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BUND
Naturschutz Ebern

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         Apfelfest 2002
zum Oktobermarkt in Ebern

NP 15.10.2002 (Auszug)
Apfelfest im Rathaus war ein echter Renner
Bund Naturschutz hatte attraktives Programm vorbereitet
EBERN
Das regnerische Wetter und die kühlen Temperaturen haben am Sonntag viele Bürger vom Besuch des Eberner Oktobermarktes abgehalten. ...... Den wohl größten Erfolg an diesem Marktsonntag dürfte wohl der Bund Naturschutz Ebern verbucht haben, der zu seinem Apfelfest ins Rathaus und den Hinterhof eingeladen hatte.
Nicht nur für Kinder, sondern auch für Erwachsene war die Apfelpresse eine besondere Attraktion. Aus Äpfeln wurde so frisch gepresster Apfelsaft gewonnen, der schließlcih Glas für Glas verkauft wurde. Die Marktbesucher langten eifrig zu und kosteten von dem leckeren Getränk.
In der Rathaushalle konnten sich die Beuscher unterdessen ein wenig aufwärmen. Bei verschiedenen Apfelkuchen und Kaffee machte ein Pläuschchen richtig Spaß.
Zudem gab es allerhand Informationen rund um Äpfel, Streuobstbestände und die richtige Pflege und den Anbau von Obstbäumen. Viel Mühe hatten sich die Verantwortlichen gemacht, den Gästen an Schautafeln Wissenswertes zu vermitteln und Tipps zu geben.
Des Weiteren war die Möglichkeit geboten, mitgebrachte Äpfel und Birnen bestimmen zu lassen, sich an einem Quiz zu beteiligen und eine Ausstellung von rund 40 Apfelsorten in Augenschein zu nehmen. Karl Weier und Eugen Scherer zeichneten für die Präsentation verantwortlich.
Schon am Nachmittag sprachen die BN-Mitglieder von einem Erfolg ihres Apfelfestes. Auch ein Zeichen dafĂĽr: Der Apfelkuchen war schon zeitig ausverkauft.
mic

FT 14.10.2002
Apfel-Aktionen fruchten zusehends
Bund Naturschutz in Ebern um Erhalt alter Streuobstbestände bemüht

EBERN. Das Apfelfest des Bundes Naturschutz erfreut sich seit Jahren wachsender Anziehungskraft. Am Sonntag trieb zudem die unwirtlich nasskalte Witterung zahlreiche Besucher des Oktobermarktes ins Innere der Rathaushalle.

von Eckehard Kiesewetter
Dort konnte man sich mit verschiedensten Apfelkuchen und frischgepresstem Most (55 Öchsle) verwöhnen lassen und reichlich Informationen rund um Streuobstbestände sammeln, wie sie für die Region typisch sind.
Über 40 heimische Apfelsorten präsentierten Karl Weier und Eugen Scherer diesmal zum Augenschein in Weidenkörbchen. Etliche Besucher nutzten die Gelegenheit, Äpfel aus dem eigenen Garten durch die beiden Experten bestimmen zu lassen, sich Tipps für die Baumpflege zu holen, oder über die Auswahl neuer Obstbäume zu sprechen.
Die BN-Ortsgruppe hat sich jüngst einige Apfel-Bestimmungsbücher zugelegt, die Weiers und Scheres Arbeit erleichterten. So erfuhr mancher Gartenbesitzer erst an diesem Sonntag, dass er über eine selten gewordene Apfelsorte verfügt, die sich durch hohen Vitamingehalt und lange Lagerfähigkeit auszeichnet.
An Infotafeln konnte man sich weiterbilden und bei einem Apfelquiz frischerlangtes Wissen auf die Probe stellen.
Die BN-Ortsgruppe beabsichtigt mittelfristig, eine Wiese in der Umgebung der HetschingsmĂĽhle zu pachten und dort alte Obstbaumsorten zu pflanzen. So will man, wie Ortsvorsitzender Harald Amon dem FT sagte, zum Erhalt von Sorten beitragen, die heutzutage selten geworden sind. Interessenten, die diese Aktion unterstĂĽtzen wollen, sind gern gesehen.
Dem Erhalt von Streuobstwiesen widmet sich auch die Obstbaumbörse. Der BN vermittelt zwischen Baum-Besitzern, die nichts mit ihrem Obst anfangen können oder wollen, und Interessenten, die Ernte und Nutzung übernehmen. Immer mehr Menschen im Landkreis machen von diesem Angebot Gebrauch, und so kennt der BN noch einige Adressen, wo sich Obstliebhaber mit erntereifen Äpfeln eindecken" können. Ansprechpartner ist Harald Amon.
Die Ernte fällt nach Auskunft des BN-Vorsitzenden in diesem Jahr sehr unterschiedlich aus: Während manche Bäume fast gar nichts trugen, hingen gerade Bäume mit späten Sorten, die sich gut zur Lagerung eignen, noch immer "knallevoll".
Das Apfelfest des BN steht im Zusammenhang mit der von der Bayerischen Staatsregierung initiierten Aktion "Streuobst 2000 plus" sowie mit dem "Tag der Regionen", der fĂĽr regionales Wirtschaften und fĂĽr die Verarbeitung und Vermarktung heimischer GĂĽter steht.
Welch große Resonanz die Initiativen der Eberner Naturschützer finden, zeigt sich auch daran, wie häufig die Saftpresse im Einsatz ist. Kindergärten und Schulen machen gerade in diesen Wochen eifrig von dem Angebot Gebrauch, die Geräte beim BN auszuleihen.

 


Vorschaubericht zum Apfelfest

Streuobstbestände nennt man die Anpflanzungen hochstämmiger Obstbäume auf Ă„ckern und Wiesen in Reihen oder Gruppen. Dieses typische fränkische Kulturerbe steht im Mittelpunkt des „Apfelfestes“, das der Bund Naturschutz Ebern wieder am kommenden Sonntag, den 13. Oktober von 13.00 Uhr bis 17.00 Uhr im Rathaus durchfĂĽhrt. Viel Information ist geboten und fĂĽr das leibliche Wohl gesorgt . Die Veranstaltung ist auch der Aktion „Streuobst 2000 Plus“ des Bayerischen Staatsministerium fĂĽr Landwirtschaft und Forsten zugeordnet.
Mit dem Motto „Aus der Region – fĂĽr die Region“ wird auch fĂĽr den „Tag der Regionen“ geworben, der fĂĽr regionales Wirtschaften steht, denn kurze Wege sparen Energie und bringen eine regionale Verarbeitung und Wirtschaftskraft in die Region. So profitieren Verbraucher, Landwirtschaft , Handwerk und Gastronomie vom Verwerten der heimischen Obstprodukte in der Region.
Die Organisatoren bieten dazu ein vielfältiges Programm. In einer Ausstellung wird ĂĽber „Streuobstwiesen  - als wertvoller Lebensraum“ informiert. So kann ein Apfelbaum mehr als 1000 wirbellose Tierarten beherbergen und seltene Pflanzen wie Orchideen und Enziane sind dort zu finden.  
Die Vielfalt der heimischen Apfel- und Birnensorten wird in einer umfassenden Ausstellung, die vom Obstfreund Eugen Scherer betreut wird, gezeigt. Er kennt die heimischen Arten, gibt Informationen über Reifezeit und Lagerung und Tips zur Pflege. Die Besucher können eigene Sorten zur Bestimmung mitbringen.
Weitere Informationen gibt es ĂĽber den Vitamingehalt verschiedener Apfelsorten und vielfältige Rezepte weisen auf eine Vielfalt von Verwertungsmöglichkeiten hin. Informiert wird auch ĂĽber die vom BN Ebern durchgefĂĽhrte Streuobstbörse. Ein Quiz mit „Apfelpreisen“ rundet  den Informationsteil ab.
Besonders stolz ist der BN Ebern auf seine angeschafften Geräte, einer Obstpresse mit Obstmuser. Beide Geräte können von Kindergärten, Schulen oder Vereinen ausgeliehen werden. Diese sind im Rathaushof aufgestellt, damit frisch gepresster Apfelsaft direkt vor Ort angeboten werden kann. Vor Ort kann er probiert oder auch in mitgebrachten Flaschen erworben werden. Vorgestellt wird auch ein Edelstahlfass, das die Süßmostherstellung, die oft aufwendig im Haushalt flaschenweise durchgeführt wird, erleichtert.
FĂĽr das leibliche Wohl sorgen eine Vielzahl unterschiedlicher Apfelkuchen, zu denen man in der Rathaushalle gerne eine Tasse Kaffee trinken kann.

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