2010 geboten. Apotheker Herbert Stang zeigte bei der Führung im Bereich des ehemaligen Standortübungsplatzes Möglichkeiten und Anwendungen von heimischen Pflanzen als Heilkräuter auf.
Allein um den Parkplatz im Bereich der Glatthaferwiesen fand Herbert Stang eine Menge von geeigneten Pflanzen auf engem Raum wie Wiesenstorchschnabel, Klettenlabkraut, Sauerampfer, Kuckucks-Lichtnelke, Scharfgarbe, Moschusmalve, Steinklee, Klatschmohn, Weiß- und Rotklee und Kriechendes Fingerkraut. Diese einmalige Pflanzenvielfalt beruht auf das Nichtdüngen des Gebietes, so der Referent, welches zu Recht als schützenswertes FFH-Gebiet ausgewiesen worden sei.
Anwendungen der Heilkräuter wie der entwässernde und ausschwemmend wirkende Brenn -nesseltee, der gegen Gicht, Rheuma und Prostatabeschwerden eingesetzt wird oder das Zinnkraut, das mit ihrer Kieselsäure durchspülende Wirkung zeigt, wurden erläutert.
Um Rückmeldung bat der Referent bei der Anwendung des echten Labkrautes. Denn ein Kranz aus dieser Pflanze, unter dem Bett gelegt, soll Schlafstörungen verringern.
Das vielseitige Fachwissen mit den zahlreichen praktischen Hinweisen wie die Anwendung von Johanniskraut gegen Depressionen, Weißdorn gegen hohen Blutdruck oder Zypressen-Wolfsmilch gegen Warzen ließen die etwa zweistündige Wanderung bei den 30 Teilnehmern im Fluge vergehen.
Abschließend bedankte sich der Vorsitzende Harald Amon beim Referenten für die stets kurzweilige und äußerst informative Führung, die zahlreiche Anregungen zum Ausprobieren für die Teilnehmer beinhaltete.
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Kräuterexperte Herbert Stang erklärt den Teilnehmern mögliche Anwendungen als Heilpflanze, hier rochen die Teilnehmer an einer Baldrianwurzel

 

Kräuterwanderung Bund Naturschutz Ebern am 22. Juni 2008

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Die Kräuterwanderung ist ein Beitrag des BN Ebern zum bayernweiten Veranstaltungsprogramm "BayernTour Natur"

Bei herrlichem Sonnenschein konnte Kräuterkenner Herbert Stang über 30 Interessenten zur gut besuchten Kräuterwanderung des Bund Naturschutz Ebern begrüßen. Bestens vorbereitet, wies er darauf hin, dass bei der Exkursion über 60 verschiedene Pflanzen aus den Lebensräumen Wiese und Wasser vorgestellt werden, die zum großen Teil auch als Heilkräuter Verwendung finden.
Verschiedene Aspekte wie Sammelzeitpunkt, Inhaltsstoffe, Wirkung und Verwendung einzelner Pflanzen wurden angesprochen und mit kleinen Geschichten und Episoden aufgelockert.
So kann die echte Kamille mit Gurgeln gegen Magenbeschwerden helfen, während der Huflattich als Tee eingenommen das beste schleimlösende Mittel darstellt. Auch Johanniskraut, Weidenröschen, Schafgarbe und viele weiteren Heilkräuter wurden bestimmt und verschiedene Nutzungsmöglichkeiten angegeben.
Wichtige Tipps, dass das Trocknen nie in der Sonne, wegen des Entzugs der ätherischen Öle, erfolgen darf, und Johanniskraut mit Olivenöl 14 Tage in die Sonne gestellt, ein Jahr haltbar ist, ergänzten die fachkundigen, abwechslungsreichen Ausführungen des Kräuterfachmannes.
Bis zum Ende der Exkursion klebten die Teilnehmer an den Fersen von Herbert Stang und nahmen so viele Hinweise zum Anwenden von Heilkräutern mit, die sie in den nächsten Tagen direkt umsetzen können.
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Ein großes Interesse verzeichnete die Wildkräuterwanderung von Bund  Naturschutz und Bürgerverein Ebern am vergangenen Sonntag innerhalb der BayernTourNatur 2004. Kräuterkundler Herbert Stang zeigte und erklärte über 40 verschieden Wildkräuter, die meist einfach am Wegesrand zu finden sind, und legte  deren Verwendung und Nutzen dar.
So erfuhren die Teilnehmer, dass Baldrian und Hopfen eine beruhignede Wirkung zeigten, während die Zypressen -Wolfsmilch und das Schöllkraut als Warzenmittel dienen.Ob Weißdorn, Rupprechtsstorchschnabel, weißes Labkraut oder Johanniskraut, stets erfuhr man etwas über Möglichkeiten diese einheimischen Pflanzen nutzvoll zu verwenden. Auch auf neueste medizinische Erkenntnisse und Grenzen der Anwendung wurde hingewiesen, so dass die Zuhörer nach einer gut zweistündigen Exkursion mit vielen Anregungen nach Hause gingen.

Am vergangenen Sonntag konnte Apotheker Herbert Stang bei der Heilkräuterwanderung 2002  des Bund Naturschutz Ebern etwa 20 Interessenten begrüßen. Bei einem Rundgang in den Baunachauen und am Losberg konnten zahlreiche Hinweise zu verschiedenen Pflanzen und deren Heilkraft gegeben werden. Einige Teilnehmer notierten sich auf Zetteln gegebene Tipps, um sie selbst anwenden zu können.

In den Baunachauen wies der Kräuterkundler darauf hin, dass beim Sammeln mindestens 50 Meter Abstand zur Straße sein sollten. Als wichtige Heilkräuter zeigte er die Brennnessel und den Beinwell, dessen Wurzelbrei man bei Prellungen anwenden kann. Das Mädesüß oder Spierstaude, das als Rheumasalbe verwendet werden kann und nach Bubble-Gum riecht, war der Ausgangsstoff für das weitverbreiteste Arzneimittel der Welt, dem Aspirin.
Eine Flut von Pflanzen, die als Heilkräuter Verwendung finden stellte Herbert Stang am artenreichen Halbtrockenrasen des Losbergs vor. Dazu zählten echtes und weißes Labkraut, das Johanniskraut, der Odermennig, der Hornklee, die Schafgabe, die wilde Möhre und der Hauhechel. In den zahlreichen Heckenstreifen wurde vielfach der Weißdorn, der als bestes Herzpflegemittel vorgestellt wurde, und der Holunder, der als Hausapotheke des Bauern bekannt ist, gefunden.
Nachfragen, wie  zu Anwendungsgebieten, Sammelzeiten und Zubereitungsmöglichkeiten, konnte der, durch viele Exkursionen erfahrene, Heilkräuterkundler ausgiebig beantworten. Herbert Stang berichtete unterhaltsam und abwechslungsreich mit vielen Beispielen und kleinen Geschichten, so auch über eigene Versuchsdurchführungen wie mit dem Labkraut, das er als Kranz gegen Erdstrahlen unter sein Bett gelegt hat. Abgeschlossen wurde die Führung mit einem Besuch des Waldfestes am Schützenhaus.

 

 

 

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